Wirtschaft · Athen
Griechische Blue Chips OTE, Piraeus Bank und ElvalHalcor mit starkem ersten Halbjahr 2026
Die OTE Group meldete einen Rekordzuwachs bei den Abonnenten, die Piraeus Bank hob ihr Gewinnziel an, und ElvalHalcor verzeichnete dank höherer Metallpreise einen Sprung des Vorsteuergewinns um 78,6 %.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, ΣΚΑΪ, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
OTE gewann im zweiten Quartal 2026 netto 62.000 FTTH-Kunden und 62.000 Mobilfunk-Vertragskunden hinzu; der Glasfaserkundenstamm erreichte 687.000, der Mobilfunk-Vertragskundenstamm wuchs um 8 % im Jahresvergleich.
Die Piraeus Bank meldete einen Nettogewinn von 617 Mio. Euro im ersten Halbjahr (+10 %) und hob ihr Jahresziel für die Nettozinserträge nach 509 Mio. Euro im zweiten Quartal auf 2,0 Mrd. Euro an.
Der Vorsteuergewinn von ElvalHalcor erreichte im ersten Halbjahr 2026 158,5 Mio. Euro, angetrieben durch höhere Metallpreise und einen Anstieg der Aluminiummengen um 7 %, während die Nettoverschuldung um 57 Mio. Euro sank.
Kupfer kostete im ersten Halbjahr 2026 durchschnittlich 11.212 Euro pro Tonne (nach 8.641 Euro) und Aluminium durchschnittlich 2.897 Euro pro Tonne (nach 2.331 Euro), was das Umsatzwachstum von ElvalHalcor stützte.
Die Quote der notleidenden Engagements der Piraeus Bank fiel von 2,6 % im Vorjahr auf 2,2 %, die CET1-Quote soll bis Ende 2026 13 % übersteigen.
OTE: Rekordzuwachs bei Mobilfunk- und Glasfaseranschlüssen
Der Umsatz der OTE Group belief sich im zweiten Quartal auf 855,8 Mio. Euro und blieb damit im Jahresvergleich nahezu unverändert, das bereinigte EBITDA stieg jedoch um 3,0 %, was dem Jahresziel von etwa 3 % Wachstum entspricht. Ohne das rückläufige margenlose internationale Großhandelsgeschäft wuchs der Umsatz um 8 %. Die Mobilfunkdiensteinnahmen stiegen um 2,3 %, und das Unternehmen gewann netto rekordverdächtige 62.000 Vertragskunden hinzu, wodurch der Vertragskundenstamm im Jahresvergleich um 8 % wuchs. Im Festnetz stiegen die Einzelhandelserlöse um 1,4 %, angetrieben durch FTTH-, FWA- und TV-Dienste. Auch die Netto-Neuzugänge bei FTTH erreichten mit 62.000 einen Rekordwert, sodass der gesamte Glasfaserkundenstamm auf 687.000 anstieg. Das FTTH-Netz erreicht nun 2,2 Millionen Haushalte und Unternehmen, die Durchdringungsrate liegt bei 41,7 %. Der Vorstand schlug eine Schlussdividende von 0,90214 Euro pro Aktie vor, ein Plus von 21,7 %, und S&P Global Ratings stufte die Kreditwürdigkeit der OTE von BBB+ auf A- hoch.
Piraeus Bank: Gewinnziel aufgrund starker Kreditvergabe angehoben
Die Piraeus Bank meldete einen Rekord-Nettogewinn von 617 Mio. Euro im ersten Halbjahr, ein Anstieg um 10 % gegenüber 559 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal beschleunigte sich der Nettogewinn auf 336 Mio. Euro, ein Plus von 22 % im Jahresvergleich. Die Nettozinserträge erreichten im ersten Halbjahr 990 Mio. Euro, im zweiten Quartal waren es 509 Mio. Euro, ein Anstieg um 6 % im Quartalsvergleich. Die Bank hob ihr Jahresziel für die Nettozinserträge auf 2,0 Mrd. Euro an. Die notleidenden Kredite stiegen um 9 % auf 39 Mrd. Euro, die Nettokreditausweitung seit Jahresbeginn betrug 1,8 Mrd. Euro. Die Hypothekenvergabe erholte sich, die Neukredite stiegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 65 %. Die Kundeneinlagen stiegen um 9 % auf 68,4 Mrd. Euro, das verwaltete Vermögen erreichte nach Nettomittelzuflüssen von 1 Mrd. Euro 16,3 Mrd. Euro. Die Quote der notleidenden Engagements (NPE) sank von 2,6 % auf 2,2 %, die Aufwands-Ertrags-Relation verbesserte sich im zweiten Quartal auf 31 %. Die CET1-Quote lag bei 12,8 %, das Management erwartet, dass sie bis Jahresende 13 % übersteigen wird.
- H1 2025
- 559 Mio. €
- H1 2026
- 617 Mio. €
Daten aus dem Artikeltext
ElvalHalcor: Metallpreise und Mengenwachstum steigern Gewinn
Der Umsatz von ElvalHalcor stieg im ersten Halbjahr um 18 % auf 2,2 Mrd. Euro, während das bereinigte EBITDA um 6,6 % auf 143,3 Mio. Euro zulegte. Der Vorsteuergewinn sprang um 78,6 % auf 158,5 Mio. Euro, der Nettogewinn nach Steuern erreichte 128,9 Mio. Euro, nach 74,1 Mio. Euro im Vorjahr. Der Konzern baute seine Nettoverschuldung trotz einer höheren Dividende von 41 Mio. Euro um 57 Mio. Euro ab. Die Aluminiumverkaufsmengen stiegen um 7,0 % auf 227.000 Tonnen, angetrieben durch die Bereiche Transport und starre Verpackungen. Die Kupfermengen blieben mit 91.000 Tonnen weitgehend stabil, da eine starke Nachfrage aus Industrie und Energie die schwächeren baubezogenen Verkäufe ausglich. Der durchschnittliche Kupferpreis lag im ersten Halbjahr bei 11.212 Euro pro Tonne, nach 8.641 Euro im Vorjahr, während Aluminium durchschnittlich 2.897 Euro pro Tonne kostete, nach 2.331 Euro.
„Die starke Leistung der Aluminiumsparte im ersten Halbjahr 2026 spiegelt die konsequente Umsetzung unserer strategischen Initiativen und die Vorteile wider, die sich aus unseren Investitionen in Humankapital, in die Stärkung unserer Produktionskapazitäten und in die kontinuierliche Verbesserung unserer Abläufe ergeben. Die fortschrittlichen Produktionskapazitäten der Sparte, kombiniert mit kaufmännischer und technischer Exzellenz, führten zu einer höheren Rentabilität und stärkten die Position von ElvalHalcor in den Märkten, in denen das Unternehmen tätig ist. Die starken Finanzergebnisse gingen mit einem Anstieg der Verkaufsmengen und einer Verbesserung der Gewinnmargen einher, insbesondere bei Lösungen für die Bereiche Transport und starre Verpackungen.“
- Kupfer H1 2025
- 8641 €/Tonne
- Kupfer H1 2026
- 11212 €/Tonne
- Aluminium H1 2025
- 2331 €/Tonne
- Aluminium H1 2026
- 2897 €/Tonne
Daten aus dem Artikeltext
Geopolitische und regulatorische Gegenwinde
Der Golfkrieg habe die Energie- und Rohstoffmärkte beeinträchtigt, aber keine wesentlichen Auswirkungen auf die Aktivitäten von ElvalHalcor gehabt, abgesehen von erhöhten Aluminiumpreisen, so das Unternehmen. Die US-amerikanischen Section-232-Zölle, die nun sowohl für Aluminium als auch für Kupfer bei 50 % liegen, hätten die globalen Handelsströme weiter umgelenkt, ohne die Position des Konzerns auf dem amerikanischen Markt zu beeinträchtigen. Der CO2-Grenzausgleichsmechanismus der EU, der seit dem 1. Januar 2026 vollständig angewendet wird, habe keine wesentlichen Veränderungen der Marktbedingungen mit sich gebracht. Der Konzern sieht positive Nachfrageaussichten von Rechenzentren, Energieinfrastruktur, Verpackungen mit hohem Recyclinganteil, Wärmepumpen sowie Anwendungen in der Schifffahrt, Verteidigung und energieeffizientem Bauen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NEWS 24/7Όμιλος ΟΤΕ: Ισχυρές επιδόσεις στο Β' Τρίμηνο 2026 με αύξηση κερδοφορίας
- ΣΚΑΪΠειραιώς: Ρεκόρ κερδοφορίας στο εξάμηνο - Στα 617 εκατ. ευρώ τα καθαρά κέρδη
- Η ΝαυτεμπορικήΕlvalHalcor: Αύξηση όγκου πωλήσεων και μεριδίων αγοράς σε αλουμίνιο και χαλκό σε ένα δύσκολο γεωπολιτικό και οικονομικό περιβάλλον
- NewsITElvalHalcor: Άλμα 78,6% στα κέρδη προ φόρων και μείωση δανεισμού κατά 57 εκατ. στο α' εξάμηνο
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