
Mitsotakis verlängert Diesel-Subvention bis Juni und geißelt Opposition als „politisches Babylon“
Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis gab am Dienstag in einer Kabinettssitzung die Verlängerung der Diesel-Subvention um einen Monat bekannt und griff neu entstehende politische Parteien scharf an.
Verlängerung der Subvention und Familienförderung
Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis gab während einer Kabinettssitzung im Maximos-Palast bekannt, dass die Subvention für Dieselkraftstoff bis Juni verlängert wird. Die Maßnahme sieht eine Subvention von 15 Cent pro Liter vor, wodurch der Dieselpreis nach Angaben der Regierung 30 Cent niedriger bleibt als im März. Diesel ist der wichtigste Kraftstoff für den Transport- und Gewerbesektor, und die Regierung argumentiert, dass der Eingriff dazu beiträgt, Preissteigerungen bei Gütern des täglichen Bedarfs zu begrenzen.
Die Diesel-Subvention wird auch für Juni verlängert, um 15 Cent, sodass Diesel 30 Cent günstiger bleibt als im März.
Der Premierminister bestätigte außerdem, dass Ende Juni eine einmalige Familienbeihilfe von 150 Euro pro Kind ausgezahlt wird. Mitsotakis stellte diese Maßnahmen als Teil einer breiteren Regierungsstrategie dar, die Einkommen in außergewöhnlichen Krisen zu stützen und Reformen voranzutreiben, die den Fortschritt des Landes festigen.
Angriff auf neue politische Formationen
Mitsotakis nutzte seine einleitenden Bemerkungen zu einer vernichtenden Kritik an der sich entwickelnden politischen Landschaft und griff neu angekündigte Parteien an. Ohne sie direkt zu nennen, bezog er sich deutlich auf die Partei von Maria Karystianou und die neue Partei, die der frühere Ministerpräsident Alexis Tsipras am selben Tag im Thiseio vorstellte.
Neue Parteien werden angekündigt, mit erstmaligen oder wiederkehrenden Protagonisten, die eine andere Maske tragen, obwohl sie aus ihrem öffentlichen Auftreten bereits bekannt sind.
Er beschrieb das Oppositionsumfeld als ein „politisches Babylon


