Griechenlands neues Programm zur Haussanierung (Ανακαίνιση Κατοικίας) ist eine Maßnahme im Rahmen von ESPA 2021–2027; der Antragsleitfaden wurde am 20. Oktober veröffentlicht. Es deckt 70 % bis 95 % der förderfähigen Kosten für Renovierung und energetische Sanierung ab, mit einer Obergrenze von 36.000 Euro pro Wohnung. Haushalte können zusätzlich bis zu 2.500 Euro für Unterstützungsleistungen abrufen. Vorrang haben geschlossene Wohnungen, also Wohnungen, die leer standen und künftig als Hauptwohnsitz bewohnt oder vermietet werden. Ziel ist es, ungenutzten Wohnraum wieder in Nutzung zu bringen und die Energiekosten der Haushalte zu senken.
Antragsberechtigt sind natürliche Personen, die das volle Eigentum oder ein Nießbrauchrecht an mindestens 20 % einer geschlossenen Wohnung halten oder das volle Eigentum, ein Nießbrauchrecht oder das bloße Eigentum an einer offenen Wohnung besitzen, die ihr Hauptwohnsitz ist. Kategorie I umfasst Alleinstehende mit einem Einkommen bis 18.000 Euro und Verheiratete bis 25.000 Euro. Kategorie II umfasst Alleinstehende bis 25.000 Euro und Verheiratete bis 35.000 Euro. Beide Stufen erhöhen sich um 5.000 Euro pro Kind. Die Grundförderung beträgt 80 % in Kategorie I und 70 % in Kategorie II und steigt um jeweils 5 Prozentpunkte in vier Fällen: Berg- oder Inselgebiete, Alleinerziehende, Familien mit drei oder mehr Kindern sowie Menschen mit Behinderung, die in einer selbst genutzten Wohnung leben. Die Höchstsätze liegen bei 95 % in Kategorie I und 85 % in Kategorie II.
Daten aus dem Artikeltext
Die Wohnungen müssen über eine Baugenehmigung verfügen, die bis zum 31. Dezember 1990 erteilt wurde, und dürfen höchstens 120 Quadratmeter umfassen, bei großen Familien oder Familien mit drei Kindern 150 Quadratmeter. Sie müssen auf ihrem A'-PEA-Zertifikat in Energieklasse C oder schlechter liegen und dürfen nach 2020 nicht an den Programmen Exoikonomo oder Anakainizo-Nikiazo teilgenommen haben, mit bestimmten Ausnahmen. Förderfähig sind unter anderem Bäder, Küchen, Sanitärkeramik, Elektro- und Sanitärinstallationen, Türen, Böden, Verputz, Anstrich, Trockenbau und Dachsanierung. Zu den energetischen Arbeiten zählen Fenster, Dämmung, Verschattung, mechanische Lüftung, Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Solarthermie und intelligente Energiesparsteuerungen. Jedes Projekt muss die Wohnung um mindestens eine Energieklasse verbessern, und die energetischen Ausgaben müssen 20 % bis 40 % des Gesamtbudgets ausmachen.
Die gemeinsame Ankündigung der Ministerien für Volkswirtschaft und Finanzen sowie für sozialen Zusammenhalt und Familie nennt ein Budget von 500 Millionen Euro. Ein weiterer Bericht beziffert die Gesamtsumme auf 480 Millionen Euro aus dem Programm für Umwelt und Klimawandel und den 13 regionalen ESPA-Programmen 2021–2027; die beiden Zahlen werden in der Berichterstattung nicht in Einklang gebracht. Jedes Projekt kann ab seinem Aufnahmebescheid bis zu 18 Monate laufen, und kein Projekt darf über den 31. Dezember 2028 hinausreichen. Die Plattform für das Förderfähigkeitszertifikat ist bereits in Betrieb, die Antragsplattform wurde jedoch noch nicht geöffnet, und es wurden keine Einreichungsfristen festgelegt. Antragsteller können ihre Unterlagen in der Zwischenzeit vorbereiten.
Eine separate Maßnahme erfasst Sanierungsausgaben über einen Steuerabzug von bis zu 3.200 Euro jährlich, der Ende 2026 auslaufen sollte. Eine Bestimmung in einem Referentenentwurf des Ministeriums für Volkswirtschaft und Finanzen, der derzeit in der Konsultation ist, verlängert ihn um ein weiteres Jahr bis 2027. Der Abzug verteilt sich gleichmäßig auf das Jahr der Ausgabe und die vier Folgejahre und erreicht insgesamt bis zu 16.000 Euro. Die Zahlung muss elektronisch oder über einen Zahlungsdienstleister erfolgen, und die Rechnungen müssen die Angaben zur Immobilie und den Tätigkeitsschlüssel (ATAK) ausweisen.
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Die Zuschüsse decken 70 % bis 95 % der förderfähigen Kosten und sind auf 36.000 Euro pro Wohnung begrenzt – im Rahmen eines neuen ESPA-Programms, das geschlossene Wohnungen bevorzugt. Die Antragsfristen sind noch nicht bekannt gegeben worden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, H Kαθημερινή, in.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht .