Energie & Handel · Athen

Griechenland lockert Regeln für Balkon- und Dach-Solar, während EU-Solaranteil 25 % erreicht

Ein Ministerialbeschluss des Ministeriums für Umwelt und Energie ermöglicht es griechischen Haushalten und Unternehmen, kleine Solaranlagen auf Balkonen und Dächern per einfacher Erklärung zu installieren, um die Stromrechnungen zu senken.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική und iefimerida.gr. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen · Griechenland

Regulatorische Änderungen für Dach- und Balkon-Solar

Das griechische Ministerium für Umwelt und Energie hat einen Ministerialbeschluss erlassen, der darauf abzielt, die Installation und den Betrieb von kleinen Solarstromanlagen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die neuen Regelungen erlauben es privaten Haushalten und gewerblichen Unternehmen, Photovoltaikanlagen mit oder ohne Batteriespeicher zu installieren. Im Rahmen dieser Regelung können Systeme auf Dächern, Terrassen und Balkonen von Wohnungen durch eine einfache Verwaltungserklärung installiert werden. Die Initiative zielt darauf ab, den Eigenverbrauch von Energie auszuweiten, sodass Endverbraucher einen höheren Anteil ihres eigenen Strombedarfs vor Ort decken können. Durch die Eigenerzeugung von Strom können Verbraucher ihre Stromrechnungen dauerhaft senken. Die Politik fungiert auch als Stabilisierungsmechanismus gegen steigende internationale Erdgaspreise, die den Einzelhandelsstrompreis unter Druck gesetzt haben.

Solarstromerzeugung in der Europäischen Union im Juni 2026

Die Umsetzung des griechischen Rahmens folgt auf eine Ausweitung der Solarstromerzeugung in der gesamten Europäischen Union im Frühsommer. Nach Angaben des Energie-Thinktanks Ember erreichte die Solarstromerzeugung in der EU im Juni 2026 52 TWh, was 25 % der gesamten Stromproduktion in den Mitgliedstaaten entspricht. Dieser Wert übertraf den vorherigen Anteil von 23 % im Mai 2026. Im Juni 2026 war Solarenergie der größte einzelne Beitrag zum EU-Strommix. Der Solaranteil von 25 % lag über der Kernenergie mit 21 %, Erdgas mit 15 %, Windenergie mit 14 % und Wasserkraft mit 12 %. Kohlekraftwerke erzeugten im gleichen Zeitraum 8 % des Stroms in der Union.

Stromerzeugungsmix der EU im Juni 2026%
Solarenergie
25 %
Kernenergie
21 %
Erdgas
15 %
Windenergie
14 %
Wasserkraft
12 %
Kohle
8 %

Daten aus dem Artikeltext

Griechische Solarstromzahlen und Netzkennzahlen

Daten des griechischen Energie-Thinktanks The Green Tank zeigen eine hohe Solar-Durchdringung im griechischen Stromnetz. Im Juni 2026 produzierten Photovoltaikanlagen 1.456,5 GWh von insgesamt 4.608,6 GWh der inländischen Stromerzeugung, was einem Anteil von 31,6 % an der verbundenen Erzeugung entspricht. Wenn die Produktion der nicht angeschlossenen Inselnetze hinzugerechnet wird, näherte sich der Solarbeitrag im Juni 2026 der 34 %-Marke. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 machte Solarenergie 21 % der griechischen Stromerzeugung im Festlandnetz aus. Die Einbeziehung der nicht angeschlossenen Inseln in die Sechsmonatsrechnung erhöht den Solaranteil auf 25,1 % im gesamten griechischen Hoheitsgebiet.

Solaranteil an der Stromerzeugung in Griechenland 2026%
H1 2026 (Festlandnetz)
21 %
H1 2026 (mit Inselnetzen)
25.1 %
Juni 2026 (Festlandnetz)
31.6 %

Daten aus dem Artikeltext

Branchenreaktion und Umsetzungsanforderungen

Die regulatorische Aktualisierung hat Unterstützung von Energieanalysten und Verbänden der sauberen Energie erhalten. Der Hellenic Association of Photovoltaic Companies zeigte sich zufrieden mit den überarbeiteten Regeln für die Eigenerzeugung. In einem Gespräch mit der Athens-Mazedonischen Nachrichtenagentur betonte Nikos Mantzaris, Senior Policy Analyst bei The Green Tank, dass der Rahmen die Verfahrensverzögerungen beseitigt habe, die zuvor die Marktaktivität blockiert hatten.

„Nach Jahren der Verzögerungen, die den Markt eingefroren hatten, ist die lang erwartete Entscheidung zur Förderung des Eigenverbrauchs ein Schritt in die richtige Richtung, mit einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Entwurf, der zur öffentlichen Konsultation gestellt worden war. Neben der Einhaltung aller in der Entscheidung vorgesehenen Fristen muss der Staat Maßnahmen ergreifen, um die Bürger über die Optionen zu informieren, die ihnen nun zur Verfügung stehen, damit sie ihre Stromrechnungen erheblich und nachhaltig senken können.“

Nikos Mantzaris

Mantzaris betonte, dass die angestrebten Kosteneinsparungen nur erreicht werden können, wenn die Behörden die Verfahrensfristen der Entscheidung strikt einhalten. Er forderte den Staat auch auf, umfassende Informationskampagnen durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Verbraucher verstehen, wie sie die neu genehmigten Systeme installieren und nutzen können.

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Athen

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