Das griechische Ministerium für Infrastruktur und Verkehr hat am Dienstag, 20. Oktober 2026, einen Programmvertrag für das Projekt „Digitale Transformationsmaßnahmen des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr und technische Lösungen für die Verkehrssicherheit“ unterzeichnet. Der Auftrag hat ein Volumen von 2,1 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer und soll innerhalb von 24 Monaten abgeschlossen sein. Finanziert wird er über das sektorale Entwicklungsprogramm 2026–2030. Vize-Minister Giorgos Kotsiras unterzeichnete gemeinsam mit Dimosthenis Anagnostopoulos, Generalsekretär für Informationssysteme und digitale Governance, sowie Konstantinos Stefanidis, Leiter des Labors für Mensch-Computer-Interaktion an der Stiftung für Forschung und Technologie (ITE). Der Minister für digitale Governance und künstliche Intelligenz, Dimitris Papastergiou, und der Generalsekretär für Verkehr, Stelios Sakaretsios, wohnten der Unterzeichnung bei.
Der Vertrag ergänzt sowohl die theoretische als auch die praktische Ausbildung um eine digitale Ebene. Die Teilnahme an Theorie- und Fahrstunden soll in Echtzeit erfasst werden. Bei den praktischen Prüfungen sollen die Prüfer per Anwendung zufällig zugewiesen, die Prüfung digital aufgezeichnet und das Ergebnis unmittelbar nach Eingabe der Bewertung erzeugt werden. Kandidaten sollen Einwände elektronisch einlegen können, gestützt auf das aufgezeichnete Material. Laut Ministerium wurde bereits ein neues System für die Theorieprüfung umgesetzt, dessen Installation aber noch aussteht. Geplant ist eine App für Smartphone und Tablet zum Lernen der Straßenverkehrsordnung mit interaktiven Tests, Simulationen und Fortschrittskontrolle; die Phase der praktischen Fahrausbildung befindet sich noch in der Konzeptionsphase.
Kameras in den Ausbildungsfahrzeugen der Fahrschulen sind seit etwa fünf Jahren gesetzlich vorgesehen, wurden aber nicht installiert. Berichten zufolge soll im November 2026 ein neuer Gesetzentwurf folgen, der die Regeln für den Kameraeinsatz ändert – einschließlich KI-gestützter Kamerasysteme – und rechtliche Lücken im geltenden Rahmen schließt. Nach dem neuen System für die praktische Prüfung könnten die Kameraaufnahmen genutzt werden, um Bewertungen zu überprüfen und Einwände zu prüfen, was sowohl den Kandidaten als auch den Prüfer schützt. Auch das neue System zur Kennzeichenausgabe ist bereits gesetzlich geregelt, der Betriebsbeginn steht jedoch noch aus.
Der Vertrag verlagert den Ersatz von Kennzeichen nach Diebstahl, Verlust oder Zerstörung vollständig ins Internet. Ein staatliches Kennzeichen-Informationssystem soll den gesamten Zyklus verfolgen – vom Bestand und den Bestellungen bis zur Produktion und der endgültigen Zuteilung – und dabei eine automatisierte, manipulationssichere Zuteilung nutzen. Es soll mit den Fahrzeugregistern und den digitalen Diensten des Ministeriums verknüpft werden. Die Arbeitspakete zielen darauf ab, Bürokratie abzubauen und die Bearbeitung zu beschleunigen. Alle neuen Anwendungen laufen auf der Government Cloud (G-Cloud), und Nutzer melden sich mit TaxisNet-Zugangsdaten über gov.gr oder drivers-vehicles.services.gov.gr an.
Der Generalsekretär für Verkehr, Stelios Sakaretsios, stellte Nutzungszahlen der Plattform drivers-vehicles vor, die aus einer Absichtserklärung der beiden Ministerien aus dem Jahr 2020 hervorgegangen ist. Seit dem Start der Plattform wurden insgesamt 2,8 Millionen digitale Anträge abgeschlossen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 wurden 1.162.075 Anträge verzeichnet, 61,4 Prozent mehr als im gesamten Jahr 2025, das bereits um 43,4 Prozent gegenüber 2024 zugelegt hatte.
Daten aus dem Artikeltext
Der Vertrag läuft 24 Monate ab der Unterzeichnung am 20. Oktober 2026. Die Leistungsbeschreibung nennt keine Zwischenetappen, sodass die Liefertermine für die Komponenten Prüfung, Kamera und Kennzeichen noch nicht feststehen. Der Gesetzentwurf zu den Kameras und der Starttermin des Kennzeichensystems werden bestimmen, wann die Änderungen die Fahrer in der Praxis erreichen.
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Der am Dienstag, 20. Oktober 2026, unterzeichnete Vertrag über 2,1 Millionen Euro bringt zufällige Prüferzuweisungen, aufgezeichnete praktische Prüfungen und einen vollständig digitalen Kennzeichenaustausch innerhalb von 24 Monaten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, Ειδήσεις, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht .