Sicherheit · Cordeirópolis
Brasilianische Polizei sucht verschwundene GoPro – Drei Festgenommene berufen sich bei tödlichem Seilsprung auf Erinnerungslücken
Eine 21-jährige Frau starb, nachdem Ausbilder bei einem Seilsprung in Brasilien versäumt hatten, ihr Sicherheitsseil zu befestigen. Die Polizei sucht nun nach der verschwundenen GoPro des Opfers, die den tödlichen Sturz möglicherweise aufgezeichnet hat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Blick.ch, der Standard, stern.de und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Maria Eduarda Rodrigues de Freitas (21) wurde ohne befestigtes Sicherungsseil von einer 40 Meter hohen Brücke gestoßen; das Seil blieb aufgerollt auf der Plattform liegen.
Das Opfer trug eine gemietete GoPro-Kamera, die den Sturz möglicherweise aufgezeichnet hat. Ein Zeuge sah, wie Mitarbeiter sie vor Eintreffen der Sanitäter von ihrem Körper entfernten; das Gerät wurde nicht gefunden.
Drei festgenommene Ausbilder sagten der Polizei, sie könnten sich nicht erinnern, wer für die Überprüfung des Seils zuständig war, und beschrieben eine informelle und inkonsistente Sicherheitsroutine.
Das Unternehmen, das den Sprung organisierte, hatte keine Lizenz und hatte zuvor ein Video eines Sprungs aus dem Jahr 2023 veröffentlicht, bei dem ein Ausbilder ein Kind beim Sprung festhielt.
Eine Krankenschwester, die selbst auf ihren Sprung wartete, erreichte das Opfer und stellte einen sehr schwachen Puls fest, aber Maria erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen.
- 13.06.Krankenschwester Rayza Dias versucht, das Opfer wiederzubeleben, aber sie stirbt am Unfallort.
- 13.06.Drei Männer werden festgenommen und wegen Totschlags mit bedingtem Vorsatz angeklagt.
- 16.06.Polizei gibt bekannt, dass die Verdächtigen sich nicht an die Verantwortlichkeit für das Seil erinnern können; Suche nach GoPro dauert an.
Der tödliche Sprung
Am Samstag, den 13. Juni 2026, traf Maria Eduarda Rodrigues de Freitas (21) an der stillgelegten Ponte do Esqueleto nahe Cordeirópolis im Bundesstaat São Paulo ein, um an einem Seilsprung teilzunehmen. Ein Video zeigt, wie zwei Ausbilder sie in eine waagerechte Position heben und von der 40 Meter hohen Brücke stoßen. Ihr Sicherungsseil war nicht befestigt und blieb aufgerollt auf der Plattform liegen. Sie stürzte in die Tiefe und erlag ihren Verletzungen.
Verschwundene Kamera
Maria trug eine 360-Grad-GoPro an einem Selfie-Stick, die sie von dem Extremsportunternehmen gemietet hatte, um ihren Sprung aufzuzeichnen. Der Zeuge Rafael Goulart sagte den Behörden, er habe gesehen, wie Mitarbeiter die Kamera von ihrem Körper entfernten, bevor der Rettungsdienst eintraf.
„Es ist die erste Szene, an die ich mich erinnere, nachdem ich das Mädchen auf dem Boden liegen sah: Einige Mitarbeiter entfernten die GoPro-Kamera von dem Gurt ihres Körpers, der bereits auf dem Boden lag.“
Rettungsversuch
Die Krankenschwester Rayza Dias gehörte zu den Ersten, die das Opfer erreichten. Sie fand Maria noch am Leben, aber schwer verletzt.
„Ich sah, dass sie schwer atmete, und ich sah mir ihre Pupillen an, die leider beide geweitet waren. Ich fühlte einen Puls, er war sehr schwach, aber sie hatte noch einen Puls.“
„Duda, niemand stirbt in meiner Schicht.“
Aussagen der Ausbilder
Drei Ausbilder wurden festgenommen und wegen Totschlags mit bedingtem Vorsatz angeklagt. Während der Vernehmung gaben sie an, sich nicht erinnern zu können, wer für die Befestigung des Seils verantwortlich gewesen sei. Luis Felipe Feliciano Egoroff sagte der Polizei, das Team habe keine festgelegte Kontrollkette gehabt.
„Manchmal machen wir es nicht, einer prüft, ein anderer prüft, ein anderer macht es. Manchmal macht es einer, der andere kommt, schaut, ob es richtig ist. So ungefähr war es.“
Nachwirkungen
Zeugen sagten der Polizei, dass mehrere Mitarbeiter nach dem Sturz ihre Kleidung wechselten und vom Unfallort flohen. Sie wurden noch am selben Tag von der Militärpolizei gefasst. Die Ausbilder befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen zu dem Fall andauern, den die Staatsanwaltschaft als Fall eines bewusst in Kauf genommenen tödlichen Risikos bezeichnet.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Maria Eduarda Rodrigues de Freitas
- 21-jähriges Opfer, das nach einem Sturz aus 40 Metern Höhe beim Seilsprung ohne Sicherungsseil starb
- Luis Felipe Feliciano Egoroff
- Ausbilder, der nach dem tödlichen Seilsprung festgenommen und wegen Totschlags angeklagt wurde
- Maicon Fernandes Cintra
- Ein zweiter Ausbilder, der im Zusammenhang mit dem tödlichen Sprung festgenommen und angeklagt wurde
- Rayza Dias
- Krankenschwester, die versuchte, das Opfer am Unfallort wiederzubeleben
- Rafael Goulart
- Zeuge, der sah, wie Mitarbeiter die GoPro vom Körper des Opfers entfernten
- Orte
- Limeira
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