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Fußball·vor 2 Std.

Harald Glööckler nennt Deutschlands WM-Auswärtstrikot einen „wunderbaren Schlafanzug“

Modedesigner Harald Glööckler lobte die deutschen Aufwärm- und Heimtrikots, beschrieb das blaue, gepunktete Auswärtstrikot, das für das Ecuador-Spiel vorgesehen ist, jedoch als „wunderbaren Schlafanzug“.

Der deutsche Modedesigner Harald Glööckler hat das Auswärtstrikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die WM 2026 scharf kritisiert und es einen „wunderbaren Schlafanzug“ genannt. Seine Äußerungen kommen, während sich das Team darauf vorbereitet, das Trikot im dritten Gruppenspiel gegen Ecuador zu tragen.

Lob für Aufwärm- und Heimtrikots

Glööckler fand das Aufwärmtrikot gelungen und mutig. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa):

Es ist eine gute Mischung aus Design zwischen Retro und Modern.

Auch das Heimtrikot gefiel ihm; er bezeichnete es als „edel, klassisch, schlicht“.

Kritik am Auswärtsdesign

Das Auswärtstrikot jedoch wies er scharf zurück. Glööckler erklärte kategorisch:

Es spricht mich leider überhaupt nicht an.

Er argumentierte, dass die blaue Farbe, die normalerweise Seriosität, Harmonie und Assoziationen mit Meer und Wasser vermittle, keinerlei Bezug zu Fußball, Kampfgeist oder Siegeswillen habe. Die weißen Tupfen verschlechterten den Eindruck nur noch.

Sie sind völlig unnötig und stören das Bild.

Der Gesamteindruck, so sein Fazit, sei einschläfernd: „ein wunderbarer Schlafanzug.“ Deutschland soll das Trikot im dritten Gruppenspiel gegen Ecuador tragen.

Fußballtrikots im Alltag

Glööckler erkannte an, dass Fußballtrikots Teil der Alltagskleidung geworden sind, und stellte fest, dass viele Menschen Vorbilder und ein Gemeinschaftsgefühl suchten. Er habe nichts dagegen, wenn Fans sie trügen, solange es Freude bereite und niemandem schade.

Berlin

4 Quellen

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