Film & Medien · Köln
WDR-Moderator und Kölner Karnevalsfigur Gisbert Baltes stirbt mit 75 Jahren
Der WDR hat am 25. Oktober mitgeteilt, dass sein früherer Moderator Gisbert Baltes nach langer, schwerer Krankheit gestorben ist. Er prägte über viele Jahre die Karnevalsberichterstattung von ARD und WDR zum Kölner Straßenkarneval. Es folgten Würdigungen des Senders und des Festkomitees.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von stern.de, DIE WELT, Süddeutsche Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der WDR teilte am 25. Oktober mit, Gisbert Baltes sei im Alter von 75 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben; als Quelle nannte er die Familie.
Baltes schrieb die Eröffnungsworte der ARD-Liveübertragungen zum Start des Kölner Straßenkarnevals: „Hier ist Köln, hier ist der Alter Markt“.
Er moderierte viele Jahre die Dreigestirn-Proklamation im Gürzenich und begleitete mehr als zwei Dutzend Dreigestirne im WDR-Fernsehen.
Zwölf Jahre lang moderierte er bei WDR 2 „Zwischen Rhein und Weser“, bevor er zum Fernsehen wechselte, wo er mit Marita Köllner die „Närrische Hitparade“ moderierte.
WDR-Unterhaltungschefin Karin Kuhn und Lutz Schade, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, würdigten ihn.
Tod nach langer Krankheit bekannt gegeben
Der WDR hat am 25. Oktober mitgeteilt, dass sein früherer Moderator Gisbert Baltes im Alter von 75 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben ist. Die Nachricht stamme aus seiner Familie, erklärte der Sender. Baltes stammte aus dem Sauerland, doch Köln wurde zum Mittelpunkt seiner Karriere, und er wird vor allem für seine Arbeit für den Karneval der Stadt erinnert. Mehrere Artikel bezeichnen ihn als eines der bekanntesten Fernsehgesichter des Kölner Karnevals. Auf die Mitteilung des WDR folgten Würdigungen seines Unterhaltungschefs und des Festkomitees Kölner Karneval.
Kölns Karneval im Fernsehen geprägt
Baltes wurde zu einer vertrauten Stimme der ARD-Liveübertragungen, mit denen der Kölner Straßenkarneval in der Altstadt eröffnet wird. Er schrieb die Eröffnungsworte dieser Übertragungen, „Hier ist Köln, hier ist der Alter Markt“, die die Traditionen der Stadt einem bundesweiten Publikum nahebrachten. Über viele Jahre moderierte er im Gürzenich die Proklamation des Dreigestirns, des närrischen Regententrios, und war für diese Veranstaltung auch verantwortlicher Redakteur. Nach Angaben des WDR begleitete er mehr als zwei Dutzend Dreigestirne bei ihren ersten Auftritten im WDR-Fernsehen. Zudem berichtete er viele Jahre als Fernsehreporter vom Kölner Rosenmontagszug.
Karriere bei Radio und Fernsehen
Bevor er zum Fernsehen wechselte, moderierte Baltes zwölf Jahre lang die WDR-2-Sendung „Zwischen Rhein und Weser“. Zugeschrieben wird ihm auch die Prägung der WDR-Sendung „Klingendes NRW“ als Autor, Moderator und Redakteur. Im Fernsehen moderierte er über viele Jahre gemeinsam mit seiner Kollegin Marita Köllner die „Närrische Hitparade“. Im Januar 2016 verabschiedete er sich auf der Bühne der ARD-Fernsehsitzung und präsentierte sich dabei als personifiziertes Dreigestirn.
Würdigungen von WDR und Festkomitee
WDR-Unterhaltungschefin Karin Kuhn beschrieb Baltes in der Mitteilung des Senders als eine Figur von bleibender Bedeutung für dessen Programm.
„Über Jahrzehnte war Gisbert Baltes ein Garant für erfolgreiches Unterhaltungsprogramm aus NRW.“
Kuhn lobte zudem seine Expertise und seinen Ideenreichtum im Karneval und erklärte, er habe das Publikum in diesem Bereich für sich gewonnen. Lutz Schade, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, nannte Baltes in einer ersten Stellungnahme einen langjährigen Freund und kritischen Begleiter des Karnevals.
„Gisbert Baltes galt in Karnevalskreisen über Jahrzehnte als großer Freund und zugleich als kritischer Begleiter des kölschen Fastelovend.“
Schade sagte, Baltes habe dazu beigetragen, den Kölner Karneval und seine Lebensart den Menschen in ganz Deutschland näherzubringen, und dankte ihm im Namen aller Karnevalsfiguren.
Wie es weitergeht
Das WDR-Fernsehen wird nach Angaben des Senders am Sonntagabend, 25. Oktober, um 18.45 Uhr in der „Aktuellen Stunde“ über den Tod von Baltes berichten. Die Mitteilung stützte sich auf Informationen seiner Familie. Die Würdigungen von WDR und Festkomitee wurden am selben Tag wie die Mitteilung veröffentlicht.
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Quellen und Kontext
- Orte
- Köln, Deutschland
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