
Nächtliche Gewalt im Großraum Lissabon: Vier Messerangriffe und mehrere Schussverletzungen
Die portugiesische Polizei ermittelt nach mehreren gewaltsamen Angriffen am 23. August: Vier Männer wurden in Sacavém niedergestochen, mehrere weitere erlitten Schusswunden bei Vorfällen in Lissabon, Loures und Amadora.
Messerangriff um Mitternacht in Sacavém
In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 23. August 2026, wurden vier Männer auf der Straße niedergestochen, nachdem es in einem Café in der Rua Pêro Escobar in Sacavém, das zur Gemeinde Loures gehört, zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Der Vorfall ereignete sich gegen Mitternacht und löste einen Notfalleinsatz der örtlichen Polizei aus. Drei der vier Opfer erlitten schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Verletzten in drei verschiedene Einrichtungen: das Hospital São Francisco Xavier, das Hospital de Santa Maria und das Hospital Beatriz Ângelo. Zeugen vor Ort identifizierten den mutmaßlichen Angreifer, der vor Eintreffen der Polizei flüchtete. Die Beamten konnten die Tatwaffe nicht finden. Das Metropolitankommando Lissabon der Polícia de Segurança Pública gab erste Einzelheiten zu der Auseinandersetzung bekannt.
Ein Mann griff vier Personen an.
Da der Angriff als versuchter Totschlag eingestuft wird, hat die Polícia Judiciária die Ermittlungen übernommen, um weitere Schritte einzuleiten.
- Sacavém
- 4 Personen
- Cova da Moura
- 2 Personen
- Talude Militar
- 1 Personen
- Rua de Cabo Verde
- 1 Personen
Schüsse auf Feiern in Lissabon und Loures
In der frühen Nacht zum Sonntag kam es im Großraum Lissabon zu mehreren Schusswaffenvorfällen auf gesellschaftlichen Zusammenkünften. In Lissabon brach auf einer Party in der Rua de Cabo Verde, an der etwa 50 Personen teilnahmen, Schießerei aus. Ein 39-jähriger Mann erlitt einen Schuss in ein Bein. Das Opfer begab sich zur Behandlung in das Hospital São Francisco Xavier und gab gegenüber der Polizei an, auf der Party angeschossen worden zu sein.
In der Gemeinde Loures ging gegen 01:50 Uhr ein Notruf wegen einer weiteren Schießerei im Viertel Talude Militar ein. Ein 30-jähriger Mann wurde bei einer Party angeschossen und erlitt Verletzungen an Arm und Bein. Freunde brachten das Opfer zunächst zur Feuerwache Camarate, bevor Rettungskräfte ihn in das Hospital de São José in Lissabon verlegten, wo er sich in ernstem Zustand befand. Beamte der Polícia de Segurança Pública trafen nach der Schießerei am Tatort ein.
- Angestellte eines Geschäfts in Coimbra bei einem bewaffneten Raubüberfall mit einer Airsoft-Replika angegriffen
- Vier Männer nach einem Streit vor einem Café in Sacavém niedergestochen
- Notruf nach Schüssen auf einen 30-Jährigen auf einer Party in Talude Militar
- Zwei Männer bei Schüssen auf der Rua do Moinho in Cova da Moura verletzt
Schüsse auf der Rua do Moinho in Amadora
Ein weiterer Schusswaffenvorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags im Viertel Cova da Moura in Amadora. Auf der Rua do Moinho abgefeuerte Schüsse trafen mindestens zwei Männer im Alter von 23 und 26 Jahren. Die Opfer erlitten Verletzungen an Kopf, Rücken und oberen Gliedmaßen. Beide wurden zur notfallmedizinischen Versorgung in das Hospital Fernando da Fonseca gebracht. Krankenhauspersonal bestätigte, dass keines der Opfer trotz der Schwere der Verletzungen in Lebensgefahr schwebte. Aufgrund des Einsatzes von Schusswaffen wurde die Untersuchung der Schießerei in Amadora an die Polícia Judiciária übergeben.
Sicherheitsbedenken und Raubüberfall in Coimbra
Die nächtliche Gewalt folgt auf mehrere Schusswaffenvorfälle, Zusammenstöße und Körperverletzungen, die in den vergangenen Wochen in verschiedenen Vierteln des Großraums Lissabon registriert wurden. Die Strafverfolgungsbehörden haben wachsende Besorgnis über bewaffnete Auseinandersetzungen im Großraum geäußert. Ein weiterer Gewaltvorfall ereignete sich am Samstag, den 22. August, in der Stadt Coimbra. Eine Verkäuferin wurde bei einem Raubüberfall von einem Täter mit einer Airsoft-Replika angegriffen. Der Verdächtige bedrohte die Angestellte mit der Imitationswaffe, bevor Polizeibeamte ihn nach dem Vorfall identifizieren konnten.


