Regierung · Washington, D.C.
US-Berufungsgericht stoppt Trumps 400-Millionen-Dollar-Ballsaal im Weißen Haus, Berufung beim Obersten Gerichtshof steht bevor
Ein Bundesberufungsgericht in Washington hat am Freitag eine einstweilige Verfügung bestätigt, die den Bau von Donald Trumps 400-Millionen-Dollar-Ballsaal im Weißen Haus stoppt. Es entschied, dass der Kongress das Projekt genehmigen muss, und räumte der Regierung 14 Tage Zeit ein, um vor dem Obersten Gerichtshof Berufung einzulegen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, DIE WELT, Le Monde.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Richter Patricia Millett und Bradley Garcia bildeten am 7. August die Mehrheit, während Richterin Neomi Rao widersprach, und bestätigten eine einstweilige Verfügung eines unteren Gerichts, die das 400-Millionen-Dollar-Ballsaal-Projekt bis zur Genehmigung durch den Kongress pausiert.
Das Gericht stellte fest, dass der Kongress das Grundstück des Weißen Hauses kontrolliert und der Präsident keine verfassungsmäßig übertragene Befugnis darüber hat, und schrieb, dass kein Präsident in der amerikanischen Geschichte bis jetzt einseitig Teile des Gebäudes abgerissen hatte.
Trump nannte das Urteil eine 'nationale Schande' und eine Bedrohung der nationalen Sicherheit, verwies auf unterirdische Militärbunker, medizinische Einrichtungen sowie Drohnen- und Raketenschutz in der geplanten Struktur und bestätigte, dass er sofort Berufung einlegen werde.
Der hundert Jahre alte Ostflügel wurde im Oktober 2025 abgerissen, um Platz für den etwa 90.000 Quadratfuß großen Ballsaal zu schaffen. Der National Trust for Historic Preservation reichte die Klage ein und argumentierte, dass der Kongress nicht konsultiert wurde.
Das Berufungsgericht setzte sein Urteil für 14 Tage aus, um der Trump-Regierung Zeit zu geben, Berufung beim Obersten Gerichtshof der USA einzulegen, was Trump bestätigte, dass er sofort tun werde.
- Oktober 2025Ostflügel des Weißen Hauses abgerissen, um Platz für den Ballsaal zu schaffen
- März 2026Unteres Gericht erlässt einstweilige Verfügung, die den Bau pausiert (Die Welt datiert auf März, ANSA auf April)
- 7.08.Berufungsgericht bestätigt Verfügung mit 2:1, setzt Urteil für 14 Tage aus für Berufung beim Obersten Gerichtshof
Gerichtsurteil
Am Freitag, dem 7. August, bestätigte das US-Berufungsgericht für den District of Columbia mit 2:1-Stimmen eine einstweilige Verfügung, die den Bau von Präsident Donald Trumps Ballsaal im Weißen Haus stoppt. Die Richterinnen Patricia Millett und Bradley Garcia, die von den demokratischen Präsidenten Barack Obama bzw. Joe Biden ernannt wurden, bildeten die Mehrheit, während Richterin Neomi Rao widersprach. Das Urteil bestätigte eine frühere Anordnung eines unteren Gerichts aus dem Jahr 2026, die ANSA auf April und Die Welt auf März datiert, die das Projekt bis zur ausdrücklichen Genehmigung durch den Kongress pausiert.
Die Stellungnahme des Gerichts begann mit einer Reflexion über das Weiße Haus als „Haus des Volkes“ und betonte, dass der Kongress die Kontrolle über das Gebäude und das umliegende Grundstück habe. Die Richter schrieben, ihnen sei kein Fall in der amerikanischen Geschichte bekannt, in dem ein Präsident einseitig und mit privat gesammelten Geldern wesentliche Teile des Weißen Hauses abgerissen habe, die der Kongress zu bauen genehmigt und amerikanische Steuerzahler bezahlt hatten – bis jetzt. Millett und Garcia schrieben, der Präsident habe keine – und behaupte auch keine – verfassungsmäßig übertragene Befugnis über das Grundstück, das zur Nutzung aller Präsidenten, gegenwärtiger und zukünftiger, und des amerikanischen Volkes unterhalten werde.
Das Projekt
Das auf etwa 400 Millionen Dollar geschätzte Ballsaal-Projekt würde den hundert Jahre alten Ostflügel des Weißen Hauses ersetzen, der im Oktober 2025 abgerissen wurde. Der geplante Ballsaal erstreckt sich über etwa 90.000 Quadratfuß (etwa 8.360 Quadratmeter). Trump hat das Bauwerk als Geschenk an das amerikanische Volk bezeichnet, obwohl Bundesmittel aus Steuergeldern involviert waren. Das Projekt ist eines von mehreren, die Trump in seiner zweiten Amtszeit in Bezug auf die Architektur von Bundesgebäuden initiiert hat.
Der National Trust for Historic Preservation reichte die ursprüngliche Klage ein und behauptete, Trump habe vor Baubeginn keine ordnungsgemäße Genehmigung des Kongresses eingeholt. Das Gericht stimmte dem zu und schrieb, dass die Fortsetzung des Baus einen „dauerhaften und irreversiblen Schaden“ für die „historischen, architektonischen und ästhetischen Interessen“ verursachen würde, die von den Klägern vertreten werden. Die Richter stellten fest, dass der Kongress weder dem Präsidenten noch dem National Park Service die Befugnis über das Projekt übertragen habe. Die Mehrheit schrieb: „Ob ein massiver Ballsaal gebaut werden soll oder nicht, ist Sache des Kongresses und keine Frage der Eigenmächtigkeit der Exekutive.“
Trumps Reaktion
Trump reagierte wütend auf Truth Social und bezeichnete die Entscheidung als „nationale Schande“ und eine Bedrohung der nationalen Sicherheit höchsten Grades. Er argumentierte, dass das Projekt unterirdische Militärbunker, medizinische Einrichtungen, Drohnen- und Raketenschutz sowie andere Sicherheitsmerkmale umfasse, die alle in einer Einheit verbunden seien, die er als eine große, teure und äußerst komplexe Einheit beschrieb. Er charakterisierte das Bauwerk als „Militärzentrum“ und sagte, das Urteil lasse Mitarbeiter des Weißen Hauses und Besucher Angriffen ausgesetzt. Er bezeichnete den Ballsaal als „völlig sicher“ und „dringend benötigt“.
„Diese ungerechte Entscheidung muss vom Obersten Gerichtshof in ihrer Gesamtheit aufgehoben werden.“
Trump widersprach auch der Darstellung des Gerichts zur präsidialen Befugnis und schrieb, Präsidenten seien keine bloßen Mieter und hätten zahlreiche Rechte, darunter das Recht, den Bereich des Weißen Hauses ohne Zustimmung des Kongresses zu reparieren, zu renovieren, zu sichern, zu schützen und zu verschönern. Er kritisierte die Begründung des Gerichts zur Klagebefugnis und argumentierte, der Kläger habe keine, und sagte, die Entscheidung „gefährdet ernsthaft das Leben und Wohlergehen der Menschen, die im Weißen Haus arbeiten und arbeiten werden.“
Was als Nächstes passiert
Das Berufungsgericht setzte sein Urteil für 14 Tage aus, um der Trump-Regierung Zeit zu geben, Berufung beim Obersten Gerichtshof einzulegen, was Trump bestätigte, dass er sofort tun werde. Das Gericht stellte fest, dass seine Entscheidung nicht darüber entscheidet, ob der Ballsaal letztendlich gebaut werden soll, noch stellt sie fest, dass der Ballsaal in Zukunft nicht gebaut werden kann, sondern nur, dass der Kongress ihn genehmigen muss. Der Fall bereitet eine weitere Konfrontation vor dem Obersten Gerichtshof über die Grenzen der präsidialen Macht während Trumps zweiter Amtszeit vor.
- Bestätigt (Millett, Garcia)
- 2 Stimmen
- Abweichende Meinung (Rao)
- 1 Stimmen
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Mediafax.roDonald Trump, după ce o instanță a oprit construcția noii săli de bal de la Casa Albă: O amenințare la adresa securității naționale
- DIE WELTUSA: Gericht bestätigt Baustopp bei Prunk-Projekt - Donald Trump regt sich über "nationale Schande" auf
- Le Monde.frTrump slams court ruling on White House ballroom as 'national disgrace'
- The TelegraphTrump's White House ballroom construction halted by judge
- Donald Trump
- US-Präsident, der einen 400-Millionen-Dollar-Ballsaal im Weißen Haus bauen will
- Patricia Millett
- Richterin am Berufungsgericht, ernannt von Barack Obama, Mitverfasserin des Mehrheitsvotums
- Bradley N. Garcia
- Richter am Berufungsgericht, ernannt von Joe Biden, Mitverfasser des Mehrheitsvotums
- Neomi Rao
- Richterin am Berufungsgericht, einzige Abweichlerin im 2:1-Urteil
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