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Kurz gefasst

  • Am 19. Oktober 2026 wiesen die Richter die Berufungen von Khalid Sheikh Mohammed und zwei Mitangeklagten zurück, womit die Plea-Deals von 2024 ungültig bleiben. Die Anordnung enthielt keine Begründung und keine öffentlichen Sondervoten.

  • Der damalige Verteidigungsminister Lloyd Austin widerrief die Vereinbarungen 2024, zwei Tage nachdem der für das Kriegsgericht in Guantanamo zuständige Pentagon-Beamte sie angenommen hatte.

  • Ein Richter der US-Luftwaffe setzte den Prozess gegen Mohammed und seine Mitangeklagten im August 2026 auf Juni 2028 an.

  • Die Angehörigen der Opfer des 11. September waren gespalten: Für die einen ist ein Prozess der Weg zur Gerechtigkeit, für die anderen ist ein Deal die Chance, den Fall zu beenden.

Wie es dazu kam
  1. Juli 2025Ein Gremium des D.C. Circuit stützt Austins Befugnis mit 2:1-Stimmen
  2. August 2026Ein Richter der US-Luftwaffe setzt den Prozess auf Juni 2028 an
  3. 19.10.Der Supreme Court nimmt die Berufungen nicht zur Entscheidung an

Oberstes Gericht weist die Berufungen zurück

Der Oberste Gerichtshof der USA lehnte es am 19. Oktober 2026 ab, die Berufungen von Khalid Sheikh Mohammed und zwei Mitangeklagten – Mustafa al Hawsawi und Walid bin 'Atash – zu vernehmen. Die Männer hatten die Richter gebeten, ihre Plea-Deals von 2024 wieder in Kraft zu setzen. Diese Vereinbarungen hätten vorgesehen, dass die Regierung im Gegenzug für Schuldbekenntnisse, lebenslange Haft ohne Bewährung und einen Verzicht auf Rechtsmittel nicht die Todesstrafe fordert. Der Plan, den Mohammed entwickelt und geleitet haben soll, lenkte entführte Verkehrsflugzeuge in das World Trade Center und das Pentagon, ein weiteres stürzte in ein Feld in Pennsylvania; fast 3.000 Menschen starben vor 25 Jahren. Die Anordnung erging auf einer routinemäßigen Beschlussliste, ohne schriftliche Begründung und ohne öffentliche Sondervoten. Sie vermerkte zudem, dass Richter Brett M. Kavanaugh nicht mitwirkte, wobei die Richter keinen Grund für eine Selbstablehnung angeben müssen. Mit der Ablehnung der Berufungen bleibt ein Urteil des Bundesberufungsgerichts bestehen, und ein Prozess mit Todesstrafe bleibt möglich.

Wie die Deals aufgehoben wurden

Militärstaatsanwälte genehmigten die Vereinbarungen, ebenso der Pentagon-Beamte, der das Kriegsgericht in Guantanamo beaufsichtigt – bevor der damalige Verteidigungsminister Lloyd Austin eingriff. Austin hob die Deals 2024 auf, zwei Tage nachdem der Beamte sie angenommen hatte, mit der Begründung, eine Entscheidung über die Todesstrafe in einem so schweren Fall wie 9/11 dürfe allein beim Verteidigungsminister liegen. Der Schritt stieß bei republikanischen Abgeordneten auf Kritik, die Rücknahme erfolgte rasch nach dem Aufschrei. Verteidiger argumentierten, Austin habe zu spät gehandelt, doch ein geteiltes Berufungsgremium befand, er habe im Rahmen seiner Befugnisse gehandelt. Die Ablehnung durch den Supreme Court lässt dieses Urteil bestehen.

Jahre des rechtlichen Stillstands

Der Fall steckt seit zwei Jahrzehnten in militärischen Verfahren fest. Im Juli 2025 stützte ein mit 2:1 entscheidendes Gremium des D.C. Circuit Austins Befugnis, von den Deals zurückzutreten, und erklärte:

„Austin hatte unbestreitbar die rechtliche Befugnis, von den Vereinbarungen zurückzutreten.“

US-Berufungsgericht für den District of Columbia Circuit

Im August 2026 setzte ein Richter der US-Luftwaffe den Prozess gegen Mohammed und seine Mitangeklagten auf Juni 2028 an. Die Militärjustiz entschied im August 2026, dass Mohammeds Geständnisse unverwertbar seien, und die Verfahren waren ins Stocken geraten wegen der Frage, ob durch Folter erlangte Beweise gegen die Männer verwendet werden dürfen.

Der Prozess und die weiter festgehaltenen Männer

Mohammed, ein in Kuwait aufgewachsener Pakistaner, diente als hochrangiger Leutnant von Osama bin Laden bei al-Qaida bis zu seiner Festnahme in Pakistan im März 2003. Er befindet sich weiterhin in Haft in Guantanamo Bay auf Kuba und soll mit drei weiteren Angeklagten vor Gericht gestellt werden: Walid bin 'Atash, Mustafa al Hawsawi und Ammar al-Baluchi, auch bekannt als Ali Abdul Aziz Ali. Le Soir berichtete, Mohammed sei in geheimen CIA-Gefängnissen festgehalten worden, darunter eines in Polen, wo er unter Folter verhört wurde, bevor er im September 2006 nach Guantanamo verlegt wurde. Die vier Männer gehören zu den letzten Häftlingen auf dem Stützpunkt und wurden nie vor Gericht gestellt.

Angehörige und Verteidiger

Die Angehörigen der Opfer des 11. September waren in der Frage der Vereinbarungen gespalten. Einige sagten, ein Prozess sei der beste Weg zur Gerechtigkeit, andere sahen in einem Deal die beste Hoffnung, den langen, schmerzhaften Fall zum Abschluss zu bringen. Verteidiger, darunter Anwälte der American Civil Liberties Union, drängten den Supreme Court, den Fall zu vernehmen, und argumentierten, Austins Vorgehen habe geltendes Militärrecht verletzt und die ihrer Ansicht nach beste Chance auf einen Abschluss nach 25 Jahren zunichtegemacht. Mohammed bleibt in Haft, während der Fall auf seinen Prozesstermin im Juni 2028 zusteuert.

In diesem Text

Oberstes Gericht weist die Berufungen zurückOberstes Gericht weist die Berufungen zurückWie die Deals aufgehoben wurdenWie die Deals aufgehoben wurdenJahre des rechtlichen StillstandsJahre des rechtlichen StillstandsDer Prozess und die weiter festgehaltenen MännerDer Prozess und die weiter festgehaltenen MännerAngehörige und VerteidigerAngehörige und Verteidiger

Auf Grundlage von Berichten von

The New York Times, Le Soir, ΣΚΑΪ, The Independent, Mediafax.ro, AP NEWS, Bloomberg Business

Liste der Quellen
Washington
Washington
Washington, Guantanamo Bay · Vereinigte Staaten, Kuba

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Quellen und Kontext

  • The New York Timesvor 5 Std.Oberster Gerichtshof wird Einigung für Khalid Sheikh Mohammed und 9/11-Angeklagte nicht wiederbelebenSupreme Court Will Not Revive Plea Deal for Khalid Shaikh Mohammed and 9/11 Defendants · Original auf Englisch
  • Le Soirvor 8 Std.11. September: Oberster Gerichtshof der USA weist Berufung des mutmaßlichen Drahtziehers der Anschläge zurück11-Septembre : la Cour suprême américaine rejette le recours du cerveau présumé des attentats · Original auf Französisch
  • ΣΚΑΪvor 8 Std.USA: Einigung des 9/11-Drahtziehers zur Vermeidung der Todesstrafe wird nicht wiederbelebtΗΠΑ: Δεν αναβιώνει η συμφωνία του "εγκεφάλου" της 11ης Σεπτεμβρίου για να γλιτώσει τη θανατική ποινή · Original auf Griechisch
  • The Independentvor 8 Std.Versuch zur Wiederbelebung der Einigung für den beschuldigten 9/11-Drahtzieher vom Obersten Gerichtshof abgelehntBid to revive plea deal for accused 9/11 mastermind rejected by Supreme Court · Original auf Englisch
Khalid Sheikh Mohammed
Mutmaßlicher Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001, dessen Plea-Deal der Supreme Court nicht wiederbeleben wollte
Lloyd Austin
Damaliger Verteidigungsminister, der die Plea-Deals 2024 aufhob
Brett M. Kavanaugh
Richter am Supreme Court, der an der Entscheidung nicht mitwirkte
Walid bin 'Atash
Mitangeklagter, dessen Vereinbarung aufgehoben wurde
Mustafa al Hawsawi
Mitangeklagter, dessen Vereinbarung aufgehoben wurde
Ammar al-Baluchi
Mitangeklagter, der mit Mohammed vor Gericht gestellt werden soll

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Veröffentlicht heute um 00:01.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

Sicherheit · Washington und Guantanamo Bay

Oberster Gerichtshof der USA lehnt Wiederbelebung des 9/11-Plea-Deals für Khalid Sheikh Mohammed ab

Der Oberste Gerichtshof der USA hat am 19. Oktober 2026 die Berufungen von Khalid Sheikh Mohammed und zwei Mitangeklagten nicht zur Entscheidung angenommen. Diese hatten die Wiederherstellung von Vereinbarungen angestrebt, die ihnen die Todesstrafe erspart hätten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Le Soir, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 00:01.

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