Der Präsident des Verwaltungsrats, Fernando Angleu, sagte am Freitag, 23. Oktober, die Frau habe nie den kommunalen Mietvertrag gehalten, nie in der Wohnung gelebt, und ein 84-jähriger Mann sei rechtswidrig aus der Wohnung gedrängt worden.
Die Mutter und ihre Kinder im Alter von 4 und 2 Jahren wurden am 30. Juli geräumt, nachdem laut der Darstellung der Witwe ihr Partner und dessen Großmutter, die Mieter, im Jahr 2024 gestorben waren.
Mehrere Dutzend Menschen schlossen sich einer um 18 Uhr in Marvila von COMUM organisierten Mahnwache an; die Bewegung Acampada de Lisboa kam hinzu, nachdem sie seit dem Wochenende auf dem Rossio campiert hatte.
Der COMUM-Sprecher João Albuquerque sagte, die Familie lebe beim Großvater der Kinder in einer Dreizimmerwohnung mit sechs Personen, während die Witwe auf einer Liste eines Mietprogramms warte.
Am Freitag, 23. Oktober, versammelten sich mehrere Dutzend Menschen in Marvila in Lissabon zu einer Solidaritätsmahnwache gegen die Zwangsräumung einer jungen verwitweten Mutter und ihrer beiden Kinder im Alter von 4 und 2 Jahren aus einer Gemeindewohnung im Bairro do Condado. Die Räumung fand am 30. Juli statt. Am selben Tag hielt Gebalis, das Unternehmen, das die kommunalen Wohnsiedlungen Lissabons verwaltet, eine Pressekonferenz ab. Der Präsident des Verwaltungsrats, Fernando Angleu, sagte, das Unternehmen habe im Rahmen des Gesetzes gehandelt, und die Frau habe nie den Mietvertrag gehalten oder in der Wohnung gelebt. Nach Angaben Angleus war die Person, die rechtswidrig von der Wohnung ferngehalten wurde, ein 84-jähriger Mann, ein Partner der Mieterin, der den Fall den Behörden gemeldet habe. Diário de Notícias gibt sein Alter mit 85 an.
Die Witwe sagte gegenüber SIC Notícias, sie habe seit 2021 mit ihrem Partner in der Wohnung gelebt und weiterhin Miete gezahlt. Ihr Partner, der Vater der Kinder, starb im Februar 2024, und seine Großmutter, die eingetragene Mieterin, starb Monate später. Sie habe beide Todesfälle bei Gebalis gemeldet und darum gebeten, in das Bewohnerregister aufgenommen zu werden, um das Mietverhältnis zu regularisieren. Gebalis habe ihre Zahlungen bis Dezember 2025 angenommen, ihr dann aber mitgeteilt, die vorgelegten Unterlagen reichten nicht aus und sie müsse ausziehen. Ihr Widerspruch, unterstützt durch Rechtsbeistand, habe das Verfahren nicht aufgehalten, und es sei ein Vollstreckungsbefehl für die Räumung gefolgt. Ihre Anwältin wies die Darstellung von Gebalis zurück und erklärte, sie entspreche nicht der Wahrheit. Angleu entgegnete, in den Geburtsurkunden der Kinder sei eine andere Adresse angegeben.
Die Mahnwache wurde von der Bewohnerkommission COMUM in Marvila organisiert, und die Bewegung Acampada de Lisboa schloss sich an. Die Acampada campiert seit dem Wochenende auf dem Rossio-Platz und beschloss in der Nacht zum Donnerstag, ihren Protest nach Marvila zu verlegen. Die Demonstrierenden skandierten gegen Zwangsräumungen und hielten Schilder mit Verweis auf Artikel 65 der portugiesischen Verfassung hoch, der eine Wohnung von angemessener Größe und mit hygienischen Bedingungen garantiert. Ein Sprecher der Acampada sagte vor der Menge:
„Auf jede Räumung 1.000 Besetzungen. Auf jede Räumung 1.000 Zeltlager.“
Der COMUM-Sprecher João Albuquerque sagte, er habe das Bairro do Condado kürzlich besucht, und die Metalltüren der Wohnung seien noch immer geschlossen. Die Kommission zähle drei leerstehende Wohnungen auf demselben Grundstück. Die Familie lebe nun beim Großvater der Kinder in einer Dreizimmerwohnung mit sechs Personen, was er als ohne Privatsphäre und ohne Würde beschrieb.
„Wir waren letzte Woche dort, und die Metalltüren waren noch da.“
Gebalis erklärt, sein Vorgehen sei von Verwaltungsgerichten geprüft worden, und zwei einstweilige Verfügungen, die die Räumung der Wohnung stoppen sollten, seien beide zu seinen Gunsten entschieden worden. Angleu sagte auf der Pressekonferenz:
„Wir setzen lediglich die Einhaltung des Gesetzes und der bestehenden Vorschriften um, und wir tun dies mit großer Menschlichkeit.“
In einer Mitteilung an RTP Antena 1 erklärte Gebalis, die Wohnsituation sei sowohl verwaltungsrechtlich als auch gerichtlich sorgfältig geprüft worden, die vorgelegten Unterlagen belegten jedoch nicht die rechtlichen Voraussetzungen für eine Regularisierung. Laut Gebalis steht die Wohnung derzeit leer, und der 84-jährige Mann wohne bei Verwandten, während er auf eine kleinere Wohnung warte. Die Witwe sei in einem Mietprogramm registriert und warte weiterhin auf eine Wohnung. COMUM drängt auf eine Rücknahme der Räumung.
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Gebalis, das Unternehmen, das den kommunalen Wohnungsbestand Lissabons verwaltet, erklärt, die vertriebene Frau sei nie Mieterin gewesen. Mehrere Dutzend Menschen hielten am Freitag, 23. Oktober, in Marvila eine Mahnwache gegen die Räumung ihrer beiden kleinen Kinder ab.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, SIC Notícias, Diário de Notícias und weiteren Medien. Veröffentlicht .