Motorsport · Monte Carlo und Barcelona

Pierre Gasly auf das Monaco-GP-Podium zurückgesetzt, nachdem die FIA Boxenstrafen aufhebt – McLaren und Red Bull legen Rechtsmittel ein

Die FIA hob am Freitag zwei Fünf-Sekunden-Strafen gegen Alpines Pierre Gasly auf, nachdem ein Messfehler in der Zeitnahme aufgedeckt wurde, und setzte damit seinen dritten Platz wieder ein. McLaren und Red Bull haben angekündigt, gegen diese Entscheidung Berufung einlegen zu wollen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Publico, The New York Times, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Monte Carlo, Barcelona · Monaco, Spanien
Wie es dazu kam
  1. 7.06.Gasly wird auf der Strecke Dritter, erhält aber zwei Fünf-Sekunden-Strafen, die ihn auf den siebten Platz zurückfallen lassen.
  2. 11.06.Alpine legt bei einer Anhörung der Stewards neue Zeitnahmebeweise vor.
  3. 12.06.FIA hebt Strafen auf, setzt Gasly wieder auf Platz drei; McLaren und Red Bull legen Berufung ein.

Die ursprüngliche Entscheidung

Pierre Gasly überquerte am 7. Juni als Dritter die Ziellinie beim Großen Preis von Monaco, erhielt jedoch zwei Fünf-Sekunden-Strafen wegen angeblicher Überschreitung der Boxengassen-Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Sanktionen ließen ihn vom dritten auf den siebten Platz zurückfallen, verwehrten Alpine ein Podium und beförderten Isack Hadjar (Red Bull) auf Rang drei, Oscar Piastri (McLaren) auf Rang vier und Liam Lawson (RB) auf Rang fünf.

Alpines Recht auf Überprüfung

Alpine legte Einspruch gegen die Strafen ein und reichte den Stewards neue Beweise vor. Am 11. Juni fand eine Anhörung statt, bei der der offizielle Zeitnehmer der Formel 1 eine Diskrepanz in der Geschwindigkeitsmessung in der Boxengasse einräumte. Die ursprüngliche Berechnung basierte auf einer Distanz von 26,92 Metern zwischen den Zeitschleifen, aber nachfolgende LIDAR-Scans ergaben, dass die tatsächliche kürzeste Fahrlinie 26,15 Meter betrug – ein Unterschied von 77 cm. Nach Anwendung der korrigierten Distanz lagen Gaslys aufgezeichnete Geschwindigkeiten jedes Mal innerhalb des Limits.

„Der Zeitnahmeprozess in der Boxengasse war das gesamte Wochenende über konsistent, und alle Teams haben ihre Systeme entsprechend angepasst, wohl wissend, dass die Geschwindigkeitsberechnung nicht perfekt ist.“

Stephen Knowles, Red Bulls Sportchef

Überarbeitete Klassifizierung

Am 12. Juni hoben die Stewards beide Strafen auf und setzten Gasly wieder auf den dritten Platz hinter dem Sieger Kimi Antonelli (Mercedes) und Lewis Hamilton (Ferrari). Hadjar fällt auf den vierten Platz zurück und verliert damit sein erstes Podium mit Red Bull. Piastri fällt auf den fünften Platz, Lawson auf den sechsten und Arvid Lindblad (RB) auf den siebten. Die sechs zurückgewonnenen Punkte bringen Gasly in der Fahrerwertung zusammen mit Liam Lawson auf den zehnten Platz.

Eingelegte Rechtsmittel

McLaren und Red Bull teilten der FIA ihre Absicht mit, Berufung einzulegen. McLarens Sportdirektor William Courtenay argumentierte, dass Geschwindigkeitsberechnungen in der Boxengasse grundsätzlich fehleranfällig seien und die Teams sich auf die bereitgestellten Messungen verlassen können müssten. Red Bulls Stephen Knowles hielt daran fest, dass alle Konkurrenten während des gesamten Wochenendes dieselben Daten hatten und eine nachträgliche Änderung der Ergebnisse die Integrität des Rennens untergrabe.

„Wir haben es zurückbekommen!! Dritter Platz in Monaco!! Die letzten Tage waren eine Achterbahn der Gefühle, seltsame Feierlichkeiten, aber am wichtigsten ist, dass ich unglaublich glücklich bin, unser Ergebnis zurückerobert zu haben. Ein riesiges Dankeschön an mein unglaubliches Team und all die Leute, die uns unterstützt haben!! Danke an die FIA und die Formel 1 für die Transparenz in dieser Situation. Unvergesslich!“

Pierre Gasly, Alpine-Fahrer

Weitere Auswirkungen

Auch Lewis Hamilton, Oscar Piastri, George Russell und Franco Colapinto erhielten während des Monaco-Wochenendes Boxengassen-Strafen, alle in derselben Zone und nur 0,1 km/h über dem Limit. Diese Strafen wurden jedoch während des Rennens abgesessen oder blieben unwidersprochen, sodass die Neuklassifizierung sie nicht betrifft. Der Vorfall wirft Fragen zur Genauigkeit der Zeitnahme-Infrastruktur auf Stadtkursen und zur Balance zwischen festen Regeln und der Realität der Streckenentwicklung auf.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen