Gesundheitsministerin Mónica García wird bei der Parlamentswahl am 29. November nicht auf der Liste der Frente Amplio antreten. Gegenüber der Tageszeitung El País sagte sie, die Entscheidung folge einer „tiefen Reflexion“. García bleibt der Politik als Kandidatin von Más Madrid für die Autonome Gemeinschaft Madrid bei den Regionalwahlen im Mai 2027 erhalten. Sie war als mögliche Kandidatin für die Regierungsführung der neuen Koalition gehandelt worden – eine Aussicht, die damit entfällt. Ihr Rückzug beseitigt zudem eine der wichtigsten offenen Fragen bei der Aufteilung der Madrider Sitze innerhalb der Linken.
„Ich habe das Gemeinwohl stets über persönliche Interessen gestellt.“
Emilio Delgado, stellvertretender Sprecher von Más Madrid in der Madrider Versammlung, wird die Frente-Amplio-Liste für Madrid anführen, Tesh Sidi steht auf Platz zwei. Sidi, eine 32-jährige Abgeordnete von Más Madrid im Kongress, wird von El País als aufstrebende Figur der Partei beschrieben. García sprach sich für sie auf diesem Platz aus:
„Tesh Sidi ist eines der Profile, die Más Madrid in der Koalition vertreten und mehr progressive Wählerinnen und Wähler mobilisieren können.“
Ein früherer Vorschlag von Más Madrid für die Madrider Liste hatte auch Eduardo Fernández Rubiño genannt, Stadtrat im Madrider Stadtrat. Von El País zitierte Parteikreise sagen, die Plätze drei und vier gingen an Izquierda Unida und Movimiento Sumar, eine Überraschung in letzter Minute sei jedoch nicht ausgeschlossen.
Im Mai 2026 schloss García als Vorsitzende von Más Madrid einen Burgfrieden mit Emilio Delgado, ihrem wichtigsten Rivalen in der parteiinternen Vorwahl. Delgado verzichtete auf eine Kandidatur gegen sie, im Gegenzug sollte er die Kongressliste der Partei bei der nächsten Parlamentswahl anführen. Nachdem Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November angekündigt hatte, strebte García den ersten Platz auf der Kongressliste und die Führung der Frente Amplio an, des jüngsten Namens der Linkskoalition. Auch dieser Plan scheiterte, und laut ABC musste sie die Führung an Ada Colau abgeben, die Kandidatin der Koalition für das Amt der Regierungspräsidentin für Barcelona ist. Sidi hatte laut La Vanguardia ihren eigenen Platz als Geste an Podemos angeboten, um eine Einheitslösung zu erreichen.
García konzentriert sich nun auf das Regionalrennen, in dem sie die Präsidentschaft der Autonomen Gemeinschaft Madrid gegen Isabel Díaz Ayuso anstreben wird. La Razón erinnert an ihre Laufbahn am Hospital 12 de Octubre, in der Madrider Versammlung und im Gesundheitsministerium. Der jüngste Vorfall in ihrem Ministerium war ein Zusammenstoß mit den Ärztegewerkschaften über das Estatuto Marco, jenes Statut, mit dem sie die öffentliche Gesundheitsversorgung reformieren wollte. Delgado und Sidi werden die Madrider Liste für die Wahl am 29. November anführen, während El País berichtet, dass die Plätze drei und vier bereits feststehen – sofern keine Überraschung eintritt.
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Gesundheitsministerin Mónica García wird bei der Parlamentswahl am 29. November nicht antreten. Sie bleibt Kandidatin von Más Madrid für die Regionalwahl im Mai 2027.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht .