Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel, um Anmeldungen und Käufe aus unserer Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern. Datenschutzerklärung

Suche⌘K
StartFür SieLiveBriefFragen
KarteMärkteSträngeSoundsFilme
InlandGeopolitikWirtschaftGesellschaftWissenschaft & TechnikInfrastrukturSportKulturLifestyle
Pollar unterstützenBenachrichtigungen
DatenschutzNewsroomKontaktImpressum
StartBriefLiveSträngeSuche
Artikel anhören5 Min., gelesen von einer synthetischen Stimme

Kurz gefasst

  • Zelensky sagte am 19. Oktober vor US-Senatoren, die von Europa bezahlten PURL-Abfangraketen warteten weiter auf die Unterschrift von Pete Hegseth; auch Patriot-Bestände aus europäischen Ländern warteten auf eine US-Genehmigung.

  • Zelensky sagte, die ukrainischen Streitkräfte hätten während Angriffen mit ballistischen Raketen drei Tage lang keine US-Geheimdienstinformationen gehabt und dreimal keine Warnungen erhalten; Marco Rubio wies die Vorwürfe zurück.

  • Am Freitag, dem 16. Oktober, setzte Trump Sanktionen gegen Russland für 60 Tage aus; am Sonntag, dem 18. Oktober, verteidigte er die Aussetzung auf Truth Social.

  • Das Wall Street Journal berichtete, Putin habe beim APEC-Gipfel in Shenzhen am 18. und 19. November ein Treffen mit Trump und Xi vorgeschlagen; Peskov bestätigte, dass das Thema angesprochen wurde.

  • Trump sagte am 19. Oktober, jemand anderes solle für die Ukraine verhandeln – nachdem er am 10. Oktober einen Wechsel der ukrainischen Führung gefordert hatte.

  • Die ukrainischen Behörden teilten mit, am Montag seien mindestens zehn Menschen getötet worden; in der Nacht zum Dienstag, dem 20. Oktober, starben in der Region Kiew drei Menschen, sechs wurden verletzt.

Kiew
Kiew, Washington, Shenzhen · Ukraine, Vereinigte Staaten, China
Wie es dazu kam
  1. 16.10.Trump setzt Russland-Sanktionen für 60 Tage aus
  2. 18.10.Trump verteidigt die Aussetzung der Sanktionen auf Truth Social
  3. 19.10.Zelensky informiert US-Senatoren, Trump sagt, jemand anderes solle für die Ukraine verhandeln

Abfangraketen liegen in Washington fest

Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky sagte am Montag, dem 19. Oktober, vor US-Senatoren, Kiew warte weiterhin auf Luftabwehrraketen, die europäische Länder im Rahmen des PURL-Mechanismus bereits bezahlt hätten. Über PURL können NATO-Mitglieder und Partner US-Waffen für die Ukraine kaufen. Laut Zelensky fehlt für die Lieferung noch die Unterschrift von Verteidigungsminister Pete Hegseth. Auch europäische Regierungen, die bereit sind, Patriot-Abfangraketen aus eigenen Beständen abzugeben, warten auf eine US-Genehmigung; Zelensky zufolge sind die Raketen fertig und könnten bereits in der Ukraine sein. Am Sonntag hatte er mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über Patriot-Systeme gesprochen. Die Washington Post berichtete unter Berufung auf US-Beamte, Hegseth habe die Lieferung weder abgelehnt noch die nötigen Schritte unternommen, um sie in Gang zu setzen. Ein hochrangiger Vertreter des Verteidigungsministeriums wies Zelenskys Darstellung zurück und sagte der dpa, am PURL-Programm habe sich nichts geändert.

Weitergabe von Geheimdienstinformationen und Starlink

Zelensky sagte außerdem, die ukrainischen Streitkräfte hätten während russischer Angriffe mit ballistischen Raketen drei Tage lang keinen Zugang zu US-Geheimdienstinformationen gehabt; zudem hätten Partner dreimal Warnungen vor russischen Angriffen nicht weitergegeben. Kiew zufolge haben diese Einschränkungen die Verteidigung geschwächt. Außenminister Marco Rubio wies die Vorwürfe zurück. Die Ukraine beklagte zudem, dass Elon Musks Satellitendienst Starlink eingeschränkt worden sei. Die US-Regierung bestritt, eine Drosselung des Netzes angeordnet zu haben, doch Musk schob die Verantwortung dem US-Militär und letztlich dem Präsidenten zu: Beschränkungen von Geschwindigkeit oder Nutzung würden dort entschieden.

Trumps Schwenk in Richtung Moskau

Am Freitag, dem 16. Oktober, setzte Trump Sanktionen gegen Russland für 60 Tage aus – Sanktionen, die der Kongress bereits gebilligt hatte. Zuvor hatte er mit Moskau vereinbart, russische Diesel-Exporte in die Vereinigten Staaten zuzulassen. Am Sonntag, dem 18. Oktober, verteidigte er die Aussetzung auf Truth Social mit den Worten, er wolle nichts tun, was Russland vom Verhandlungstisch vertreibe. Vor Journalisten im Weißen Haus sagte Trump am Montag, Russland habe sich gegenüber der Ukraine korrekt verhalten und nicht viel getan. Er sagte zudem, Zelensky tue wenig, um den Krieg zu beenden, und nannte monatliche Soldatentote zwischen 25.000 und 35.000 – eine Zahl, die keine unabhängige Quelle bestätigt hat.

Angriffe auf Kiew und die Gipfelidee

In der Nacht zum Montag feuerte Russland nach Angaben von N-tv mehr als ein Dutzend ballistische Raketen auf Kiew und griff landesweit fast 30 Energieanlagen an. Die ukrainischen Behörden teilten mit, am selben Tag seien bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen mindestens zehn Menschen getötet worden. In der Nacht zum Dienstag, dem 20. Oktober, starben bei russischen Luftangriffen in der Region Kiew drei Menschen, sechs wurden verletzt. Das Wall Street Journal berichtete, Putin habe am Rande des APEC-Gipfels am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen ein Dreiertreffen mit Trump und Xi vorgeschlagen. Trump sagte, er werde teilnehmen; Hauptthemen seien Atomwaffen und Denuklearisierung, möglicherweise werde auch der Ukraine-Krieg angesprochen. Kreml-Sprecher Dmitry Peskov bestätigte, dass die Idee erörtert worden sei, machte aber keine Angaben; festgelegt sei nichts. Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha warnte, ein solches Treffen würde Putin ermutigen, den Krieg fortzusetzen. Trump sagte erneut, es sei Zeit, dass jemand anderes für die Ukraine verhandele – nachdem er am 10. Oktober einen Wechsel an der Spitze der ukrainischen Führung gefordert hatte. Axios berichtete, Witkoff werde in Europa erwartet, um nacheinander die ukrainische und die russische Führung zu treffen.

Wie es weitergeht

Der österreichische Militärexperte Markus Reisner sagte N-tv, die Beziehungen zwischen Washington und Kiew seien sehr turbulent gewesen, weshalb die Ukraine nicht wisse, auf wen sie sich verlassen könne. Reisner zufolge tritt der Krieg in eine entscheidende Phase ein. Die US-Kongresswahlen (Midterms) finden am 3. November statt.

Dieser Artikel gehört zu einem Strang

Die USA unter Trump: zweite Amtszeit

Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:

  1. 19.10Trump sagt, ein Mexiko-Handelsabkommen stehe kurz bevor, ohne Bedingungen zu nennen (19. Oktober)
  2. 19.10Bericht: US verschärft Handelsvergeltung gegen EU wegen Big-Tech-Regulierung
  3. 19.10Reuters: Russland-Ausnahme könnte US-Indien-Handelsgespräche fördern
Strang öffnen

Weiter in der heutigen Ausgabe

Alberta lehnt Weg zur Unabhängigkeit ab, CBC prognostiziertErste Auszählungsergebnisse zeigen rund 76 % der Stimmen für Albertas Verbleib in Kanada, gegen etwa 23 % für die Einleitung eines Verfahrens, das zur Abspaltung führen könnte.Wahlen · vor 3 Std.
Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenSelenskyj wirft Washington vor, bezahlte Patriot-Raketen zurückzuhalten

Quellen und Kontext

  • DIE WELTvor 2 Std.Militärexperte Reisner: "Dann könnte Russland der Ukraine Kapitulation aufzwingen" - Experte sieht "Kulminationspunkt"
  • newsORF.atvor 2 Std.Selenskyj: USA halten bezahlte Abfangraketen zurück
  • N-tvvor 3 Std.Gipfel mit Putin und Xi möglich: Trump: "Russland hat sich in Bezug auf Ukraine korrekt verhalten"
  • Deutsche Wellevor 3 Std.Tensione të reja mes Trumpit dhe Zelenskyt
Volodymyr Zelensky
Präsident der Ukraine, der den USA vorwirft, Lieferungen von Abfangraketen und die Weitergabe von Geheimdienstinformationen zu verzögern
Donald Trump
Präsident der Vereinigten Staaten, der Russland-Sanktionen aussetzte und einen neuen Ukraine-Unterhändler fordert
Vladimir Putin
Präsident Russlands, der Berichten zufolge einen Dreiergipfel mit Trump und Xi vorgeschlagen hat
Xi Jinping
Präsident Chinas, der als möglicher Teilnehmer eines Dreiergipfels mit Trump und Putin genannt wird
Pete Hegseth
US-Verteidigungsminister, dessen Unterschrift für die PURL-Lieferung noch fehlt
Marco Rubio
US-Außenminister, der Zelenskys Vorwürfe zurückwies
Steve Witkoff
US-Gesandter, der in Europa erwartet wird, um die ukrainische und die russische Führung zu treffen
Jared Kushner
US-Gesandter, der mit Zelensky über Patriot-Lieferungen sprach
Elon Musk
Eigentümer von Starlink, das Kiew zufolge eingeschränkt wurde
Andrii Sybiha
Ukrainischer Außenminister, der warnte, ein Dreiertreffen würde Putin ermutigen
Dmitry Peskov
Kreml-Sprecher, der bestätigte, dass die Idee eines Dreiergipfels erörtert wurde
Markus Reisner
Österreichischer Militärexperte, der N-tv zur Lage der Ukraine befragt wurde

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen

Veröffentlicht heute um 09:35.

Fehler im Text melden

Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Abfangraketen liegen in Washington festAbfangraketen liegen in Washington fest
  2. 2Weitergabe von Geheimdienstinformationen und StarlinkWeitergabe von Geheimdienstinformationen und Starlink
  3. 3Trumps Schwenk in Richtung MoskauTrumps Schwenk in Richtung Moskau
  4. 4Angriffe auf Kiew und die GipfelideeAngriffe auf Kiew und die Gipfelidee
  5. 5Wie es weitergehtWie es weitergeht

Auf Grundlage von Berichten von

DIE WELT, newsORF.at, N-tv, Deutsche Welle, LesEchos.fr, Bayerischer Rundfunk, Berliner Zeitung

Liste der Quellen
StrangDie USA unter Trump: zweite Amtszeit

Konflikte · Kiew, Washington und Shenzhen

Zelensky wirft Washington Verzögerung bei bezahlten Abfangraketen vor – Trump drängt auf neuen Ukraine-Unterhändler

Zelensky sagt, die von europäischen Ländern bereits bezahlten Patriot-Abfangraketen warteten weiter auf eine US-Unterschrift. Trump erklärt unterdessen, Russland habe sich korrekt verhalten, und bringt einen Dreiergipfel mit Putin und Xi ins Spiel.

Kiew

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT, newsORF.at, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 09:35.

Eigene Frage stellen
So entsteht er