Regierung · Orvieto und Reggio Calabria
Roberto Vannacci besiegelt Bündnis mit Alemanno in Orvieto und nähert sich der deutschen AfD an
Beim dreitägigen Parteitag in Orvieto besiegelte Futuro-Nazionale-Chef Roberto Vannacci die Partnerschaft mit Gianni Alemannos Bewegung Indipendenza und empfing Vertreter der deutschen AfD als Gäste.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero, Le Figaro.fr, lastampa.it und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Roberto Vannacci und Gianni Alemanno vereinten Futuro Nazionale und die Bewegung Indipendenza bei einem dreitägigen Forum in Orvieto mit über 300 Anhängern.
Der AfD-Europaabgeordnete Marc Jongen sprach als Ehrengast, überbrachte Grüße von Alice Weidel und bestätigte die gemeinsame Arbeit im Europäischen Parlament.
Futuro Nazionale wird erstmals bei einer Wahl antreten, indem Domenico Giannetta bei der Nachwahl in Reggio Calabria ins Rennen geht; die Partei liegt in Umfragen derzeit bei 8 Prozent.
Vannacci kritisierte die Lega-Vertreter Riccardo Molinari und Luca Zaia und wies zugleich die Kommentare von Italo Bocchino und Ignazio La Russa zu möglichen Koalitionsabsprachen zurück.
- 20.09.Futuro Nazionale besiegelt beim Forum in Orvieto ein Bündnis mit Indipendenza
- Nachwahlen in KalabrienDomenico Giannetta tritt für Futuro Nazionale in Reggio an
- Anstehender AfD-ParteitagRoberto Vannacci plant Besuch in Deutschland für AfD-Veranstaltung
- Innerhalb von 10 JahrenGianni Alemanno setzt sich zum Ziel, dass Roberto Vannacci den Palazzo Chigi erreicht
Sozial-souveränistischer Pakt in Orvieto
Über 300 Delegierte versammelten sich im Palazzo del Capitano del Popolo in Orvieto zum dreitägigen Forum der Italienischen Unabhängigkeit. Die Veranstaltung markierte den formellen Zusammenschluss von Roberto Vannaccis Futuro Nazionale und Gianni Alemannos Bewegung Indipendenza unter dem Banner des Sozial-Souveränismus. Chicco Costini, der Indipendenza während Alemannos vorheriger Haftzeit geführt hatte, bezeichnete den Parteitag als politische Befreiung nach drei Jahrzehnten. Vannaccis Ideologe Lorenzo Gasperini wandte sich an die Menge und erklärte, die Bewegung werde nicht den Weg von Gianfranco Fini gehen, womit er auf die Wende von Fiuggi von 1995 anspielte, die die Auflösung der postfaschistischen italienischen Sozialbewegung einleitete. Alemanno setzte ein klares Ziel für das neue Bündnis und behauptete, Vannacci könne innerhalb von zehn Jahren das Amt des Ministerpräsidenten im Palazzo Chigi erreichen, wenn die Bewegung keine Kompromisse mit zentristischen Koalitionen eingehe.
Deutsche Partnerschaft und europäische Ausrichtung
Der AfD-Europaabgeordnete Marc Jongen nahm als Ehrengast am Parteitag teil und besiegelte die Zusammenarbeit zwischen den beiden nationalistischen Parteien. Jongen überbrachte Grüße von AfD-Co-Chefin Alice Weidel nach den jüngsten regionalen Wahlerfolgen der deutschen Partei in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Vannacci bestätigte, dass Futuro Nazionale inhaltlich große Überschneidungen mit der AfD habe und in derselben Fraktion im Europäischen Parlament sitze; er kündigte an, in naher Zukunft an einer AfD-Veranstaltung in Deutschland teilzunehmen. Alemanno forderte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni auf, sich zwischen einer Annäherung an die Europäische Volkspartei oder dem Beitritt zur wachsenden europäischen Souveränismus-Bewegung zu entscheiden.
„Wir sind stolz darauf, dass unser Partner in Italien Futuro Nazionale ist.“
Wahl-Debüt und Riss in der Mitte-Rechts-Allianz
Futuro Nazionale wird bei den anstehenden Nachwahlen in Reggio Calabria erstmals ein eigenes Wahlkampfsymbol auf dem Stimmzettel haben und Domenico Giannetta ins Rennen schicken. Der nationale Parteikoordinator Massimiliano Simoni bezeichnete die Kommunalwahl als entscheidenden Test für das Wachstum der Partei jenseits der landesweiten Umfragewerte, die Futuro Nazionale derzeit 8 Prozent bescheinigen. Von der Bühne in Orvieto aus lieferte sich Vannacci einen Schlagabtausch mit den traditionellen Mitte-Rechts-Führern und spielte ein Video des Kommentators Italo Bocchino ein, der sich gegen eine Zusammenarbeit mit Futuro Nazionale aussprach. Vannacci reagierte zudem auf die Ablehnung eines künftigen Pakts durch Senatspräsident Ignazio La Russa und betonte, dass Gespräche vor der Wahl nur möglich seien, wenn seine zentralen roten Linien respektiert würden. Beim Parteitag geriet Vannacci in scharfe Auseinandersetzungen mit den Lega-Vertretern Riccardo Molinari und Luca Zaia; Molinari verspottete er mit Zeilen des Liedermachers Fabrizio De André, Zaias Kritik konterte er mit dem Verweis auf seine eigene militärische Fallschirmjägerkarriere.
Kulturelles Fundament und politische Positionen
Vannacci nutzte die Schlusssitzungen, um die ideologischen Säulen von Futuro Nazionale darzulegen. Er lehnte künftige technokratische Rettungsregierungen ab und forderte stattdessen eine politische Kontrolle über wirtschaftliche Entscheidungen. In der Bildungspolitik unterstützte er die Regierungspläne, Burkas in Schulen aus Sicherheitsgründen zu verbieten, und forderte zugleich strenge Obergrenzen für den Anteil ausländischer Schüler im Klassenzimmer. Vannacci verteidigte das von ihm sogenannte Mittelmeer-Patriarchat als Rahmen familiärer Pflicht, Opferbereitschaft und Loyalität und verwies auf Odysseus und Aeneas als klassische Vorbilder von Verantwortung. Er lehnte die rechtliche Definition von Femizid ab und stellte sich gegen die von ihm als gramscianisch bezeichneten Strafrechtsreformen, plädierte jedoch dafür, dass Täter von Gewalt gegen Frauen zu Höchststrafen verurteilt werden sollten. Direkt auf eine antifaschistische Mahnwache vor dem Veranstaltungsort in Orvieto angesprochen, betonte Vannacci, dass Demonstranten die Versammlung nicht stören könnten.
„Ihr könnt protestieren, denn wir sind hier und wir werden hier sein.“
„Ich will weder den Niedergang unserer Gesellschaft verwalten noch die Zerstörung Europas. Wir wollen regieren, und wir wollen es gut tun, im Interesse der Italiener. Es gibt keinen anderen Zweck.“
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Quellen und Kontext
- Il MessaggeroVannacci: "Stop al burqa a scuola? D'accordo, ma andava fatto già diversi anni fa"
- Le Figaro.fr"Protéger le travail, la famille et le territoire " : à Orvieto, Roberto Vannacci se pose en champion des déçus du melonisme
- lastampa.itVannacci e l'asse nero con AfD: "Non moriremo come Fini
- The TelegraphGermany's AfD announces partnership with radical Italian 'sister party'
- Roberto Vannacci
- Vorsitzender von Futuro Nazionale und Mitglied des Europäischen Parlaments
- Gianni Alemanno
- Vorsitzender der Bewegung Indipendenza und ehemaliger Bürgermeister von Rom
- Marc Jongen
- Mitglied des Europäischen Parlaments für die Alternative für Deutschland
- Alice Weidel
- Co-Vorsitzende der Alternative für Deutschland
- Giorgia Meloni
- Ministerpräsidentin Italiens und Vorsitzende der Fratelli d'Italia
- Riccardo Molinari
- Fraktionsvorsitzender der Lega in der italienischen Abgeordnetenkammer
- Luca Zaia
- Präsident der Region Venetien
- Italo Bocchino
- Ehemaliger italienischer Abgeordneter und politischer Kommentator
- Ignazio La Russa
- Präsident des italienischen Senats
- Orte
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