Fußball · Sabadell
Sabadell-Torhüter Diego Fuoli entschuldigt sich nach anti-Sánchez-Rufen vom Rathausbalkon, Verein verurteilt Vorfall
Sabadells Diego Fuolichet am Samstag während der Aufstiegsfeier der Mannschaft eine Menschenmenge dazu auf, Spaniens Premierminister Pedro Sánchez zu beleidigen, was Vereinsverurteilung und eine öffentliche Entschuldigung auslöste.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, europa press, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Torhüter Diego Fuoli führte Fans bei Rufen von „hijo de puta“ gegen Premierminister Pedro Sánchez vom Balkon des Rathauses von Sabadell während der Aufstiegsfeier an.
CE Sabadell FC gab eine Erklärung ab, in der er den Vorfall bedauerte und feststellte, dass die Äußerungen nicht die Werte des Vereins in Bezug auf Respekt, Inklusion und Pluralität repräsentieren.
Fuoli entschuldigte sich in den sozialen Medien, bezeichnete die Rufe als einen aus Euphorie geborenen Witz, der außer Kontrolle geraten sei, und bat den Verein und seine Teamkollegen um Verzeihung.
Minister Óscar Puente kritisierte Fuolis Verhalten in den sozialen Medien und berief sich auf ein Zitat über ignorante Äußerungen von Faschismus, während Bürgermeisterin Marta Farrés schwieg.
- 19.06.Sabadell besiegt Zamora mit 4:0 und sichert sich den Aufstieg in die LaLiga Hypermotion
- 20.06.Team fährt im offenen Bus, Spieler erscheinen auf dem Rathausbalkon; Fuoli hetzt die Menge gegen Premier Sánchez auf
- 21.06.Fuoli entschuldigt sich auf X; Verein gibt Erklärung zur Verurteilung des Vorfalls ab
Der Vorfall
Am Samstag, nachdem sie am Vortag mit einem 4:0-Sieg gegen Zamora den Aufstieg geschafft hatten, fuhren die Spieler von CE Sabadell in einem offenen Bus durch die Stadt und endeten am Rathaus von Sabadell. Vom Balkon aus ergriff Torhüter Diego Fuoli das Mikrofon und wandte sich an die Menge. Er forderte die Fans auf: „Ich werde einen Satz sagen und ihr antwortet mit dem, was euch einfällt: Pedro Sánchez …“ Die Menge antwortete mit „hijo de puta“ (Hurensohn), gerichtet an den spanischen Premierminister. Der Ruf wurde mehrmals wiederholt, während Fuoli lächelte und zustimmte. Das Rathaus wird von der Sozialistischen Partei (PSC) regiert, der Sánchez angehört. Die Tat trübte, was eine freudige institutionelle Feier hätte sein sollen.
Fuolis Entschuldigung
„Es war das Ergebnis der Euphorie des Moments und ein harmloser Witz, der sich zu einem riesigen Schneeball entwickelte.“
Der 28-jährige Torhüter aus Saragossa veröffentlichte auf X eine Erklärung und bat den Verein und seine Teamkollegen um Verzeihung dafür, „die Feier einer historischen Saison getrübt zu haben“. Er räumte ein, dass seine Worte, obwohl als Scherz gemeint, eskaliert seien. Er sagte, er sei von den Emotionen der letzten Tage mitgerissen worden.
Verurteilung des Vereins
„Der CE Sabadell FC bedauert und lehnt Äußerungen gegen den Präsidenten der spanischen Regierung während der institutionellen Feier auf dem Balkon des Rathauses von Sabadell ab, die für einen institutionellen Akt unangemessen sind und nicht die Werte oder den Geist der Einrichtung repräsentieren.“
Der katalanische Verein gab eine offizielle Erklärung ab, in der er seinen offenen und pluralistischen Charakter als Verein einer vielfältigen und inklusiven Stadt betonte. Er betonte, dass eine Feier, die dazu gedacht war, gemeinsame Freude zu teilen, nicht von solchen Äußerungen begleitet werden sollte. Der Verein erinnerte daran, dass Respekt, Inklusion und Zusammenleben zu seinem Kern gehören.
Politische Folgen
Der Verkehrsminister und ehemalige Bürgermeister von Valladolid, Óscar Puente, reagierte in den sozialen Medien. Er zitierte den verstorbenen Komiker Pepe Rubianes: „Esto es lo que pasa cuando le das dinero a un tonto. Que enseguida le sale el facha“ (Das passiert, wenn man einem Idioten Geld gibt. Sofort kommt sein faschistisches Wesen zum Vorschein.) Die Bürgermeisterin von Sabadell, Marta Farrés (PSC), die das Team zuvor im Plenarsaal empfangen hatte, äußerte sich öffentlich nicht zu dem Vorfall. Einige Kritiker wiesen auf die Ironie hin, dass die Beleidigungen von einem von der PSC geführten Rathaus ausgingen.
Nachwirkungen
Der Vorfall hat in Spanien breite Medienberichterstattung ausgelöst, wobei viele Medien die zunehmende Normalisierung von Beleidigungen gegen politische Persönlichkeiten bei öffentlichen Veranstaltungen hervorheben. Fuoli, der erst vor einem Jahr zu Sabadell kam und eine Schlüsselfigur bei der Rückkehr des Teams in den Profifußball nach fünf Jahren wurde, steht nun wegen seines Verhaltens unter Beobachtung. Der Verein wird wahrscheinlich unter Druck geraten, sicherzustellen, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen, insbesondere vor seiner Teilnahme an der LaLiga Hypermotion-Saison 2026/27.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL MUNDOEl portero del Sabadell se disculpa por incitar a insultar a Sánchez en las celebraciones del ascenso y el club lo condena: "No representa los valores de la entidad"
- europa pressEl Sabadell lamenta y rechaza las "expresiones dirigidas" contra...
- eldiario.esEl portero del Sabadell alenta insultos contra Pedro Sánchez durante la celebración del ascenso: "Contestáis con lo que salga"
- 20 minutosEl portero del Sabadell la lía en la fiesta por el ascenso: "Voy a soltar una expresión y contestáis con lo que salga: Pedro Sánchez..."
- Diego Fuoli
- Torhüter von CE Sabadell, der vom Rathausbalkon aus anti-Sánchez-Rufe anführte
- Pedro Sánchez
- Premierminister von Spanien, Ziel der Beleidigungen während der Feier
- Marta Farrés
- Bürgermeisterin von Sabadell (PSC), die das Team vor dem Balkonereignis empfing
- Óscar Puente
- Spanischer Verkehrsminister, der Fuolis Verhalten in den sozialen Medien kritisierte
- Orte
- Sabadell
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen