Diplomatie · New York, Gaza-Stadt und Rafah
Trumps Friedensrat schlägt Wiederaufbauplan für Gaza im Wert von 2,45 Milliarden Dollar vor
Der Friedensrat hat in New York einen sechsmonatigen Wiederaufbauplan für Gaza mit 66 Projekten vorgestellt, der 2,45 Milliarden Dollar für Wohnungsbau, Infrastruktur und Sicherheit vorsieht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von France 24, der Standard, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der am 23. September 2026 in New York vorgestellte Vorschlag mit 66 Projekten sieht 2,45 Mrd. $ (2,15 Mrd. €) für Notunterkünfte, Krankenhausreparaturen und Infrastruktur im Gazastreifen vor.
Der Plan sieht 1 Mrd. $ für Infrastruktur vor, darunter 400 Mio. $ für Unterkünfte für Vertriebene, sowie 885 Mio. $ für Sicherheit und 275 Mio. $ für die Beseitigung von Blindgängern und Trümmern.
Die Hamas akzeptierte die im Juli 2026 vorgelegten Bedingungen, aber der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu lehnte den Abzugsvorschlag ab und forderte die vollständige Vernichtung aller Waffen im Gazastreifen.
UN-Daten verzeichneten bis Oktober 2025 Schäden an 84 % der Gebäude im Gazastreifen. Der Friedensrat schätzt die mittelfristigen Wiederherstellungskosten auf 35,2 Mrd. $ und den Wiederaufbau über ein Jahrzehnt auf 71,4 Mrd. $.
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Sechsmonatiger Wiederaufbau-Rahmenplan
Der Friedensrat unter Vorsitz von US-Präsident Donald Trump hat am 23. September 2026 in New York einen sechsmonatigen Wiederaufbau- und Regierungsplan für den Gazastreifen vorgestellt. Der Vorschlag, der am Rande der UN-Generalversammlung präsentiert wurde, sieht 2,45 Milliarden Dollar (rund 2,15 Milliarden Euro) für 66 erste Projekte vor. Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nahmen gemeinsam mit Delegierten aus Mitgliedsstaaten und interessierten Regierungen an der Sitzung teil. Der Rahmenplan konzentriert sich auf Notunterkünfte, Krankenhausreparaturen, Trümmerbeseitigung, Wiederherstellung des Verkehrs und wirtschaftliche Erholungsmaßnahmen. Der frühere britische Premierminister Tony Blair, der im Exekutivausschuss des Rates sitzt, betonte die Notwendigkeit praktischer Hilfe.
„Die Palästinenser im Gazastreifen brauchen keinen Slogan, sie brauchen eine Lösung.“
Mittelzuweisungen und Infrastrukturziele
Haushaltsdokumenten zufolge macht die Infrastruktur mit einer Milliarde Dollar den größten Anteil des Pakets aus. Innerhalb dieses Rahmens sind rund 400 Millionen Dollar für den Bau isolierter Wohneinheiten vorgesehen, um vertriebene Familien aus Zeltlagern umzusiedeln. Die Vereinigten Arabischen Emirate würden ein Pilotprojekt namens „Emirati Neighborhood“ im Raum Rafah finanzieren, das 50.000 Einwohnern Platz bieten soll. Sicherheitsinitiativen machen rund 885 Millionen Dollar des Gesamtbudgets aus, darunter 275 Millionen Dollar für den Bau einer dauerhaften befestigten Anlage in Rafah. Die Planer haben 275 Millionen Dollar für die Beseitigung von Blindgängern und Trümmern, 50 Millionen Dollar für die Sanierung von Krankenhäusern und 30 Millionen Dollar für die Reparatur beschädigter Straßen vorgesehen. Der Vorschlag sieht außerdem den Einsatz von 25.000 tragbaren Solarkits, die Reparatur von Grenzübergängen, die Wiederherstellung von Wasser- und Stromnetzen sowie die Verfüllung von Tunneln unter vorrangigen Baustellen vor.
- Infrastruktur
- 1000 $M
- Sicherheitsprojekte
- 885 $M
- Unterkünfte für Vertriebene
- 400 $M
- Trümmer- und Kampfmittelbeseitigung
- 275 $M
- Dauerhafte Einrichtung in Rafah
- 275 $M
- Krankenhausrehabilitation
- 50 $M
- Straßennetzreparaturen
- 30 $M
Daten aus dem Artikeltext
Diplomatische und sicherheitspolitische Hürden
Nickolay Mladenov, der Hochbeauftragte des Friedensrates für Gaza, rief die internationalen Partner auf, die Strategie zu unterstützen, während er politische Komplikationen einräumte. Die Verhandlungen mit Israel bleiben vor den anstehenden nationalen Wahlen heikel, obwohl Mladenov von stetigen Fortschritten berichtete. Der umfassendere Friedensrahmen erfordert die Entwaffnung der Hamas, den Abzug der israelischen Streitkräfte und die Stationierung einer multinationalen Friedenstruppe zusammen mit einem neuen palästinensischen Polizeidienst. Die Hamas akzeptierte die Ende Juli 2026 dargelegten Abrüstungsbedingungen, aber der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu lehnte den Vorschlag ab und bestand auf der Vernichtung aller Waffen im Gazastreifen. Auf der UN-Generalversammlung kritisierten der französische Präsident Emmanuel Macron, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen Israel wegen der humanitären Lage in der Enklave.
„Angesichts der Komplexität, mit der wir es zu tun haben, denke ich, dass wir langsam, aber stetig Fortschritte machen.“
Ausmaß der Zerstörung und zukünftige Anforderungen
Die Wiederaufbauinitiative betrifft die weitreichende Zerstörung in der Enklave, wo UN-Bewertungen ergaben, dass bis Oktober 2025 84 % aller Gebäude beschädigt oder zerstört waren. Obwohl am 10. Oktober 2025 eine von den USA vermittelte Waffenruhe in Kraft trat, besetzen israelische Streitkräfte immer noch etwa 60 % des Gebiets und führen regelmäßige Angriffe durch. Gesundheitsbeamte in Gaza berichten, dass seit Beginn der Waffenruhe über 1.300 Palästinenser getötet wurden, während das israelische Militär vier Todesfälle von Soldaten bestätigte. Der Friedensrat schätzte die gesamten materiellen Schäden in Gaza auf 35,2 Milliarden Dollar, wobei der mittelfristige Wiederaufbau diesen Betrag erfordert und der langfristige Wiederaufbau in den nächsten zehn Jahren 71,4 Milliarden Dollar benötigt.
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Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Donald Trump
- US-Präsident und Vorsitzender des Friedensrates
- Nickolay Mladenov
- Hochbeauftragter des Friedensrates für Gaza
- Steve Witkoff
- US-Sondergesandter
- Jared Kushner
- US-Gesandter und Schwiegersohn von Donald Trump
- Tony Blair
- Ehemaliger britischer Premierminister und Mitglied des Exekutivausschusses des Friedensrates
- Benjamin Netanyahu
- Premierminister von Israel
- Emmanuel Macron
- Präsident von Frankreich
- Recep Tayyip Erdoğan
- Präsident der Türkei
- Alexander Van der Bellen
- Bundespräsident von Österreich
- Organisationen
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