Diplomatie · East Rutherford und Algier
Französische Journalisten fordern bei WM-Pressekonferenz Freilassung inhaftierten Fußball-Autors
Französische Journalisten hielten vor der Pressekonferenz Frankreichs Schals mit der Aufschrift „Free Gleizes“ hoch und ließen bei jedem Spiel einen Sitzplatz frei, um auf die Inhaftierung von Christophe Gleizes aufmerksam zu machen, einem Autor des Magazins So Foot, der in Algerien zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Blick.ch, Le Parisien, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Christophe Gleizes, ein Autor für So Foot, wurde im Mai 2024 in der Kabylei festgenommen und im Juni 2025 wegen „Terrorismusverherrlichung“ zu sieben Jahren Haft verurteilt.
Französische Journalisten zeigten Schals und stellten bei der Pressekonferenz von Didier Deschamps vor dem Spiel in New York eine Frage in seinem Namen.
Sylvie und Francis Godard nahmen die Einladung der FIFA nach New York an und erklärten, ihr Sohn habe den Kontakt zur Außenwelt verloren.
FIFA-Präsident Gianni Infantino forderte die Freilassung von Gleizes, doch die algerische Regierung verurteilte seine Einmischung.
Bei jedem Spiel Frankreichs bleibt auf der Pressetribüne ein Platz frei, um die Abwesenheit von Gleizes zu symbolisieren und den Druck für seine Freilassung aufrechtzuerhalten.
- 1.03.Rückzug der Revision zur Beantragung einer Begnadigung durch den Präsidenten
- 15.06.Demonstration bei der Pressekonferenz; Infantino fordert Freilassung
- 16.06.Leerer Sitzplatz beim Spiel Frankreich gegen Senegal
Inhaftierung in Algerien
Christophe Gleizes, ein 37-jähriger Journalist des französischen Magazins So Foot, wurde im Mai 2024 in der Kabylei festgenommen, während er über den Fußballverein JS Kabylie berichtete. Er reiste mit einem Touristenvisum und wurde im Juni 2025 wegen „Terrorismusverherrlichung“ zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Im März 2026 zog er seine Kassationsbeschwerde zurück, in der Hoffnung auf eine Begnadigung durch den Präsidenten. Seitdem hat er laut seiner Familie so gut wie keinen Kontakt mehr zur Außenwelt.
Demonstration bei der Pressekonferenz
Am Montag, den 15. Juni, entrollten Dutzende französische Journalisten vor dem Spiel Frankreich gegen Senegal im Presseraum des MetLife Stadiums „Free Gleizes“-Schals. Vincent Duluc, Präsident des Verbands der Sportjournalisten in Frankreich (UJSF), hielt die WM-Akkreditierung von Gleizes in die Höhe und stellte in dessen Namen eine Frage zu den obligatorischen Trinkpausen während des Turniers. Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps antwortete, er habe die Eltern von Gleizes beim Finale des Coupe de France getroffen und hoffe, dass der Journalist bald wieder seine eigenen Fragen stellen könne.
„Ich hoffe für ihn und seine Familie, dass er so bald wie möglich hier sein kann, um seine Fragen selbst zu stellen.“
Eltern bei der Weltmeisterschaft
Gleizes' Mutter Sylvie Godard und sein Stiefvater Francis Godard reisten auf Einladung der FIFA nach New York. Sie berichteten, Christophe habe sein Zeitgefühl verloren und fühle sich von der Welt „abgeschnitten“. „Christophe sollte an unserer Stelle sein; es ist unsere Pflicht, hier zu sein, um ihn zu unterstützen“, sagte Sylvie Godard gegenüber Reportern.
„Er beginnt, die Zeit als lang zu empfinden, und würde gerne unter Ihnen, den Sportjournalisten, sein. Hier ist der Ort, an den er gehört.“
Die Familie merkte an, dass Stars wie Kylian Mbappé und Zinedine Zidane sich nicht öffentlich zu dem Fall geäußert hätten, sie wollten diese jedoch während des Turniers nicht unter Druck setzen.
Politische und institutionelle Reaktionen
FIFA-Präsident Gianni Infantino genehmigte persönlich die Akkreditierung von Gleizes für die Weltmeisterschaft und forderte dessen Freilassung – ein Schritt, der von der algerischen Regierung umgehend verurteilt wurde. Französische Regierungsvertreter haben keine öffentliche Stellungnahme abgegeben, doch der Fall bleibt ein sensibles diplomatisches Thema zwischen Paris und Algier.
Symbolischer leerer Sitzplatz
Auf der Pressetribüne wird bei jedem Spiel Frankreichs ein Sitzplatz für Gleizes freigehalten, um seine Abwesenheit zu symbolisieren. Die Initiative, die von französischen Journalistenverbänden unterstützt wird, soll während des gesamten Turniers fortgesetzt werden. Das Spiel am Dienstag gegen Senegal im MetLife Stadium ist das erste, bei dem dieser Protest stattfindet.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Blick.chÀ New York, le monde du football soutient Christophe Gleizes
- Le ParisienCoupe du monde : les journalistes français affichent leur soutien à Christophe Gleizes avant la conférence de presse de Deschamps et Kanté
- Le Figaro.fr"Il devrait être à notre place" : les parents du journaliste Christophe Gleizes à New York en marge de la Coupe du monde 2026
- BBCWorld Cup 2026: Empty seat at World Cup for imprisoned French sports journalist
- Christophe Gleizes
- Französischer Journalist für So Foot, in Algerien inhaftiert
- Didier Deschamps
- Cheftrainer der französischen Fußballnationalmannschaft
- Vincent Duluc
- Präsident des Verbands der Sportjournalisten in Frankreich (UJSF)
- Sylvie Godard
- Mutter von Christophe Gleizes
- Francis Godard
- Stiefvater von Christophe Gleizes
- Gianni Infantino
- FIFA-Präsident
- Orte
- New York City, Paris
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