
Magdalena Fręch bezwingt Elsa Jacquemot in drei Sätzen beim WTA-1000-Turnier in Peking
Polens Magdalena Fręch setzte sich beim China Open in 163 Minuten mit 7:5, 3:6, 6:4 gegen Elsa Jacquemot durch und trifft in der zweiten Runde auf die tschechische Gesetzte Nikola Bartunkova.
Erstrundenduell in Peking
Magdalena Fręch eröffnete am 30. September 2026 ihre Turnierteilnahme beim WTA-1000-Turnier in Peking mit einem Dreisatzsieg über die Französin Elsa Jacquemot. Die 28-jährige Polin, im Turnier nicht gesetzt und auf Platz 48 der Weltrangliste geführt, benötigte 163 Minuten auf dem Platz für einen 7:5-, 3:6-, 6:4-Erfolg (ein Spielbericht notierte den zweiten Satz mit 6:4). Jacquemot war als Qualifikantin ins Hauptfeld eingezogen, nachdem sie in der Qualifikation Zongyu Li und Vivian Wolff besiegt hatte. Die Französin, die 2020 den Juniorentitel bei den French Open gewann und im Februar mit Platz 53 ihre beste Weltranglistenposition erreicht hatte, bevor sie auf 165 abrutschte, rückte für die Kroatin Petra Marcinko nach, die verletzungsbedingt zurückzog. Das Ergebnis war Fręchs vierter Sieg in fünf Karrierebegegnungen gegen Jacquemot, die sie in dieser Saison zuvor in Hobart mit 6:4, 6:0 besiegt hatte.
- Magdalena Fręch
- 4 Siege
- Elsa Jacquemot
- 1 Siege
Verlauf des Dreisatzmatches
Der erste Satz dauerte 1 Stunde und 13 Minuten und war von zahlreichen Aufschlagverlusten auf beiden Seiten des Netzes geprägt. Fręch vergab vier Breakchancen in Jacquemots erstem Aufschlagspiel, ehe sie im fünften Spiel mit ihrem sechsten Breakball das Break schaffte, begünstigt durch drei Doppelfehler der Französin. Obwohl Fręch nach 36 Minuten mit 4:2 führte, kämpfte sich Jacquemot zum 4:4-Ausgleich im Satz zurück. Im neunten Spiel kam Fręch aus einem 15:40-Rückstand zurück zum Einstand und erspielte sich beim Stand von 5:4 nach einem weiteren Doppelfehler einen Breakball. Fręch konnte den Satz bei 30:15 nicht ausservieren, da Jacquemot zum 5:5 ausglich, doch Fręch gelang das entscheidende Break und beendete den ersten Durchgang mit 7:5 nach ihrem vierten Satzball. Jacquemot antwortete im zweiten Satz mit Führungen von 3:1 und 4:1, bevor sie den Satz gewann. Im Entscheidungssatz ging Fręch mit 3:0 in Führung und zog auf 5:2 davon, während sich das Match der Ortszeit 22:00 Uhr näherte. Jacquemot verkürzte auf 4:5, ehe Fręch zum 6:4-Sieg das Break schaffte.
Im zweiten und dritten Satz machte Elsa sehr wenige unerzwungene Fehler. Ich bin mit meinem Spiel zufrieden, besonders im dritten Satz. Ich genieße meine Zeit in Peking. Wir sehen uns am Freitag.
Kommender Spielplan und polnisches Tableau
Fręch, die den Verein KS Górnik Bytom vertritt, trifft in der zweiten Runde am Freitag auf die 20-jährige Tschechin Nikola Bartunkova. Bartunkova, an Nummer 26 gesetzt in Peking, hatte in der ersten Runde ein Freilos. Der Sieg folgte auf Fręchs Viertelfinalteilnahme beim WTA-500-Turnier in Guadalajara, wo sie vor der Reise nach Asien mit 6:2, 6:1 von Iva Jovic ausgeschaltet wurde.
- Fręch besiegt Jacquemot in 163 Minuten, während Kawa gegen Snihur verliert
- Linette trifft in der ersten Runde auf Siniakova
- Fręch spielt in der zweiten Runde gegen die an Nummer 26 gesetzte Bartunkova
Ergebnisse im polnischen Lager
Fręchs Sieg fiel in eine aktive Woche für die polnischen Konkurrentinnen in Peking. Zuvor war Katarzyna Kawa in der ersten Runde nach einer 6:3-, 4:6-, 5:7-Niederlage gegen die Ukrainerin Daria Snihur ausgeschieden. Magda Linette sollte am Donnerstag in der ersten Runde auf die Tschechin Katerina Siniakova treffen. Zwei höher eingestufte Polinnen, die an Nummer 8 gesetzte Iga Świątek und die an Nummer 17 gesetzte Maja Chwalińska, erhielten Freilose für die erste Runde und starten erst in der zweiten Runde. Beim zeitgleich stattfindenden WTA-125-Turnier im türkischen Adana besiegte Martyna Kubka Ksenia Efremova, zog ins Achtelfinale ein und erreichte die Top 200 der Welt.


