Sicherheit · Sydney
Mutter verliert Arm bei Hai-Angriff an Strand in Sydney, Debatte über Keulung neu entfacht
Die 35-jährige Lehrerin Leah Stewart wurde am Samstag beim Schwimmen am Coogee Beach von einem Weißen Hai schwer verletzt und musste sich in der Folge einer Armamputation unterziehen, während Politiker nun Forderungen nach einer Keulung laut werden lassen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Telegraph, Blick.ch, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Leah Stewart, 35, wurde am Samstagmorgen beim Schwimmen zwischen den markierten Bereichen von einem mutmaßlichen 3 bis 4 Meter langen Weißen Hai gebissen.
Stewart erlitt zahlreiche Bisswunden, Knochenbrüche und massiven Blutverlust, was die Amputation eines Arms und mehrere Operationen erforderlich machte. Sie befindet sich in kritischem Zustand.
Der Coogee Beach war für 24 Stunden gesperrt und wurde am Montag unter Überwachung durch Rettungsschwimmer und Drohnen wiedereröffnet. Viele Einheimische sind weiterhin vorsichtig.
Stewarts Bruder Joshua richtete eine GoFundMe-Seite ein, die über 100.000 Schweizer Franken für die Rehabilitation, Prothesen und die Unterstützung ihrer kleinen Tochter einbrachte.
Der ehemalige Premierminister Tony Abbott forderte eine Keulung, während der Premierminister von New South Wales, Chris Minns, nach einer Zunahme der Vorfälle im Sommer eine Keulung von Bullenhaien prüft.
Der Meeresbiologe Rob Harcourt erklärte, dass Keulungen das Risiko an Stränden nicht senken würden, und verwies auf vielfältige ökologische und menschliche Faktoren.
- 13.06.Leah Stewart wird gegen 11 Uhr am Coogee Beach von einem Weißen Hai angegriffen
- 13.06.Strand für 24 Stunden geschlossen; Stewart mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins St. Vincent's Hospital geflogen
- 15.06.Familie startet GoFundMe-Kampagne für Genesung; bestätigt Armamputation und weitere geplante Operationen
- 15.06.Coogee Beach unter Drohnen- und Rettungsschwimmer-Überwachung wiedereröffnet; Gemeinschaft bleibt verunsichert
Der Angriff
Am Samstag, den 13. Juni, gegen 11 Uhr vormittags schwamm Leah Stewart zwischen den markierten Bereichen am Coogee Beach im Osten Sydneys, als sie etwa 30 Meter vom Ufer entfernt von einem Hai, bei dem es sich vermutlich um einen 3 bis 4 Meter langen Weißen Hai handelte, gebissen wurde. Die 35-jährige Lehrerin und Mutter erlitt tiefe Bisswunden an beiden Armen und am linken Unterschenkel sowie Knochenbrüche und einen massiven Blutverlust.
Rettung und medizinischer Zustand
Passanten, darunter dienstfreie Rettungsschwimmer, eilten ins Wasser, um Stewart zu bergen. Der Profi-Paddleboarder Charlie Verco zog sie auf sein Board. Am Strand wurde Erste Hilfe geleistet, bevor sie mit einem CareFlight-Hubschrauber in das St. Vincent’s Hospital geflogen wurde. Die Ärzte mussten einen ihrer Arme amputieren; weitere Operationen sind geplant. Stewart befindet sich weiterhin in einem kritischen, aber stabilen Zustand und wird künstlich beatmet.
„Leah wurde von einem Hai angegriffen und hat schwere, lebensbedrohliche Verletzungen erlitten, darunter zahlreiche Bisswunden an Armen und Beinen, Schnittwunden und Knochenbrüche am ganzen Körper sowie einen extremen Blutverlust. Tragischerweise erforderte ihre Behandlung die Amputation ihres Arms, und für die kommenden Tage sind weitere Operationen angesetzt.“
Die Gemeinschaft unter Schock
Der Strand blieb für 24 Stunden geschlossen und wurde am Montag unter Überwachung durch Rettungsschwimmer und Drohnen wiedereröffnet. Viele Einheimische, darunter eine große irische Gemeinde, zögern nun, wieder ins Wasser zu gehen. Alex Spango, seit 35 Jahren Surfer, beschrieb die Stimmung als bedrückend:
„Es ist wie in einem Horrorfilm. Die Gemeinschaft ist zu 100 % traurig, fassungslos, überrascht und einfach … wie gelähmt.“
Der in Australien lebende Ire Ryan Brady sagte, er werde „für eine Weile“ nicht mehr ins Wasser gehen. Ein dienstfreier Rettungsschwimmer, der den Angriff beobachtete, erinnerte sich daran, „sehr viel Blut im Wasser“ gesehen zu haben.
Spendenaufruf der Familie
Stewarts Bruder Joshua startete eine GoFundMe-Seite, die innerhalb weniger Tage rund 106.000 Schweizer Franken einbrachte, um ihre Rehabilitation, Prothesen und die Betreuung ihrer einjährigen Tochter zu unterstützen. Die Familie beschrieb Stewart als hingebungsvolle Mutter, die „voller Leben und Energie“ stecke, und teilte mit, dass ihr Partner, der sich zu diesem Zeitpunkt im Ausland befand, inzwischen zurückgekehrt sei.
Politischer Flächenbrand
Der Angriff hat eine heftige Debatte über das Hai-Management neu entfacht. Der ehemalige Premierminister Tony Abbott veröffentlichte ein Video, in dem er eine Keulung forderte, mit der Begründung, es sei „falsch“, den Schutz von Menschen nicht über den von Haien zu stellen. Der Premierminister von New South Wales, Chris Minns, erklärte, seine Regierung prüfe als Reaktion auf die Zunahme von Hai-Begegnungen im Sommer aktiv eine Keulung von Bullenhaien.
„Es ist so falsch, dass wir Haie nach Angriffen nicht keulen. Es ist so falsch, dass wir den Schutz von Menschen nicht über den von Haien stellen.“
Skepsis bei Experten
Meeresbiologen widersprechen und verweisen auf ein komplexes Zusammenspiel von Faktoren, die hinter den zunehmenden Hai-Begegnungen stehen. Professor Emeritus Rob Harcourt von der Macquarie University betonte, dass eine Keulung die Sicherheit an den Stränden nicht erhöhen würde, und wies darauf hin, dass viele Arten weiterhin bedroht seien. Eine kürzlich von Harcourt mitverfasste Studie identifizierte 40 mögliche Faktoren, darunter das Bevölkerungswachstum, Lebensraumveränderungen und den Klimawandel, was es schwierig mache, den Anstieg auf eine einzige Ursache zurückzuführen.
„Eine Keulung von Haien würde das Risiko von Hai-Angriffen an Stränden in keiner Weise verringern.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The TelegraphMother loses arm in great white shark attack
- Blick.chDrama in Australien: Mutter nach Hai-Angriff schwer verletzt
- Notícias ao MinutoRevelada identidade de mulher atacada por tubarão em praia de Sydney
- The Guardian'Like a horror movie': Coogee's regulars think twice about swimming after shock shark attack
- Leah Stewart
- 35-jährige Lehrerin und Mutter, die am Coogee Beach von einem Weißen Hai angegriffen wurde
- Joshua Stewart
- Bruder des Opfers Leah Stewart, initiierte eine GoFundMe-Kampagne für ihre Genesung
- Tony Abbott
- Ehemaliger australischer Premierminister, der nach dem Angriff eine Hai-Keulung forderte
- Chris Minns
- Premierminister von New South Wales, prüft eine Keulung von Bullenhaien
- Rob Harcourt
- Emeritierter Professor für Meeresraubtierforschung an der Macquarie University, bezweifelt die Wirksamkeit von Hai-Keulungen
- Charlie Verco
- Profi-Paddleboarder, der Stewart nach dem Angriff aus dem Wasser zog
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