
Frankreichs erster Ebola-Patient, ein humanitärer Arzt, genesen und nach negativen Tests aus Krankenhaus entlassen
Ein humanitärer Arzt, der nach seiner Rückkehr aus der Demokratischen Republik Kongo positiv auf Ebola getestet wurde, ist genesen und aus dem Krankenhaus entlassen worden, gab die französische Gesundheitsministerin Stéphanie Rist am Samstag bekannt.
Der Patient und seine Reise
Der Arzt, der für die NGO Alima arbeitet, flog am 23. Juni mit einem Air-France-Flug von Kinshasa nach Paris. Er hatte nur milde Symptome, darunter Kopfschmerzen, und war nahezu asymptomatisch. Bei der Ankunft wurde er am Flughafen isoliert und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Humanitäre Helfer müssen normalerweise nach Kontakt mit infizierten Fällen eine dreiwöchige Quarantäne einhalten.
Behandlung und Genesung
Er erhielt medizinische Versorgung und strenge Überwachung. Nach zwei negativen PCR-Tests wurde er für geheilt erklärt und verließ das Krankenhaus am 4. Juli. Gesundheitsministerin Stéphanie Rist bestätigte die Genesung.
Er hat heute die medizinische Einrichtung verlassen, in der er behandelt wurde.
Er blieb sehr mild symptomatisch und unterlag strenger medizinischer Versorgung und Überwachung, in voller Übereinstimmung mit den Gesundheitsprotokollen.
Kontaktverfolgung und Isolation
Fünf weitere Passagiere des Fluges wurden als Kontaktpersonen identifiziert und vorsorglich für 21 Tage in häusliche Isolation versetzt. Die Ministerin lobte die Robustheit des Systems.
Dies zeigt die Robustheit unseres Überwachungs-, Isolations- und Reaktionssystems für außergewöhnliche Gesundheitsrisiken.
Der Ausbruch in der DR Kongo
Der Ausbruch in der DR Kongo wurde am 15. Mai erklärt und hat seitdem nach Regierungsangaben vom 2. Juli mindestens 438 Menschen von 1.406 bestätigten Fällen getötet. Der Stamm ist Bundibugyo, für den es keinen Impfstoff oder keine spezifische Behandlung gibt. Der Ausbruch betrifft auch Uganda. Dies war der erste Fall dieser Epidemie, der außerhalb Afrikas identifiziert wurde.
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Kontext der öffentlichen Gesundheit
Im Jahr 2014 wurden zwei Ebola-Patienten nach Frankreich gebracht, aber im Ausland diagnostiziert. Dies ist das erste Mal, dass das Virus auf französischem Boden nachgewiesen wurde. Experten des öffentlichen Gesundheitswesens sagen, dass das Risiko einer globalen Übertragung aufgrund der geringen Ansteckungsfähigkeit des Virus weiterhin gering ist.


