Regierung · Paris, Marseille und Orléans
Frankreich und Italien rüsten sich für Proteste am Samstag – 70.000 Polizisten im Einsatz
In Frankreich und Italien sind Polizei und Truppen in Alarmbereitschaft – vor den regierungsfeindlichen Protesten am Samstag, 24. Oktober, nach Ausschreitungen und Plünderungen in Frankreich Mitte Oktober.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von oko.press, Rzeczpospolita, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Kurz gefasst
Innenminister Laurent Nuñez sagte, am Samstag, 24. Oktober, würden 70.000 Polizeibeamte eingesetzt, rund 10.000 mehr als am 17. Oktober.
Die Gruppe hat zu Protesten in acht italienischen Städten aufgerufen; in Rom sollen 1.500 Beamte das Zentrum und die wichtigsten Einkaufsstraßen schützen.
In Paris, Straßburg, Toulouse und Amiens gelten vollständige Verbote, und der Pariser Marsch darf nur ab Porte de Vincennes und Porte d'Italie starten.
Der Louvre und das Musée d'Orsay bleiben geschlossen, 24 Metrostationen werden außer Betrieb genommen, und ein PSG-Spiel wurde auf Montag verlegt.
- 17.10.Landesweite Proteste in Frankreich ziehen 550.000 Menschen an
- 24.10.Beginn des Pariser Gewerkschaftsmarsches geplant
Sicherheitsaufgebot in Frankreich
Frankreich rechnet am Samstag, 24. Oktober, mit einem vierten Wochenende landesweiter Demonstrationen, zu denen Schülerinnen und Schüler, Studierende, Gewerkschaften und Menschen, die sich gegen steigende Lebenshaltungskosten wehren, aufgerufen haben. Innenminister Laurent Nuñez hat erklärt, es würden 70.000 Beamte eingesetzt, 10.000 mehr als am 17. Oktober. Die Behörden unterstützen sie mit berittenen Einheiten, Hubschraubern, Drohnen, Anti-Drohnen-Systemen, gepanzerten Fahrzeugen und Wasserwerfern. Die Proteste werden über eine Website koordiniert, die auf die Gelbwesten-Bewegung von 2018/19 verweist.
- Frankreich, landesweit
- 70000 Beamte
- Roms Stadtzentrum
- 1500 Beamte
Daten aus dem Artikeltext
Verbote und Routenbeschränkungen
In Paris, Straßburg, Toulouse und Amiens wurden vollständige Verbote verhängt, während Lyon, Nizza und Montpellier Versammlungen untersagt haben. Die Gewerkschaften kritisierten die Verbote als Verstoß gegen die verfassungsrechtlich geschützte Meinungsfreiheit. In Paris durfte die CGT marschieren, während den Gelbwesten die Genehmigung verweigert wurde. Die Polizei verlegte die Pariser Route im letzten Moment weg vom Place de la Bastille und erlaubte Aufzüge nur noch ab Porte de Vincennes und Porte d'Italie im Süden der Stadt. In Marseille wurde eine Gewerkschaftsdemonstration trotz eines früheren Verbots letztlich genehmigt.
Schließungen und Einzelhandel in Paris
Der Louvre und das Musée d'Orsay bleiben am Samstag geschlossen, 24 Metrostationen werden außer Betrieb genommen, darunter jene nahe den Champs-Élysées, dem Parlamentsgebäude und dem Place de la Concorde. Das Erstligaspiel zwischen Paris Saint-Germain und Olympique Lyon, ursprünglich für Sonntag angesetzt, wurde aus Sicherheitsgründen auf Montag verlegt. Landesweit verbarrikadieren Luxusboutiquen ihre Schaufenster und heuern private Wachleute an, während das Kaufhaus Printemps zusätzliches Sicherheitspersonal aufgestockt und seine Schaufenster und Eingänge verstärkt hat. Handelsverbände haben Ladenbesitzer aufgefordert, nicht zu öffnen, obwohl das Wochenende vor dem 1. November normalerweise gut besucht ist.
Italien in Alarmbereitschaft
Rom, Mailand und andere italienische Städte wurden vor den für Samstag angesetzten Demonstrationen der sogenannten Bewegung des 17. Oktober in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Die Gruppe, die sich online organisiert, kündigte Proteste in Rom, Mailand, Turin, Genua, Florenz, Padua, Bologna und Bari an. Über sie ist wenig bekannt außer ihrer Gründung nach gewaltsamen Ausschreitungen in Mailand, bei denen Beamte und Polizeiautos angegriffen und Geschäfte geplündert wurden; die meisten Festgenommenen waren Minderjährige. TVP Info berichtet, unter den Mitgliedern würden Anarchisten und andere radikale Kreise vermutet. In Rom sollen 1.500 Beamte das Zentrum und die wichtigsten Einkaufsstraßen schützen, unterstützt von Drohnen, Hubschraubern und Cybersicherheitsspezialisten, die soziale Medien überwachen. In Mailand sollen verstärkte Polizeistreifen und Soldaten den Bereich vom Hauptbahnhof bis ins Zentrum abdecken. Am Freitag, 23. Oktober, nahmen die italienischen Sicherheitskräfte rund 100 Menschen fest, die Hälfte davon Minderjährige.
Chronologie der Bewegung
Die französischen Proteste begannen im September mit Schulblockaden und breiteten sich landesweit aus, mit Forderungen nach mehr Lehrkräften, kleineren Klassen und besseren Schulgebäuden. Die Demonstrationen vom 17. Oktober zogen laut Rzeczpospolita 550.000 Menschen an. Der nächste große Schritt ist der Pariser Gewerkschaftsmarsch, der am Samstag, 24. Oktober, um 14:00 Uhr beginnen soll.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- oko.pressFrankreich bereitet sich auf Proteste vorFrancja przygotowuje się na protesty · Original auf Polnisch
- Rzeczpospolita70.000 Polizisten, Hubschrauber und Wasserwerfer. Frankreich bereitet sich auf Proteste vor70 tys. policjantów, śmigłowce i armatki wodne. Francja szykuje się na protesty · Original auf Polnisch
- rmf24.plHöchste Alarmbereitschaft in Italien und FrankreichStan najwyższej gotowości we Włoszech i Francji · Original auf Polnisch
- TVP InfoProteste in Frankreich und Italien. Polizei, Drohnen und Hubschrauber in AlarmbereitschaftProtesty we Francji i Włoszech. Policja, drony i śmigłowce w pogotowiu · Original auf Polnisch
- Laurent Nuñez
- Französischer Innenminister, der den Einsatz von 70.000 Polizeibeamten ankündigte
- Marine Le Pen
- Vorsitzende des rechtsextremen Rassemblement National, deren Parteitag an diesem Wochenende in Orléans stattfindet
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