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Kurz gefasst

  • Laurent Nuñez kündigte am Freitag, 23. Oktober, an, dass für die Proteste am Samstag, 24. Oktober, in ganz Frankreich 70.000 Polizisten und Gendarmen mobilisiert werden.

  • Nuñez nannte zahlreiche Aufrufe in den sozialen Medien aus der Ultralinken und der radikalen Linksextremen, Gewalt und Plünderungen zu begehen, und sagte, die Einsatzkräfte würden gegen Plünderer ohne Nachsicht vorgehen.

  • Die Proteste am Samstag, 17. Oktober, eskalierten. Ein spanischer Bericht nennt eine Schätzung von etwa 3.000 beschädigten Geschäften, und die Präfektur Lyon meldete mehr als 150 verwüstete Geschäfte im Stadtzentrum.

  • Bürgermeister und Präfekten entscheiden im Einzelfall, welche Demonstrationen erlaubt sind. Lyon verbietet Demonstrationen am Samstag von 10:00 bis 23:00 Uhr, und eine Richtergewerkschaft sowie ein Menschenrechtsverein haben den Verfassungsrat angerufen.

ParisLyon
Paris, Lyon, Marseille · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 17.10.Proteste eskalieren in Paris und anderen Städten, Hunderte Geschäfte werden geplündert
  2. 22.10.Gegen die Einschränkungen der Regierung für Demonstrationen wird beim Verfassungsrat Beschwerde eingelegt
  3. 23.10.Geplantes Treffen im Élysée mit Vertretern der Schülerorganisationen
  4. 24.10.Das Lyoner Verbot von Demonstrationen im Stadtzentrum tritt in Kraft und gilt bis 23:00 Uhr

Aufgebot für Samstag

Innenminister Laurent Nuñez kündigte am Freitag, 23. Oktober, an, dass am Samstag, 24. Oktober, in ganz Frankreich 70.000 Polizisten und Gendarmen mobilisiert werden. Das Aufgebot reagiert auf neue Proteste, die für diesen Tag ausgerufen wurden, sowie auf Online-Botschaften, die zu Gewalt und Plünderungen aufrufen. Neben Eliteeinheiten, die der Minister als RAID, GIGN und BRI der Pariser Polizeipräfektur benannte, sollen auch lokale Einheiten aus den Departements im Einsatz sein. Zudem werden rund zwanzig gepanzerte Fahrzeuge vom Typ Centaure der Gendarmerie und 15 Wasserwerfer der Polizei entsandt. Hubschrauber und Drohnen sollen den Einsatz unterstützen, und Nuñez sagte, seine Anweisung laute, mit größter Härte gegen Plünderer und Randalierer vorzugehen.

Online-Aufrufe und die Schäden des vergangenen Wochenendes

Nuñez sagte, das Ministerium habe zahlreiche Gewaltaufrufe in den sozialen Medien beobachtet, die er der Ultralinken und der radikalen Linksextremen zuschrieb.

„Wir stellen fest, dass es zahlreiche Aufrufe aus der ultralinken Bewegung und von der radikalen Linksextremen gibt.“

Laurent Nuñez, Französischer Innenminister

Am vergangenen Samstag, 17. Oktober, eskalierten Proteste gegen die steigenden Lebenshaltungskosten in Paris und anderen Städten. Tschechische Medienberichte beziffern die Teilnehmerzahl auf 550.000 bis 800.000 Menschen und berichten, Hunderte Geschäfte seien geplündert und Dutzende Polizisten verletzt worden. Ein spanischer Bericht nennt eine Schätzung von etwa 3.000 beschädigten Geschäften. In Lyon teilte die Präfektur mit, im Stadtzentrum seien mehr als 150 Geschäfte verwüstet, einige davon geplündert, und das Tourismusbüro in Brand gesetzt worden.

Einschränkungen für Demonstrationen

Nuñez sagte, Bürgermeister und Präfekten würden im Einzelfall entscheiden, welche Märsche erlaubt würden, und sich dabei am Risiko für die öffentliche Ordnung orientieren. Er argumentierte, nach den Ausschreitungen der vergangenen Woche hielten viele lokale Verantwortliche es für unmöglich, eine Demonstration in einem Viertel mit vielen Geschäften zu genehmigen. Präsident Emmanuel Macron hatte bereits am Donnerstag, 22. Oktober, Verbote und Einschränkungen angekündigt. Am selben Tag legten eine Richtergewerkschaft und ein Verein zum Schutz der Verfassungsfreiheiten gegen diese Anweisungen beim Verfassungsrat Beschwerde ein. In Lyon erließ die Präfektur eine Verfügung, die am Samstag von 10:00 bis 23:00 Uhr sämtliche Demonstrationen auf der Presqu'île, in der Altstadt, im 6. Arrondissement und in einem Teil des 3. Arrondissements verbietet, zu dem die Präfektur, das Gerichtsgebäude und der Bahnhof Part-Dieu gehören. Die Behörden in Marseille verboten Demonstrationen für Samstag, und in Paris gilt das Verbot für Proteste, die von der Gelbwesten-Bewegung ausgerufen wurden.

Museen, Geschäfte und Schüler

Mehrere Pariser Museen, darunter der Louvre und das Musée d'Orsay, bleiben am Samstag wegen der geplanten Proteste in der Hauptstadt geschlossen. Berichten zufolge stellen Geschäfte, Kultureinrichtungen und Museen in mehreren französischen Städten den Betrieb ein, eine Woche nach den Ausschreitungen vom 17. Oktober. Macron soll am Freitag, 23. Oktober, um 15:00 Uhr Vertreter der Schülerorganisationen im Élysée empfangen, nach Protesten, bei denen es zu Gewalt kam. Nathanaël Combary, Präsident von Renouveau lycéen, sagte, es sei gut, empfangen zu werden, und die Gruppe wolle die Schulgebäude und Parcoursup zur Sprache bringen. Pierre Sourzat, der Les Lycéens anführt, äußerte sich skeptisch über das Treffen.

„Wir wissen sehr genau, was passieren wird: Er wird uns zuhören, er wird vorgeben, uns verstanden zu haben, und danach wird nichts folgen.“

Pierre Sourzat

Weiter in der heutigen Ausgabe

Schüsse in Trappes: ein Toter, Verdächtiger festgenommen, Terrorermittlungen eingeleitetDer Verdächtige wurde in Coignières festgenommen, nachdem am Freitag, dem 23. Oktober, in Trappes und La Verrière Schüsse aus einem Auto abgegeben worden waren; die nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat ein Tötungsermittlungsverfahren eröffnet.Sicherheit · vor 26 Min.
Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenRussland greift Kyjiw vor neuen Ukraine-Gesprächen anLive · 5 ThemenFrankreich: Sicherheitsmaßnahmen vor Protesten

Quellen und Kontext

  • RTP - Rádio Televisão Portuguesavor 1 Std.Frankreich mobilisiert 70.000 Einsatzkräfte angesichts neuer Proteste und Aufrufe zu Gewalt und PlünderungenFrança mobiliza 70.000 agentes face a novos protestos e apelos à violência e pilhagens · Original auf Portugiesisch
  • Nasz Dziennikvor 1 Std.Frankreich: 70.000 Beamte werden morgen während der Demonstrationen mobilisiertFrancja: 70 tys. funkcjonariuszy będzie zmobilizowanych jutro podczas demonstracji · Original auf Polnisch
  • El Confidencialvor 2 Std.Die französische Regierung wird 70.000 Polizisten als Reaktion auf Aufrufe zu Plünderungen an diesem Samstag mobilisierenEl Gobierno francés movilizará a 70.000 policías ante las llamadas a realizar saqueos este sábado · Original auf Spanisch
  • Aktuálně.cz - Víte, co se právě dějevor 2 Std.Frankreich bereitet sich auf eine weitere Welle der Gewalt vor. Es wird 70.000 Polizisten einsetzenFrancie se připravuje na další vlnu násilností. Nasadí 70 tisíc policistů · Original auf Tschechisch
Laurent Nuñez
Französischer Innenminister, der den Einsatz von 70.000 Polizisten und Gendarmen ankündigte
Emmanuel Macron
Präsident Frankreichs, der Verbote und Einschränkungen für Demonstrationen ankündigte und Schülervertreter empfangen will

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Veröffentlicht heute um 15:26.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Aufgebot für SamstagAufgebot für Samstag
  2. 2Online-Aufrufe und die Schäden des vergangenen WochenendesOnline-Aufrufe und die Schäden des vergangenen Wochenendes
  3. 3Einschränkungen für DemonstrationenEinschränkungen für Demonstrationen
  4. 4Museen, Geschäfte und SchülerMuseen, Geschäfte und Schüler

Auf Grundlage von Berichten von

RTP, Nasz Dziennik, El Confidencial, Aktuálně.cz, ČT24, NewsIT, Le Soir, 7sur7

Liste der Quellen

Sicherheit · Paris, Lyon und Marseille

Frankreich setzt 70.000 Polizisten und Gendarmen vor den Protesten am Samstag und Aufrufen zu Plünderungen ein

Innenminister Laurent Nuñez sagte, am Samstag, 24. Oktober, würden in ganz Frankreich 70.000 Polizisten und Gendarmen mobilisiert, nachdem es online Aufrufe zu Plünderungen und Gewalt gegeben habe. Der Schritt folgt auf die Proteste vom 17. Oktober, bei denen nach einer Schätzung rund 3.000 Geschäfte beschädigt wurden.

Paris
Lyon

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTP, Nasz Dziennik, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 15:26.

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