Eine Jury in Las Vegas sprach Mitchell Fairbarn am Montag, 19. Oktober, nach rund fünf Stunden Beratung der Tierquälerei schuldig. Er wurde wegen eines Verbrechens und eines Vergehens verurteilt. Der 34-jährige Kanadier aus Ontario soll am 1. Dezember verurteilt werden; bis dahin bleibt er in Las Vegas und darf die Vereinigten Staaten nicht verlassen. Die Angaben zur möglichen Strafe gehen auseinander: Mal ist von bis zu vier Jahren die Rede, mal von etwa viereinhalb Jahren, mal von fast fünf Jahren.
Fairbarn nahm Peachy, einen 27 Jahre alten Chileflamingo, im März aus seinem Gehege im Flamingo Las Vegas Hotel and Casino. Die Welt nennt den 3. März als Datum. Im Prozess gezeigte Videoaufnahmen zeigen, wie er den Vogel in einen Aufzug und einen Gang entlang in sein Zimmer trägt. Das Gehege am Las Vegas Strip ist für Besucher kostenlos zugänglich und beherbergt auch Kolibris, Schildkröten und Koi-Karpfen. Das Sicherheitspersonal des Hotels bemerkte das Fehlen des Vogels und alarmierte die Polizei. Als die Beamten Peachy fanden, hatte er Blut an den Federn, Verletzungen an einem Flügel und sieben oder acht fehlende Federn; auch auf dem Boden von Fairbarns Zimmer wurden Federn gefunden. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, er habe im betrunkenen Zustand gehandelt und dem Tier vorsätzlich Schmerzen zugefügt.
Verteidiger Josh Tomsheck sagte, sein Mandant sei betrunken gewesen, bereue seine Entscheidungen und habe dem Flamingo nie schaden wollen. Fairbarn sagte aus, er habe innerhalb von 24 Stunden vor dem Vorfall 30 bis 40 Bier getrunken, und erklärte vor Gericht, er habe geglaubt, der Vogel sei in Not. Tomsheck brachte die Verteidigung auf den Punkt:
„Die Wahrheit ist: Mitch war betrunken. Mitch war dumm. Er hat schlechte Entscheidungen getroffen.“
Tomsheck sagte zudem, sein Mandant habe seit seiner Festnahme Morddrohungen erhalten. Die Tierärztin Tiffany Moore sagte vor Gericht aus, Peachy sei körperlich weitgehend genesen, zeige bei Untersuchungen aber inzwischen mehr Angst und Nervosität.
Fairbarn darf die Vereinigten Staaten nicht verlassen; Berichten zufolge konnte er nicht zur Beerdigung seines Vaters nach Kanada reisen. Die Staatsanwaltschaft räumte ein, die Beschränkungen müssten für ihn hart sein, doch trage er allein die Verantwortung für die Folgen seines Handelns. Der Tierrechtsaktivist John Waudby aus Nevada sagte, er hoffe, der Fall schrecke jeden ab, der in dem Bundesstaat Tiere belästigen wolle. Das Strafmaß wird in der Anhörung am 1. Dezember festgelegt, wenn das Gericht zwischen den bislang berichteten Strafen entscheidet.
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Ein Geschworenengericht hat Mitchell Fairbarn am Montag, 19. Oktober, verurteilt, nachdem er einen 27 Jahre alten Chileflamingo aus einem Gehege eines Las-Vegas-Hotels entnommen und in sein Zimmer getragen hatte. Die Strafzumessung ist für den 1. Dezember angesetzt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Washington Post, The Telegraph, novinky.cz und weiteren Medien. Veröffentlicht .