Die finnische Regierung hat den Betrieb des Endlagers Onkalo in Eurajoki genehmigt; bekannt gegeben wurde dies von Posiva am Donnerstag, 22. Oktober 2026. Ein genauer Starttermin steht noch nicht fest.
Das Endlager, das in etwa 1,9 Milliarden Jahre alten Fels gebohrt wurde, soll abgebrannte Brennstoffe aus Finnlands fünf Kernreaktoren aufnehmen und hat eine Kapazität von 6.500 Tonnen Uran.
Der Bau begann 22 Jahre vor der Genehmigung, während Kernkraftwerke je nach Land und Reaktortyp üblicherweise in 7 bis 15 Jahren errichtet werden.
Posiva muss Inbetriebnahmetests und Inspektionen abschließen, die STUK prüfen und genehmigen muss, bevor die Endlagerung beginnt.
Die finnische Regierung hat eine Betriebsgenehmigung für Onkalo erteilt, ein unterirdisches Endlager für abgebrannte Kernbrennstoffe in Eurajoki im Südwesten Finnlands. Das Entsorgungsunternehmen Posiva gab die Genehmigung am Donnerstag, 22. Oktober 2026, bekannt. Posiva rechnet damit, dass die Anlage bald in Betrieb geht, hat aber noch keinen genauen Termin festgelegt. Das Unternehmen erklärte, vor der Einlagerung von Abfällen unter Tage müssten weitere Inbetriebnahmearbeiten abgeschlossen werden. Vorstandschef Ilkka Poikolainen bezeichnete den Tag als großen Tag für Posiva und für Finnland.
Die Arbeiten an dem Standort begannen vor 22 Jahren – eine deutlich längere Zeit als die 7 bis 15 Jahre, die je nach Land und Reaktortyp üblicherweise für den Bau von Kernkraftwerken nötig sind. Das Endlager wurde in massiven Fels gebohrt, der etwa 1,9 Milliarden Jahre alt ist. Es hat eine Kapazität von 6.500 Tonnen Uran und soll abgebrannte Brennstoffe aus Finnlands fünf Kernreaktoren aufnehmen. Der Name Onkalo bedeutet auf Finnisch Höhle. Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie die Abfälle weit länger von Mensch und Umwelt abschirmt, als irgendein menschliches Bauwerk je Bestand hatte.
Die abgebrannten Brennstoffe werden in korrosionsbeständigen Kupferbehältern versiegelt. Anschließend werden die Behälter in Bohrlöcher in den in den Fels getriebenen Tunneln hinabgelassen. Posiva plant, die Zwischenräume um die Behälter mit Bentonit-Ton zu verfüllen, der als zusätzliche Schutzbarriere dient. Danach werden die Bohrlöcher mit einem Pfropfen aus stahlarmiertem Beton verschlossen. Der Brennstoff bleibt über Zehntausende von Jahren hoch radioaktiv. Posiva zufolge sinkt seine Radioaktivität nach etwa 100.000 Jahren auf ein Niveau, das mit dem des Uranerzes vergleichbar ist, aus dem er stammt.
Vor Beginn der Endlagerung muss Posiva Inbetriebnahmetests und Inspektionen durchführen. Auch die finnische Strahlenschutz- und Atomaufsichtsbehörde STUK muss diese Tests prüfen und genehmigen. Posiva hat noch keinen detaillierten Zeitplan für die Inbetriebnahme vorgelegt, und keine Quelle nennt ein Datum dafür, wann die ersten Abfälle unter Tage gebracht werden. Das Unternehmen erklärte, der Prozess laufe noch.
Seit dem Bau der ersten Kernkraftwerke in den 1950er Jahren ringen die Länder damit, wie mit Atommüll umzugehen ist, und der größte Teil lagert noch immer in Zwischenlagern. Auch Schweden und Frankreich bauen Endlager. Finnland dürfte das erste Land sein, das ein unterirdisches Endlager eröffnet. Die Quellen beziffern die Kosten der Anlage Onkalo mit 1,16 Milliarden Dollar.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenSicherheit · Eurajoki
Posiva teilte mit, die Anlage Onkalo in Eurajoki könne bald in Betrieb gehen, ein Starttermin stehe jedoch noch nicht fest. Die unterirdische Anlage, die über 22 Jahre in den Fels gegraben wurde, soll abgebrannte Brennstoffe aus Finnlands fünf Kernreaktoren aufnehmen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, Spiegel Online, RP Online und weiteren Medien. Veröffentlicht .