Wirtschaft · Triest
Fincantieri Nettogewinn verdreifacht sich auf 102 Mio. € im ersten Halbjahr 2026, Unterwassergeschäft treibt Wachstum
Der italienische Schiffbauer Fincantieri meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Nettogewinn von 102 Mio. €, fast dreimal so viel wie die 35 Mio. € im Vorjahr, gestützt auf gestiegene Margen und ein starkes Unterwassergeschäft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von il Giornale.it, Il Messaggero, lastampa.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Nettogewinn von Fincantieri erreichte im ersten Halbjahr 2026 102 Mio. €, ein Anstieg um 188,4 % gegenüber 35 Mio. € im ersten Halbjahr 2025.
Das EBITDA stieg um 12,5 % auf 350 Mio. €, die Marge verbesserte sich von 6,8 % auf 7,6 %.
Die Unterwassererlöse stiegen um 29,9 % auf 356 Mio. € bei einer Marge von 17,0 %; im Juli wurden vier Übernahmen für einen vertikal integrierten Unterwasserbetreiber angekündigt.
Das Gesamtauftragsvolumen erreichte 74 Mrd. €, ein Anstieg um 17 % gegenüber Ende 2025, mit einem Auftragsbestand von 43 Mrd. € und Auslieferungen bis 2039.
Fincantieri bestätigte die Ziele für 2026: Umsatz 9,3–9,4 Mrd. €, Nettogewinn 140–180 Mio. € und Nettoverschuldungs-/EBITDA-Verhältnis von 2,0x.
Gewinn durch Margenausweitung verdreifacht
Fincantieri schloss das erste Halbjahr 2026 mit einem Nettogewinn von 102 Mio. € ab, fast dreimal so viel wie die 35 Mio. € im gleichen Zeitraum 2025. Der bereinigte Nettogewinn, ohne außerordentliche Posten, erreichte 113 Mio. €, nach 48 Mio. € im Vorjahr. Das EBITDA stieg um 12,5 % auf 350 Mio. €, wobei die EBITDA-Marge von 6,8 % im ersten Halbjahr 2025 auf 7,6 % anstieg. Die Verbesserung wurde durch einen Margenzuwachs von einem Prozentpunkt im Schiffbausegment und organisches Wachstum im Unterwassergeschäft erzielt. Die Nettokapitalaufwendungen sanken von 80 Mio. € auf 73 Mio. €, begünstigt durch niedrigere durchschnittliche Schuldenkosten, während die Erträge aus Beteiligungen von 3 Mio. € auf 26 Mio. € sprangen, einschließlich eines außerordentlichen Gewinns von 23 Mio. € aus dem Verkauf des Anteils am Joint Venture CSSC-Fincantieri Cruise Industry Development.
- Nettogewinn H1 2025
- 35 Mio. €
- Nettogewinn H1 2026
- 102 Mio. €
- EBITDA H1 2025
- 311 Mio. €
- EBITDA H1 2026
- 350 Mio. €
- Umsatz H1 2025
- 4576 Mio. €
- Umsatz H1 2026
- 4580 Mio. €
Daten aus dem Artikeltext
Stabiler Umsatz, Unterwassersegment legt zu
Die Konzernerlöse blieben mit 4,58 Mrd. € im Wesentlichen stabil, verglichen mit 4,576 Mrd. € im ersten Halbjahr 2025, das von einem Vertrag mit der indonesischen Marine profitiert hatte. Das zweite Quartal zeigte eine deutliche Beschleunigung, die mit der geplanten Hochlauf der Produktionsmengen zur Abarbeitung des bestehenden Auftragsbestands übereinstimmt. Innerhalb des Portfolios wuchs das Kreuzfahrt- und Offshore-Segment um 22,4 %, Systeme, Komponenten und Infrastruktur um 16,2 % und das Unterwassersegment auf vergleichbarer Basis um 29,9 % auf 356 Mio. €, mit einem EBITDA von 60 Mio. € und einer Marge von 17,0 %. Der Schiffbauumsatz ging um 5,9 % zurück.
Übernahmen bauen Unterwasserplattform aus
Das Unterwassergeschäft soll weiter wachsen, nachdem Anfang Juli Vereinbarungen zum Erwerb von Mehrheitsbeteiligungen an Next Geosolutions, WSense, Graal Tech und Defcomm getroffen wurden. Die Übernahmen, die durch eine im Februar abgeschlossene Kapitalerhöhung von rund 500 Mio. € finanziert wurden, umfassen eine anfängliche Auszahlung von 600 Mio. € und sollen 2026 60 Mio. € zum Gewinn beitragen, bis 2030 130 Mio. €. Auf Pro-forma-Basis wird das Unterwassersegment 2026 voraussichtlich einen Umsatz von 1,1 Mrd. € erzielen. CEO Pierroberto Folgiero verwies auf eine starke Nachfrage nach Unterseekabelschiffen, insbesondere nach Hybridschiffen, die sowohl Kabel verlegen als auch reparieren können.
„Wir erhalten starke Anfragen und zahlreiche Aufträge für Schiffe im Zusammenhang mit dem Unterseekabelsektor; insbesondere für Schiffe mit Hybridfähigkeiten, die nicht nur Kabel verlegen, sondern auch reparieren können.“
Auftragsbestand bei 74 Mrd. €, Prognose bestätigt
Das Gesamtauftragsvolumen erreichte 74 Mrd. €, ein Anstieg um 17 % gegenüber Ende 2025 und das Achtfache des Umsatzes von 2025. Der Auftragsbestand lag bei 43 Mrd. €, ein Plus von 4,7 %, mit 92 Schiffen im Portfolio und Auslieferungen bis 2036, bzw. bis 2039 einschließlich des im April 2026 unterzeichneten Auftrags von Princess Cruises. Seit Jahresbeginn wurden neue Aufträge im Wert von 6,1 Mrd. € abgeschlossen, hinzu kommen potenzielle Aufträge aus Portugal für FREMM-Fregatten und von der italienischen Marine für Zerstörer im Wert von 5 Mrd. €. Die bereinigte Nettofinanzposition verbesserte sich auf eine Verschuldung von 756 Mio. €, nach 1,311 Mrd. € zum Jahresende 2025. Fincantieri bestätigte seine Ziele für das Gesamtjahr 2026: Umsatz von 9,3–9,4 Mrd. €, EBITDA von 700–710 Mio. €, eine EBITDA-Marge von 7,5 %, Nettogewinn von 140–180 Mio. € und ein bereinigtes Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA von 2,0x bzw. 1,3x unter Einbeziehung der Kapitalerhöhung.
CEO sieht solide Plattform
Folgiero sagte, die Ergebnisse bestätigten, dass das Wachstum zunehmend mit einer Ausweitung der Rentabilität einhergehe.
„Die Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2026 bestätigen, dass das Wachstum von Fincantieri zunehmend von einer starken Ausweitung der Rentabilität und der Wertschöpfungsfähigkeit begleitet wird. Der Nettogewinn, der sich im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres nahezu verdreifacht hat, belegt die Wirksamkeit des eingeschlagenen Wegs und unsere Fähigkeit, die hohe Visibilität des Auftragsbestands in konkrete Ergebnisse umzusetzen.“
Er fügte hinzu, dass das Unterwassergeschäft das industrielle Profil des Konzerns robuster und ausgewogener mache und dass das Unternehmen mit einem Auftragsbestand von 74 Mrd. € und einer Auslieferungsvisibilität bis 2039 auf einer soliden Plattform stehe.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- il Giornale.itFincantieri, la subacquea spinge i profitti
- Il MessaggeroFincantieri, utile a +188,4% nei primi sei mesi. Da gennaio superati i 12 miliardi di commesse
- lastampa.itPer Fincantieri utile record e nuovi ordini per 6,1 miliardi nei primi sei mesi dell'anno
- Il Sole 24 OREFincantieri, l'utile semestrale triplicato a 102 milioni. Confermata la guidance 2026
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