Brigadegeneral Vanessa Hanrahan sagte am Donnerstag, 22. Oktober, das Feuer sei auf der Schießbahn für automatische Granatwerfer während einer routinemäßigen militärischen Ausbildung ausgebrochen.
Vier Soldaten starben, nachdem sich das Feuer am Samstag, 17. Oktober, ausbreitete; 39 Menschen wurden verletzt, 27 sind weiterhin im Krankenhaus.
Premierministerin Danielle Smith sagte am 19. Oktober, 19 der Verletzten seien kritisch, während CBC später 13 Kritische unter den 27 noch im Krankenhaus befindlichen meldete.
Die Behörden führen drei separate Untersuchungen durch; die beteiligten Soldaten bereiteten sich auf eine Verlegung nach Lettland vor.
Eine Übung mit scharfen Handgranaten auf der Schießbahn für automatische Granatwerfer des Stützpunkts Wainwright in Alberta löste das Feuer aus, das am Samstag, 17. Oktober, vier Soldaten tötete. Die Behörden bezeichneten die Ausbildung als Routine. Vanessa Hanrahan, Chefin der Militärpolizeigruppe der kanadischen Streitkräfte, informierte am Donnerstag, 22. Oktober, die Presse und sagte, das Feuer sei am Nachmittag auf dieser Schießbahn ausgebrochen. Nach Angaben von Al Jazeera waren rund 84 Soldaten auf die Granatwerferbahn und einen Bereich verteilt, in dem sie Angriffe auf simulierte feindliche Stellungen übten; beteiligt war die Charlie-Kompanie des 3. Bataillons des Princess Patricia's Canadian Light Infantry. Hanrahan verwies auf das Wetter, als sie beschrieb, wie sich das Feuer ausbreitete.
„Eine anschließende Änderung der Windrichtung und der Windgeschwindigkeit erhöhte die Intensität des Feuers erheblich.“
Starke Winde trieben die Flammen über den Stützpunkt, gemeldet wurden Geschwindigkeiten von bis zu 96 km/h und nahezu 100 km/h. Die Feuerwehr konnte das Feuer auf der Schießbahn nicht erreichen, weil das Gebiet als „permanentes Gefahrengebiet“ ausgewiesen ist, in dem nicht explodierte Munition liegen kann, die bei einem Tritt detonieren könnte. Als der Wind zunahm, sprang das Feuer auf einen zweiten Übungsbereich über, in dem Dutzende Soldaten eingeschlossen wurden. Generalmajor Wade Rutland sagte, die Soldaten seien bei einer Übung im Freien von den Flammen überrascht worden, und das Feuer habe sich über Brandschneisen hinweg ausgebreitet, bevor es gemeinsam mit örtlichen Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht wurde. Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass eine Gaspipeline oder ein Gasbrunnen während der Übung getroffen worden sein könnte, doch die kanadischen Behörden erklären, es gebe bisher keine Hinweise darauf.
Vier Soldaten starben, 39 wurden verletzt, und 27 der Verletzten benötigten weiterhin eine Krankenhausbehandlung. Albertas Premierministerin Danielle Smith sagte am Montag, 19. Oktober, 19 der Verletzten seien in kritischem Zustand, 8 seien stabil und 12 würden wegen leichterer Verletzungen behandelt.
Daten aus dem Artikeltext
Später berichtete CBC, 13 der 27 noch im Krankenhaus befindlichen Patienten seien in kritischem Zustand. Die beiden Zahlenreihen stammen von unterschiedlichen Daten; für die aktuelle Krankenhausversorgung ist der spätere Stand maßgeblich.
Premierminister Mark Carney hat das Feuer als eine der schlimmsten Tragödien in Friedenszeiten bezeichnet, die die kanadischen Streitkräfte auf eigenem Boden erlebt haben. Zunächst gab die Regierung nur wenige Details bekannt und sprach lediglich von einem „Vorfall“. Die Behörden erklären, es liefen drei separate Untersuchungen. Das Ereignis zählt zu den schwersten Unfällen des kanadischen Militärs.
Die Soldaten bereiteten sich auf eine Verlegung nach Lettland vor, Kanadas derzeit größte internationale Militäroperation. Kanada hat dort sein größtes Auslandskontingent stationiert, im Rahmen einer NATO-Mission zur Stärkung der Ostflanke des Bündnisses gegen die russische Bedrohung. Wainwright ist einer der größten Stützpunkte der kanadischen Streitkräfte und regelmäßig Schauplatz von Übungen mit NATO-Truppen. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs und mehrere Monate des Jahres 1946 diente der Stützpunkt als Internierungslager für deutsche Kriegsgefangene.
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Pollar unterstützenSicherheit · Wainwright
Eine Übung mit scharfen Handgranaten auf dem Stützpunkt Wainwright in Alberta hat am Samstag, 17. Oktober, ein Feuer ausgelöst, bei dem vier Soldaten starben und 27 Menschen weiterhin im Krankenhaus liegen. Drei separate Untersuchungen sind inzwischen eingeleitet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NOS, Süddeutsche Zeitung, newsORF.at und weiteren Medien. Veröffentlicht .