21-Jähriger schießt mit Luftgewehr auf Wanderer und greift polnische Polizei mit Hammer in Brenna an
Ein 21-jähriger Mann feuerte in Brenna im Süden Polens mit einem Luftgewehr auf Touristen, die von einer Bergwanderung zurückkehrten, und griff anschließend die eintreffenden Beamten mit einem Hammer an, wobei drei Polizisten verletzt wurden.
Der Angriff auf Wanderer
Ein ruhiger Sonntagnachmittag im beliebten Wandergebiet Brenna wurde am 14. Juni gewalttätig. Nach Angaben der Polizei nahm ein 21-jähriger Anwohner Frauen und andere Touristen ins Visier, die zu ihren Autos in der Nähe des Wanderwegs Hołcyna zurückkehrten. Der Mann schrie Drohungen, warf Steine und gab Schüsse mit einem Luftgewehr in Richtung der Gruppe ab. Zeugenaussagen, auf die sich lokale Medien beziehen, deuten darauf hin, dass der Angreifer verärgert über Autos war, die seiner Meinung nach illegal in der Nähe des Wanderwegeingangs geparkt waren. Es wurden keine Touristen von den Projektilen getroffen, jedoch wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt.
Polizeieinsatz eskaliert
Beamte der Polizeistation Skoczów wurden kurz nach 16 Uhr nach einem Notruf entsandt. Der Verdächtige blieb auch nach deren Eintreffen aggressiv, missachtete Anweisungen und bedrohte die Beamten. Als die Polizei das Grundstück betrat, um eine weitere Eskalation zu verhindern, griff der 21-Jährige einen Beamten mit einem Hammer an. Er leistete weiterhin heftigen Widerstand, während das Team versuchte, ihn zu überwältigen.
Dem Bericht zufolge warf er von einem der Gebäude aus Steine auf vorbeigehende Frauen. Er feuerte auch einen Schuss aus einem Luftgewehr in ihre Richtung ab.
Verletzungen und Folgen
Drei Polizisten benötigten nach dem Handgemenge medizinische Versorgung. Berichte von FAKT24.pl und polsatnews.pl deuten darauf hin, dass zwei der verletzten Beamten dringend ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Alle drei wurden nach Untersuchungen wieder entlassen. Der Verdächtige wurde überwältigt, in Handschellen gelegt und in Polizeigewahrsam genommen. Die Beamten stellten das Luftgewehr und weitere Beweismittel am Tatort sicher.
Ermittlungen laufen
Die Kreispolizei Cieszyn sammelt nun unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft Beweismaterial und führt weitere prozessuale Schritte durch. Die Bewohner von Brenna zeigten sich schockiert über die beispiellose Gewalt in ihrem normalerweise ruhigen Dorf. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden den genauen Ablauf der Ereignisse rekonstruieren, die einen Parkplatz an einem Wanderweg in einen Tatort verwandelten.


