
Frau in Barcelona von Partner erstochen – Kinder sehen zu; Fahndung läuft
Die Mossos d’Esquadra suchen nach einem Mann, der am Dienstagabend in der Calle Andrade in Sant Martí seine Partnerin erstochen haben soll – vor den Augen ihrer Kinder.
Was geschah
Die Polizei in Barcelona erhielt am Dienstag, den 28. Juli 2026, um 19:47 Uhr einen Notruf, der über einen Angriff in einer Wohnung in der Calle Andrade im Stadtteil Sant Martí informierte. Beamte der Mossos d’Esquadra trafen ein und fanden eine Frau mit schweren Stichverletzungen. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung (SEM) waren ihre Verletzungen tödlich und sie wurde noch am Ort für tot erklärt. Bei dem Opfer handelte es sich um die Partnerin oder Ehefrau des mutmaßlichen Täters.
Flucht des Verdächtigen und Fahndung
Der Verdächtige floh unmittelbar nach der Tat mit einem Auto von der Wohnung. Polizeiquellen teilten El Periódico mit, dass die Ermittler glauben, er habe das Fahrzeug später verlassen und seine Flucht zu Fuß fortgesetzt. Die Mossos d’Esquadra haben eine Suchaktion mit mehreren Streifen gestartet, um ihn zu finden und festzunehmen. Die Kriminalpolizei (DIC) hat den Fall übernommen und behandelt ihn als geschlechtsspezifisches Tötungsdelikt.
Kinder im Haus
Die Kinder des Paares waren zum Zeitpunkt des Angriffs in der Wohnung anwesend und wurden Zeugen des tödlichen Messerangriffs, wie die Polizei gegenüber mehreren Medien berichtete. Die Behörden haben das Alter der Kinder nicht preisgegeben.
Hintergrund der Gewalt
Die Tötung ist der dritte in Katalonien im Jahr 2026 registrierte Femizid und der erste, der sich in diesem Jahr innerhalb der Stadt Barcelona ereignete, wie El Periódico berichtet. Der Verdächtige wird als südamerikanischer Herkunft beschrieben. Regionale und nationale Behörden stehen weiterhin wegen der anhaltenden Gewalt gegen Frauen in der Kritik; dieser Vorfall erneuert die Forderungen nach stärkeren Schutzmaßnahmen.

