
FC-Porto-Trainer Farioli bezeichnet Rodrigo-Mora-Transfer zu Roma als finanzielle Entscheidung
Vor dem Ligaspiel am Sonntag gegen Arouca äußerte sich FC-Porto-Cheftrainer Francesco Farioli zum Abgang von Mittelfeldspieler Rodrigo Mora und erklärte, der Deal habe 50 Millionen Euro überstiegen und stelle notwendige Einnahmen für den Verein dar.
Transferhintergrund und Vereinsfinanzen
FC-Porto-Trainer Francesco Farioli äußerte sich am Samstag, den 22. August 2026, während einer Pressekonferenz zum Abgang von Mittelfeldspieler Rodrigo Mora zu AS Roma. Vor dem Primeira-Liga-Spiel am Sonntag gegen Arouca erklärte Farioli, dass der Wechsel eine rein finanzielle Entscheidung für den Verein sei und keine sportliche Ausgrenzung. Die Transaktion, die auf über 50 Millionen Euro geschätzt wird, ist der größte Kauf in der Geschichte von AS Roma und gehört zu den fünf höchsten Abgängen in der Geschichte des FC Porto. Farioli betonte, dass der Verein nach einem Modell arbeite, das Spielerverkäufe zur Finanzierung des laufenden Betriebs erfordere, und führte die institutionelle Entscheidung auf FC-Porto-Präsident André Villas-Boas zurück.
Die Entscheidung und die Tatsache, dass Rodrigo geht, ist eine finanzielle Entscheidung. Wie Sie wissen, stellt der getätigte Deal von über 50 Millionen Euro den höchsten Nettowert für den Verein dar. Es ist der größte Transfer in der Geschichte von Roma und einer der fünf größten für den FC Porto. Daher war es definitiv eine sehr gute Marktchance, die das Geld eingebracht hat, das ein Verein wie Porto, der verkaufen muss, um sich weiterzuentwickeln, benötigt.
Kaderrotation und Spielzeitdaten
In Bezug auf die Diskussionen in den Medien über Moras Rolle im Kader widersprach Farioli Behauptungen, der Spieler sei zur dritten Option degradiert worden. Um sein Kader-Management zu veranschaulichen, legte der italienische Trainer Vergleichsdaten zwischen Mora und dem spanischen Mittelfeldspieler Gabri Veiga aus der vorherigen Saison vor. Mora kam in allen Wettbewerben auf 1.946 Minuten, darunter 1.177 Minuten in der heimischen Liga und 433 Minuten in der Europa League. Im Vergleich dazu verzeichnete Veiga insgesamt 2.699 Minuten, bestehend aus 1.622 Ligaminuten und 442 Europa-League-Minuten. Mora stand in 21 Spielen in der Startelf und wurde 23 Mal eingewechselt, während Veiga 31 Partien von Beginn an bestritt.
- Rodrigo Mora
- 1946 Minuten
- Gabri Veiga
- 2699 Minuten
- Rodrigo Mora
- 21 Startelfeinsätze
- Gabri Veiga
- 31 Startelfeinsätze
Vor dem Spiel gegen Rio Ave verabschiedet
Farioli betonte, dass es keinen persönlichen Konflikt zwischen ihm und Mora gegeben habe, und beschrieb ihr Arbeitsverhältnis als konstruktiv während der gesamten Saison. Er stellte fest, dass Mora den portugiesischen Verein als kompletterer Mannschaftsspieler verlasse, nachdem er mit dem Team zwei Titel gewonnen habe. Vor dem jüngsten Auswärtsspiel gegen Rio Ave, als der Transfer zu Roma kurz vor dem Abschluss stand, entschied sich Farioli, Mora auf die Bank zu setzen, um die bevorstehende Einigung nicht zu gefährden. In der Kabine vor diesem Spiel hielt Mora eine Ansprache an seine Teamkollegen, in der er sich auf seine Verbindung zum FC Porto konzentrierte.
Seine Rede handelte nur von seiner Liebe zu Porto. Er ist ein sehr junger Spieler, aber er hat bereits Führungsqualitäten und die Fähigkeit, bestimmte Verantwortungen zu übernehmen.
Kader-Updates vor dem Spiel gegen Arouca
Mit Blick auf die dritte Runde der nationalen Meisterschaft gegen Arouca bestätigte Farioli, dass Mittelfeldspieler Alan Varela fit ist und in den Spieltagskader zurückkehren kann. André Silva und Alberto Costa stehen ebenfalls zur Auswahl. Neben Moras Abgang bleibt das Transferfenster von Porto aktiv. Der italienische Verein Bologna hat angefragt, den kroatischen Innenverteidiger Prpic mit einer Kaufoption auszuleihen, nachdem dieser zuvor für 4,5 Millionen Euro zu Porto gewechselt war. Farioli lehnte es ab, über ein mögliches Interesse am mexikanischen Stürmer Santiago Giménez zu sprechen, räumte jedoch Offenheit für eine mögliche Rückkehr von Seko Fofana ein.


