Polizei prüft Tötungs-Selbstmord-Verdacht nach Fund von vier Familienmitgliedern in Skawina
Am Freitagnachmittag drangen Feuerwehrleute gewaltsam in eine Wohnung im zweiten Stock in der Niepodległości-Straße ein und entdeckten die Leichen eines 35-jährigen Mannes, seiner 27-jährigen Frau, ihrer acht Tage alten Tochter und der 59-jährigen Großmutter des Babys. Die polnische Polizei ermittelt laut inoffiziellen Medienberichten zu einem möglichen Tötungs-Selbstmord.
Entdeckung am Freitagnachmittag
Am 3. Juli 2026, gegen 15:14 Uhr, wurde die Feuerwehr in Skawina gerufen, um die Polizei bei einer gewaltsamen Öffnung einer Wohnung in der Niepodległości-Straße zu unterstützen. Hauptmann Hubert Ciepły, Sprecher der Woiwodschaftsfeuerwehr Kleinpolen, sagte, die Feuerwehr sei vier Minuten später eingetroffen. Nachdem sie mit einer Leiter durch ein Fenster im zweiten Stock spähten, entdeckten sie Blut und öffneten sofort gemeinsam mit Polizeibeamten die Tür gewaltsam. Im Inneren fanden sie die Leichen eines Mannes, zweier Frauen und eines Säuglings. Die Wohnung wurde anschließend der Polizei und der Staatsanwaltschaft übergeben.
Nach vier Minuten war die Feuerwehr vor Ort. Zunächst versuchten die Feuerwehrleute mit einer Leiter, da es sich im zweiten Stock befand, durch ein Fenster zu schauen, ob jemand in der Wohnung sei. Doch vom zweiten Fenster aus bemerkten sie Blut, und es wurde sofort beschlossen, die Tür gewaltsam zu öffnen. Die Tür wurde aufgebrochen. Gemeinsam mit Polizeibeamten gingen wir hinein. Drinnen wurden vier Leichen entdeckt: ein Kind, zwei Frauen und ein Mann.
- Feuerwehr erhält Anruf zur gewaltsamen Öffnung einer Wohnung in der Niepodległości-Straße
- Feuerwehr trifft vier Minuten nach dem Anruf am Tatort ein
- Feuerwehrleute spähen mit Leiter durch Fenster im zweiten Stock, entdecken Blut
- Türen gewaltsam geöffnet; Polizei und Feuerwehr entdecken vier Leichen
Die Opfer
Bei den Opfern handelte es sich um ein junges Ehepaar, ihre acht Tage alte Tochter und die Großmutter des Babys. Polizeisprecherin Iwona Szelichiewicz sagte gegenüber Polsat News, die Frauen seien 59 und 27 Jahre alt gewesen, der Mann 35, und das Neugeborene. Der Großvater hatte seine Tochter und seinen Schwiegersohn, deren Kind erst acht Tage zuvor geboren worden war, nicht erreichen können. Die Großmutter war gekommen, um bei der Pflege des Neugeborenen zu helfen.
Gegen 15:15 Uhr am Freitag wurden die Einsatzkräfte von einem Mann alarmiert, der angab, die Wohnung seiner Tochter und seines Schwiegersohns, deren Kind vor acht Tagen geboren worden war, nicht betreten zu können. Die Großmutter des Babys, die bei der Pflege half, war ebenfalls dort.
Inoffizielle Tötungs-Selbstmord-Hypothese
Radio-Eska-Reporter Jakub Krzyżak berichtete unter Berufung auf inoffizielle Quellen, dass die Ermittler erwägen, ob der 35-jährige Mann seine Familie getötet und anschließend Suizid begangen habe. Der Tatort wurde als entsetzlich beschrieben, mit Blut, das den größten Teil des Raumes bedeckte. Die Staatsanwaltschaft hat diese Version noch nicht bestätigt. Die Familie hatte fünf Jahre in der Wohnung gelebt, und in dieser Zeit waren keine polizeilichen Einsätze oder Beschwerden registriert worden.
Hintergrund der Gemeinschaft
Nachbarn sagten lokalen Medien, die Familie sei vor etwa einem bis anderthalb Jahren nach Skawina, einer Stadt in der Nähe von Krakau, gezogen. Sie waren polnische Staatsbürger und wurden als ruhig beschrieben. Die Wohnung befindet sich im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Siedlung Stare Miasto. Der gesamte Bereich war von Einsatzfahrzeugen abgesperrt, während Polizei und Staatsanwaltschaft Beweise sammelten. Offizielle Todesursache und ein Motiv wurden nicht bekannt gegeben.


