
Fallschirmspringerin stirbt nach Fallschirmversagen beim Temploux-Festival in Namur
Eine Fallschirmspringerin ist am Samstagnachmittag ums Leben gekommen, nachdem ihr Fallschirm während eines Sprungs beim Temploux-Festival in Namur, Belgien, in eine unkontrollierte Rotation geriet. Trotz des Versuchs, einen Reservefallschirm zu öffnen, stürzte sie auf ein Feld und wurde noch am Unfallort für tot erklärt.
Der Unfall
Am Samstag, den 4. Juli, während des Temploux-Festivals 2026, das vom Paraclub de Namur auf dem Flugplatz Temploux organisiert wurde, begann sich die Hauptkappe einer Fallschirmspringerin nach dem Öffnen unkontrolliert zu drehen. Die Frau versuchte, den defekten Fallschirm abzutrennen, um ihren Reservefallschirm zu öffnen, was ihr jedoch nicht gelang. Ein anderer Fallschirmspringer versuchte während des Sinkflugs einzugreifen, konnte den Aufprall aber nicht verhindern. Sie stürzte auf ein Feld in der Nähe der Rue Jean Bebronne in Suarlée, nahe Namur. Ein vorbeikommender Arzt leistete Erste Hilfe, doch sie erlag ihren Verletzungen noch am Unfallort.
Das Opfer
Die Angaben zum Alter des Opfers gehen auseinander. Einige Medien berichten von einer 26-Jährigen, während die Staatsanwaltschaft Namur angab, sie sei 1989 geboren, was sie 36 oder 37 Jahre alt machen würde. Allen Quellen zufolge war sie eine erfahrene Fallschirmspringerin mit Dutzenden von Sprüngen.
Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft Namur hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und die Fallschirmausrüstung zur Analyse beschlagnahmt. Die genaue Ursache der Fehlfunktion ist noch unbekannt.
Reaktion des Festivals
Der Paraclub de Namur bestätigte den Todesfall auf Facebook und sprach sein Beileid aus. Laut 7sur7 wird der Rest des Festivals, das am Sonntag enden sollte, voraussichtlich abgesagt.


