Griechische Medien haben Textnachrichten zwischen der im Fall beschuldigten 56-jährigen Ärztin und einer 69-jährigen Anästhesistin veröffentlicht, die an einer privaten Klinik in Attika arbeitet und eine Praxis in Alimos betreibt. Berichten zufolge arbeiteten die beiden Frauen nach einer Empfehlung von Kollegen etwa zwei Jahre lang zusammen, vor allem bei Blutentnahmen, für die die Anästhesistin 150 bis 200 Euro pro Besuch erhielt. Die Anästhesistin bestreitet, dass die Ärztinnen sie jemals nach betäubenden Substanzen gefragt hätten, doch in den Nachrichten werden laut Berichten konkrete Medikamente genannt. In einem Austausch im August soll sie Entonox als das verwendete Gas genannt haben, ein Produkt, das auch Zahnärzte verwenden, und später Dexdor und dessen Wirkstoff Dexmedetomidin. Telefonaufzeichnungen, die nach der Aufhebung des Telefongeheimnisses erlangt wurden, widersprechen laut Berichten ihrer Darstellung.
Am 2. September 2026 schrieb die Ärztin und bat die Anästhesistin, Midazolam für einen Mann zu besorgen, den sie schicken werde, weil sie keins mehr habe. Die Anästhesistin erklärte sich bereit, es herauszugeben, und antwortete auf die Frage nach dem Zeitpunkt mit „gegen 10 bis 11“. Die Ärztin sagte dann, sie werde die Telefonnummer der Anästhesistin an eine dritte Person weitergeben. Star berichtet, die Anfrage sei sieben Tage vor Mazonakis' Tod in der Praxis in der Karneadou-Straße eingegangen. Dieselben Berichte besagen, die Ärztin habe diese Nachrichten und die drei Kontakte im August in ihrer Aussage vor der Untersuchungsrichterin nicht erwähnt.
Beamte der Athener Sicherheitsunterdirektion fanden in der Praxis in der Karneadou-Straße zwei Ampullen, die laut Berichten Anexat enthielten, das Gegenmittel zu Midazolam, das in einer Generikaversion namens Detoxate verkauft wird. Live News veröffentlichte ein Foto der Ampullen. Das Etikett trägt eine Lizenznummer der griechischen Arzneimittelbehörde und die Worte „Solution for injection“, was auf ein Krankenhaus- oder Klinikprodukt hindeutet, das intravenös verabreicht wird, und nicht auf eines, das eine Privatperson einfach kaufen könnte. Die Ermittler hoffen, anhand der Chargennummern feststellen zu können, welches Krankenhaus, welche Klinik oder welche Apotheke die Charge erhalten hat und wie sie zur 56-jährigen Ärztin gelangte. Berichten zufolge deuten die Ampullen darauf hin, dass die Anästhesistin sie in die Praxis gebracht hat – ein Vorwurf, den sie zurückweist.
Der 58-jährige Facharzt für Innere Medizin, der die Räumlichkeiten in der Karneadou-Straße mit seiner Frau teilt, hat bei der Untersuchungsrichterin einen neuen Schriftsatz eingereicht. Er erklärt, Mazonakis nie gekannt, nie kontaktiert zu haben und keine Rolle bei dessen Untersuchung oder Behandlung gespielt zu haben. Zur Untermauerung verweist er auf einen kardiologischen Test und ein EKG vom 4. September 2026 für einen anderen Patienten sowie auf eine handschriftliche Überweisung für weitere Untersuchungen und beantragt, diesen Patienten als Entlastungszeugen zu hören. Er gibt an, die Praxis kurz vor der Ankunft des Sängers zum Mittagessen im Restaurant Le Rose verlassen zu haben. Medienberichten zufolge widerspricht seine Tochter seiner Darstellung.
Der Anwalt der 56-jährigen Ärztin, Petros Pantazis, erklärte am Montag, dem 19. Oktober, Material, das in Online-Medien und Sendungen kursiere und anonymen Quellen aus ihrem Umfeld zugeschrieben werde, spiegele ihre Verteidigung nicht wider. Ihre Position werde ausschließlich vor den zuständigen Justizbehörden dargelegt. Er verwies zudem auf zwei Entscheidungen des Athener Gerichts mit den Nummern 2453/2023 und 5024/2025, nach denen die Veröffentlichung von Material aus Strafverfahren während der geheimen Voruntersuchungsphase rechtswidrig sei und auch die Verbreitung personenbezogener Daten aus Verfahrensakten illegal sei.
„Was wiedergegeben und veröffentlicht wird, entspricht nicht Aussagen oder Positionen ihrer Verteidigung.“
Er betonte die Unschuldsvermutung und die Geheimhaltung der Ermittlungen.
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Pollar unterstützenSicherheit · Athen
Griechische Medien haben Nachrichten veröffentlicht, in denen die in dem Fall beschuldigte 56-jährige Ärztin eine Anästhesistin um Midazolam bittet – kurz bevor Giorgos Mazonakis in einer Klinik in Kolonaki starb.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von iefimerida.gr, ΣΚΑΪ, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht .