BerichtSuche nach indonesischem Passagierschiff

Sicherheit · Surabaya, Banjarmasin und Javasee

Indonische Fähre sinkt in der Javasee mit 243 Personen an Bord – sechs Tote und 130 Vermisste

Rettungsteams setzten Schiffe und einen Hubschrauber ein, nachdem die Virgo Transport 8 auf dem Weg von Surabaya nach Banjarmasin gekentert war und 113 Passagiere gerettet werden konnten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, iefimerida.gr, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Surabaya, Banjarmasin, Javasee · Indonesien
Wie es dazu kam
  1. Sonntag, 04:10Such- und Rettungsbehörden erhalten Notfallmeldung vom Schiffsbetreiber
  2. SonntagmorgenGemeinsame Such- und Rettungsleitstelle im Hafen Trisakti eröffnet
  3. Sonntag, 14:00Planmäßige Ankunftszeit der Fähre im Hafen von Banjarmasin

Schiff kentert in rauer See

Das in Japan gebaute Passagier- und Fahrzeugschiff Virgo Transport 8 sank in den frühen Morgenstunden des Sonntags, des 13. September 2026, in der Javasee. Schifffahrtsaufzeichnungen und Angaben des Betreibers zufolge legte das Schiff am Samstagmorgen zwischen 10:13 und 10:33 Uhr Ortszeit vom Hafen Surabaya in Ostjava ab. Das Schiff beförderte 243 Personen, darunter 213 Passagiere und 30 Besatzungsmitglieder, auf einer planmäßigen Reise nach Banjarmasin in Südkalimantan. Gegen 02:00 Uhr Ortszeit am Sonntag geriet das Schiff in widrige Wetterbedingungen mit Wellenhöhen von bis zu drei Metern. Der Kapitän gab einen Notruf ab und informierte die Behörden, dass das Schiff etwa 150 Kilometer südlich von Banjarmasin gefährlich Schlagseite habe. Kurz darauf brach der Funkkontakt ab, und die Einsatzkräfte bestätigten später, dass die Fähre gekentert war.

Such- und Rettungseinsatz

Die indonesischen Behörden leiteten einen groß angelegten Such- und Rettungseinsatz in den Gewässern um die letzte bekannte Position des Schiffes ein. An der gemeinsamen Aktion sind die nationale Such- und Rettungsbehörde, die indonesische Marine, die Wasserschutzpolizei und die regionalen Hafenbehörden beteiligt. Die Einsatzkräfte entsandten Patrouillenboote, einen Hubschrauber und zwei in der Nähe operierende gewerbliche Schlepper, um Überlebende zu orten. Am Sonntagmorgen wurde im Hafen Trisakti ein gemeinsamer Koordinierungsstab eingerichtet, um die Einsätze zu leiten. Frühe Rettungszahlen gaben 97 Überlebende an, bevor die Zahl auf 107 und schließlich auf 113 aus dem Wasser gezogene Personen am Sonntagmorgen anstieg, während Rettungsteams die Leichen von sechs Opfern bargen. Die Retter brachten die Überlebenden auf mehrere Schiffe und in Häfen in Ostjava, während 130 Menschen weiterhin vermisst werden.

Einsatzkoordination und Wetterherausforderungen

I Putu Sudayana, Leiter des Such- und Rettungsbüros in Banjarmasin, erklärte in einer Video-Besprechung, dass die Rettungsdienste angesichts des Ausmaßes des Vorfalls das gesamte verfügbare Personal und die gesamte maritime Ausrüstung mobilisiert hätten. Die Suchtrupps beobachten weiterhin die schweren Wetterlagen über der Javasee, wo hohe Wellen und raue Bedingungen die Einsätze behindern. Die Seeschifffahrtsbehörden haben zudem Warnungen an alle Handelsschiffe in dem Korridor herausgegeben und sie aufgefordert, jegliche Sichtung von Überlebenden oder Wrackteilen zu melden. Der Schiffsbetreiber, PT Virgo Yoel Rihi, bestätigte, dass die Fähre planmäßig um 14:00 Uhr am Sonntag in Banjarmasin ankommen sollte, bevor der Kontakt abbrach. Die Such- und Rettungsbehörde erhielt ihre erste formelle Notfallmeldung um 04:10 Uhr, etwa zwei Stunden nachdem die Kommunikation abgebrochen war.

Gemeldeter Status der 243 Personen an Bord der Virgo Transport 8Personen
Gerettet
113 Personen
Vermisst
130 Personen
Bestätigt tot
6 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Angehörige versammeln sich im Hafen Trisakti

Dutzende Angehörige versammelten sich im Hafen Trisakti in Banjarmasin, um Informationen über vermisste Familienmitglieder zu erhalten. Eine Anwohnerin, Rusmilawati, kam im Hafen an und suchte nach acht Verwandten, die von einer Reise nach Java zurückkehrten. Der letzte Kontakt der Familie mit einem der Passagiere erfolgte über eine WhatsApp-Nachricht, die die Bedingungen auf See beschrieb: „Die Wellen sind heute Nacht wirklich furchteinflößend.“ Andere Familien erhielten Nachrichten über das Überleben, darunter eine Einwohnerin namens Misna, deren Ehemann aus dem Wasser gerettet wurde. Der Vorfall folgt auf einen Fährbrand vor der Insel Madura vor etwa einem Monat, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen, in einem Archipel mit mehr als 17.000 Inseln, in dem Passagierschiffe als primäres Transportmittel dienen.

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