Makroökonomie · Berlin, Frankfurt und Rom
EZB erhöht Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 2,5 % – Energiepreise steigen
Die Europäische Zentralbank hat in Berlin ihre zweite Zinserhöhung des Jahres 2026 beschlossen und warnte, dass der Verbraucherpreisdruck bis 2028 erhöht bleiben werde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Repubblica.it, Il Messaggero, Corriere della Sera und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der EZB-Rat erhöhte am 10. September 2026 einstimmig alle drei Leitzinsen um 25 Basispunkte und hob den Hauptrefinanzierungssatz auf 2,65 % an.
Die EZB hob ihre Konjunkturprognosen an und prognostiziert eine Inflation von 3,0 % im Jahr 2026, 2,5 % im Jahr 2027 und 2,1 % im Jahr 2028, bei einem BIP-Wachstum von 0,9 % in diesem Jahr.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen stiegen nach Markterwartungen weiterer Zinsschritte auf 3,50 % in Deutschland, 4,37 % in Italien und 4,43 % in Frankreich.
Eine Analyse von Facile.it ergab, dass die durchschnittlichen monatlichen Zahlungen für variable Darlehen über 25 Jahre im September 614 Euro erreichten, während Confartigianato im März 2026 einen jährlichen Rückgang der Kredite an kleine Unternehmen um 4,3 % meldete.
Zweite Zinserhöhung 2026
Die Europäische Zentralbank hob am 10. September 2026 ihre drei Leitzinsen um 25 Basispunkte an und setzte den Einlagensatz auf 2,50 %, den Hauptrefinanzierungssatz auf 2,65 % und den Spitzenrefinanzierungssatz auf 2,90 %. Der einstimmige Beschluss fiel während einer Ratssitzung, die von der Deutschen Bundesbank in Berlin ausgerichtet wurde. Es handelt sich um die zweite geldpolitische Straffung Frankfurts in diesem Jahr, nach einer ersten Erhöhung im Juni. Die Währungshüter reagierten auf Energiepreisspitzen, die durch Spannungen im Nahen Osten ausgelöst wurden: Brent-Rohöl stieg auf 105 Dollar pro Barrel, WTI auf über 100 Dollar und europäisches Gas am Amsterdamer Hub auf 82 Euro pro Megawattstunde.
Inflationsausblick und Konjunkturprognosen
Die Inflation im Euroraum lag im August bei 3,3 %, über dem offiziellen Ziel von 2,0 %. Die überarbeiteten EZB-Prognosen gehen von einer jährlichen Inflation von 3,0 % im Jahr 2026, 2,5 % im Jahr 2027 und 2,1 % im Jahr 2028 aus, wobei Preisstabilität erst Ende 2027 erwartet wird. Die Wachstumsprognosen wurden nach oben korrigiert: 0,9 % für 2026 und 1,4 % für 2027, bevor 2028 ein Wert von 1,5 % erreicht wird, nach einer Expansion von 0,6 % im ersten Quartal. In einem adversen Risikoszenario, bei dem sich die Energiestörungen verschärfen, prognostizierte die Zentralbank eine Inflation von 5,4 % und ein Wirtschaftswachstum von nur 0,4 % im nächsten Jahr. Christine Lagarde äußerte sich auf der Pressekonferenz in Berlin zur Preisentwicklung.
„Wir glauben, dass die Inflation länger anhalten wird, als wir erwartet haben.“
- 2026
- 3 %
- 2027
- 2.5 %
- 2028
- 2.1 %
Daten aus dem Artikeltext
Anleiherenditen und Kreditkosten
Die Märkte für Staatsanleihen reagierten sofort auf die Erwartung weiterer geldpolitischer Straffungen. Die Renditen zehnjähriger Benchmark-Staatsanleihen sind seit Ende Juni deutlich gestiegen: Deutsche Bundesanleihen erreichten 3,50 %, italienische BTPs stiegen auf 4,37 % und französische OATs kletterten auf 4,43 %. Banken- und Verbraucherverbände wiesen darauf hin, dass die Zinsanpassung die Kreditkosten in den Mitgliedstaaten erhöhen werde. Eine Analyse von Facile.it ergab, dass die monatlichen Raten für eine durchschnittliche variable Hypothek über 25 Jahre in Höhe von 126.000 Euro von 578 Euro im Januar auf 614 Euro im September gestiegen sind, mit Prognosen von 631 Euro bis Dezember 2026 und 651 Euro bis Juni 2027.
- Deutschland (Bund)
- 3.5 %
- Italien (BTP)
- 4.37 %
- Frankreich (OAT)
- 4.43 %
Daten aus dem Artikeltext
Politische Debatte und regionale Bedenken
Die geldpolitische Straffung stieß auf Reaktionen europäischer Politiker und Industrieverbände. Der italienische Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti erklärte, der Inflationsanstieg werde durch Energieversorgungsprobleme und nicht durch die Binnennachfrage verursacht, und argumentierte, dass die Lösung internationaler Konflikte das geeignete Mittel sei. In Berlin äußerte Bundesbankpräsident Joachim Nagel die Besorgnis, dass regionale politische Verschiebungen, darunter der Wahlsieg der Alternative für Deutschland in Sachsen-Anhalt, ausländisches Kapital abschrecken könnten.
„Sie werden zögern, hier Geschäfte zu machen. Also ja, ich bin besorgt.“
Der Europaabgeordnete Giovanni Crosetto kritisierte die Haltung der Zentralbank als einen Fehler, der die wirtschaftliche Dynamik zu dämpfen drohe.
„Europa braucht Stabilität, aber ohne Wachstum wird Stabilität am Ende zu Stagnation.“
Gleichzeitig forderte die Bankgewerkschaft Fabi die Geschäftsbanken auf, die Kreditvergabekanäle aufrechtzuerhalten, um die Realwirtschaft zu schützen, während Confartigianato meldete, dass die Kredite an italienische Kleinunternehmen im März 2026 im Jahresvergleich um 4,3 % zurückgegangen seien.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La Repubblica.itCorrono i prezzi di greggio e gas, la Bce risponde alzando i tassi
- Il MessaggeroLa Bce alza i tassi al 2,5%. Bundesbank, allerta AfD: "Allontana gli investitori"
- Il MessaggeroL'editoriale/ Le istituzioni devono parlarsi
- Corriere della SeraLa Bce alza i tassi al 2,5%. Lagarde: "Inflazione ben sopra il 2% per un periodo prolungato"
- Christine Lagarde
- Präsidentin der Europäischen Zentralbank
- Joachim Nagel
- Präsident der Deutschen Bundesbank
- Giancarlo Giorgetti
- Italienischer Minister für Wirtschaft und Finanzen
- Giovanni Crosetto
- Mitglied des Europäischen Parlaments und stellvertretender Koordinator des Wirtschaftsausschusses
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