Regierung · Wrocław
Ehemaliger polnischer Vize-Justizminister nach Vorwürfen der privaten Nutzung eines Dienstwagens freigesprochen
Ein Gericht in Wrocław hat Bartłomiej Ciążyński, den ehemaligen stellvertretenden Justizminister, am Montag von allen Vorwürfen freigesprochen. Ihm war vorgeworfen worden, einen Dienstwagen für einen Familienurlaub in Slowenien genutzt zu haben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Do Rzeczy, Business Insider, Radio Wrocław und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Bartłomiej Ciążyński wurde am 15. Juni 2026 vom Gericht in Wrocław von den Vorwürfen des Amtsmissbrauchs und Betrugs freigesprochen.
Die Staatsanwaltschaft gab an, er sei mit einem Dienstwagen nach Slowenien gefahren und habe diesen mindestens achtmal mit einer Firmen-Tankkarte betankt, was Kosten von 4.619,82 Złoty verursachte.
Ciążyński blieb bei seiner Aussage, dass ihm nie mitgeteilt wurde, dass die private Nutzung des Fahrzeugs untersagt sei und keine schriftlichen Vorschriften vorlagen.
Er trat im August 2024 als stellvertretender Justizminister zurück und verlor nach Bekanntwerden des Skandals auch seine Stelle beim Forschungsnetzwerk Łukasiewicz PORT.
- 9.05.Ciążyński übernimmt einen Dienstwagen und eine Tankkarte bei Łukasiewicz PORT.
- 2.06.Die Staatsanwaltschaft datiert den Beginn der privaten Nutzung des Wagens und der Karte, einschließlich mehrfacher Tankvorgänge.
- 28.07.Der Zeitraum des mutmaßlichen Missbrauchs endet; die Urlaubsreise nach Slowenien fand in diesen Wochen statt.
- 15.06.Das Bezirksgericht Wrocław Fabryczna spricht Ciążyński von allen Vorwürfen frei.
Die Anschuldigungen
Die Staatsanwaltschaft behauptete, dass Bartłomiej Ciążyński, damals Mitarbeiter des staatlichen Forschungsnetzwerks Łukasiewicz PORT, zwischen dem 2. Juni und dem 28. Juli 2024 wiederholt einen Dienstwagen sowie eine Tankkarte für private Zwecke genutzt habe. Der prominenteste Fall war eine Familienreise nach Slowenien, bei der er den Tank mindestens achtmal auf Kosten der Öffentlichkeit füllte. Der Gesamtschaden wurde auf 4.619,82 Złoty (etwa 1.000 Euro) beziffert.
„Er soll in den Urlaub gefahren sein und dabei einen Schaden von über 4,6 Tausend Złoty verursacht haben.“
Ciążyński, der zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Affäre auch stellvertretender Justizminister war, trat im August 2024 von seinem Ministeramt zurück und verlor später seine Stelle bei Łukasiewicz PORT. Die Staatsanwaltschaft klagte ihn wegen Amtsmissbrauchs und Betrugs an, was ein Strafmaß von einem bis zehn Jahren Haft nach sich ziehen konnte.
Die Verteidigung
Von Anfang an beharrte Ciążyński darauf, dass ihm die Dienstwagen-Richtlinien seines Arbeitgebers nicht ausgehändigt worden seien und er nichts davon gewusst habe, dass eine private Nutzung untersagt war. Vor Gericht erklärte er, dass er bei der Übernahme des Fahrzeugs am 9. Mai 2024 lediglich Anweisungen zur technischen Bedienung der Tankkarte erhalten habe.
„Ich wusste nicht einmal, dass ein solches Dokument existiert. Mein gesamtes Wissen über die Regeln zur Nutzung des Dienstwagens stammte aus einem kurzen Gespräch mit einem Mitarbeiter bei der Fahrzeugübergabe. Ich habe das Auto frei genutzt, meine Kinder zur Schule gefahren, Einkäufe erledigt, auch an Wochenenden.“
Er argumentierte, sein einziger Fehler sei ein Versehen im Umgang mit dem Eigentum seines Arbeitgebers gewesen, für das er sich bereits entschuldigt und Konsequenzen getragen habe.
Das Urteil
Am 15. Juni 2026 sprach das Bezirksgericht Wrocław Fabryczna Ciążyński in allen Anklagepunkten frei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; die Staatsanwaltschaft kann Berufung einlegen.
„Das Gericht hat mich von allen Vorwürfen freigesprochen. Punkt.“
Der Prozess begann im Oktober 2025. Ein früherer Antrag der Verteidigung auf Einstellung des Verfahrens war vom Gericht im Herbst des Vorjahres abgelehnt worden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Do RzeczyZapadł wyrok w sprawie polityka Lewicy. Były wiceminister uniewinniony
- Business InsiderByły wiceminister uniewinniony. Groziło mu nawet 10 lat więzienia
- Radio WrocławSąd uniewinnił Bartłomieja Ciążyńskiego. Byłemu wiceministrowi sprawiedliwości groziło więzienie
- www.money.plByły wiceminister uniewinniony. Na wakacjach płacił za paliwo służbową kartą
- Bartłomiej Ciążyński
- Ehemaliger polnischer Vize-Justizminister und ehemaliger Mitarbeiter von Łukasiewicz PORT, der vom Vorwurf des Missbrauchs eines Dienstwagens und einer Tankkarte freigesprochen wurde.
- Joanna Adach
- Staatsanwältin, die argumentierte, dass Ciążyńskis Handlungen einen Schaden von über 4.600 Złoty verursacht hätten.
- Orte
- Breslau
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