Kurz gefasst
Wolodymyr Selenskyj erhielt bei seiner Ankunft beim Europäischen Rat am Freitag, dem 16. Oktober, Applaus und Umarmungen von den EU-Amtskollegen, während die Siebenundzwanzig ihre volle Unterstützung für die Ukraine bekräftigten.
Selenskyj sagte, die Ukraine brauche im kommenden Jahr 70 Milliarden Euro – eine Zahl, die LesEchos ihm auf dem Gipfel zuschrieb.
Le Monde berichtete, die europäischen Spitzen müssten erneut prüfen, wie sie ihre Unterstützung für die Ukraine finanzieren; nach der verfügbaren Berichterstattung ging aus dem Gipfel vom 15. bis 16. Oktober kein gesicherter Finanzierungsplan hervor.
Die Staats- und Regierungschefs baten die Europäische Kommission um stärkeren Handelsschutz gegen chinesische Importe, um einen Handelskrieg mit Peking zu vermeiden, wie LesEchos berichtete.
Gipfel in Brüssel
Die Staats- und Regierungschefs der EU trafen sich am 15. und 16. Oktober in Brüssel zu einem Gipfel des Europäischen Rates. Mediapart berichtete, dass der EU-Haushalt für 2028 bis 2034 auf dem Tisch lag, und ordnete die Debatte um die Frage ein, ob die Union öffentliche Güter bereitstellen kann – jenseits der üblichen Spaltung zwischen Geberstaaten und Sparsamen.
Herzlicher Empfang für Selenskyj
Wolodymyr Selenskyj wurde bei seiner Ankunft im Rat am Freitag, dem 16. Oktober, mit Applaus und langen Umarmungen seiner europäischen Amtskollegen begrüßt, wie Le Monde berichtete. Die Zeitung wies darauf hin, dass Kiew und große ukrainische Städte täglich angegriffen werden. LesEchos berichtete, die Siebenundzwanzig hätten ihre volle Unterstützung für den ukrainischen Präsidenten bekräftigt.
Zum Abschluss des Gipfels sagte Emmanuel Macron, die Ukraine werde nicht allein gelassen, und es sei die Aufgabe der Europäer, angesichts dessen, was er Unklarheiten nannte, die Linie zu halten.
„Wir werden die Ukraine und die Ukrainer nicht im Stich lassen.“
Finanzierung weiter ungeklärt
Selenskyj sagte auf dem Gipfel, die Ukraine brauche im kommenden Jahr 70 Milliarden Euro, wie LesEchos berichtete. Le Monde meldete, die europäischen Regierungen müssten erneut prüfen, wie sie ihre Unterstützung für Kiew finanzieren, was darauf hindeutet, dass kein gesicherter Finanzierungsweg vereinbart wurde. LesEchos fasste denselben Punkt so zusammen, dass Europa noch immer nach einer Möglichkeit suche, den ukrainischen Widerstand gegen Russland zu bezahlen.
Handelsschutz gegen China
Derselbe Gipfel wandte sich dem Handel zu. Die EU-Spitzen baten die Europäische Kommission, die Abwehrkraft des Blocks gegen chinesische Importe zu stärken, um die europäische Industrie zu schützen, ohne einen Handelskrieg mit Peking auszulösen. LesEchos fragte, ob die Chemiebranche dem Automobilsektor in diese Debatte folgen werde, und die verfügbare Berichterstattung nennt nicht die konkreten Maßnahmen, zu deren Vorbereitung die Kommission aufgefordert wurde.