
Zwei Jugendliche ertrinken in Besançon nach verbotenem Baden im Doubs während Hitzewelle
Zwei Jungen ertranken am Samstag, nachdem sie in einen verbotenen Abschnitt des Flusses Doubs in Besançon eingestiegen waren, wo starke Strömungen sie unter Wasser zogen. Der Unfall ereignete sich während einer schweren Hitzewelle, die die Temperaturen in Ostfrankreich auf über 35 °C steigen ließ.
Der Vorfall
Zwei Jugendliche, nach Angaben mehrerer Quellen 15 Jahre alt (eine Quelle gab ihr Alter mit 11 und 13 an), starben am Samstagnachmittag in der Nähe des Micaud-Stauwehrs in Besançon. Sie badeten im Doubs, einem Fluss, in dem das Baden aufgrund starker Strömungen und verborgener Gefahren strengstens verboten ist.
Rettungsversuche
Augenzeugen berichteten, dass einer der Jungen plötzlich unter der Oberfläche verschwand. Sein Freund sprang zu Hilfe, wurde aber ebenfalls in die Tiefe gezogen. Mehrere Umstehende sprangen in den Fluss, um sie zu retten, doch die Jugendlichen wurden in Herz-Kreislauf-Stillstand geborgen und konnten nicht wiederbelebt werden.
Dieser tragische Unfall erinnert daran, wie gefährlich der Doubs ist und wie wichtig es ist, die Sicherheitsregeln strikt einzuhalten.
Offizielle Reaktionen
Eine psychologische Unterstützungseinheit wurde für die Familien und die Zeugen eingesetzt. Gesundheitsministerin Stéphanie Rist zeigte sich tief betroffen und rief zu äußerster Vorsicht auf.
Da die große Hitze alle dazu treibt, ein wenig Kühlung zu suchen, appelliere ich an die größte Wachsamkeit.
Hitzewellen-Kontext
Die Ertrinkungsfälle ereigneten sich, während Frankreich unter einer intensiven Hitzewelle leidet. Am Sonntag wurden 35 Départements in Alarmbereitschaft versetzt, mit Temperaturen über 35 °C in Besançon am Samstagnachmittag.
Nationale Ertrinkungsstatistik
Frankreich verzeichnete im Sommer 2025 insgesamt 409 Ertrinkungstote, ein Anstieg von 16 % im Vergleich zum Vorjahr, darunter 57 Kinder und Jugendliche, so Santé publique France.


