Die französischen Behörden gaben am Donnerstag, 22. Oktober, bekannt, dass ein schwer immungeschwächter Patient, der in den Hospices Civils de Lyon behandelt wurde, Anfang Oktober gestorben ist. Bislang galt das Virus als nicht auf Menschen übertragbar.
Die französischen Behörden erklären, derzeit bestehe kein Risiko für die Allgemeinbevölkerung. Das Landwirtschaftsministerium nannte den Fall außergewöhnlich.
Die wichtigste Hypothese ist der Stich einer infizierten Gnitze in Ostfrankreich, wo das Virus im Frühjahr und Sommer 2026 unter Tieren zirkulierte.
Ende Juli wurde das Virus erstmals in Europa nachgewiesen, in Deutschland und der Schweiz. Laut Réussir hat es seither 51 französische Départements sowie Österreich, Belgien, Italien, Spanien, Irland und Portugal erreicht.
Die französischen Gesundheitsbehörden gaben am Donnerstag, 22. Oktober, bekannt, dass in Frankreich ein mit dem Shamonda-Virus infizierter Patient gestorben ist. Der Mann litt an einer schweren Immunschwäche und wurde wegen einer ernsten Erkrankung in den Hospices Civils de Lyon behandelt, bevor er Anfang Oktober starb. Das französische Landwirtschaftsministerium bezeichnete den Fall als außergewöhnlich; die Untersuchungen dazu dauern an.
Die Ankündigung markiert den ersten dokumentierten Nachweis des Virus beim Menschen. Bislang galt das Virus als nicht auf Menschen übertragbar – darauf wies das französische Gesundheitsministerium in seiner Erklärung ausdrücklich hin.
„Das Shamonda-Virus galt bislang als nicht auf den Menschen übertragbar.“
Die wichtigste Hypothese ist, dass der Patient in Ostfrankreich von einer infizierten Gnitze gestochen wurde, wo das Virus im Frühjahr und Sommer 2026 unter Tieren zirkulierte. In der Erklärung des Ministeriums heißt es nach den ersten Erkenntnissen, die vor seinem Tod aufgetretenen Hirnkomplikationen seien höchstwahrscheinlich mit der Shamonda-Infektion verbunden gewesen. Die Behörden betonten, nach den bisher vorliegenden Informationen bestehe kein Risiko für die Allgemeinbevölkerung. Klinische, biologische und epidemiologische Untersuchungen laufen weiter.
Das Virus wurde erstmals Mitte der 1960er-Jahre in Nigeria identifiziert und seither nur sporadisch gemeldet, vor allem bei Tieren in Afrika und Japan. Es gehört zur Gattung der Orthobunyaviren und wird hauptsächlich durch stechende Gnitzen der Gattung Culicoides verbreitet. Rinder sind sein Hauptwirt; infizierte Tiere können Fieber, Durchfall und Schwäche entwickeln und deutlich weniger Milch geben. Bei trächtigen Tieren kann die Infektion zudem mit Aborten und Fehlbildungen der Föten einhergehen. Auch Schafe und Ziegen können sich infizieren, meist ohne deutliche klinische Anzeichen.
Laut dem französischen Landwirtschaftsmedium Réussir, auf das sich Mediafax beruft, wurde das Virus Ende Juli erstmals in Europa nachgewiesen, in Deutschland und der Schweiz. Seither hat es sich auf 51 französische Départements sowie auf Österreich, Belgien, Italien, Spanien, Irland und Portugal ausgebreitet. Auch bei Schafen, Ziegen, Pferden und Alpakas wurde es gefunden. In Portugal bestätigte die Ordem dos Médicos Veterinários im Oktober das Vorkommen des Virus, wie Notícias ao Minuto berichtete. In ihrer Mitteilung hob die Kammer die Frage des Risikos für den Menschen hervor.
„Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Shamonda-Virus zoonotisch ist, und kein bekanntes Übertragungsrisiko auf den Menschen.“
Einen Impfstoff oder eine Behandlung gegen das Virus gibt es bislang nicht. Die Behörden mehrerer Länder erklären, dass Milch und Fleisch von Tieren für Verbraucher kein Risiko darstellen. Die Ankündigung betrifft eine dokumentierte menschliche Infektion, und die Untersuchungen in Frankreich dauern an.
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Die französischen Behörden teilten mit, dass Anfang Oktober in Lyon eine immungeschwächte Patientin oder ein immungeschwächter Patient gestorben sei – die erste dokumentierte menschliche Infektion mit einem Virus, das vor allem Rinder befällt. Für die Allgemeinbevölkerung bestehe kein Gesundheitsrisiko, hieß es.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Blick.ch, Notícias ao Minuto, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht .