Regierung · Madrid
Zapatero droht Steuerbetrugsverfahren nach Fund von Juwelen im Wert von 1,3 Millionen Euro – Erschütterung für Spaniens Regierungspartei
Eine gesonderte gerichtliche Untersuchung gegen den früheren spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero wegen Steuerbetrugs und Schmuggels hat eine politische Krise in der regierenden Sozialistischen Partei ausgelöst, nachdem in seinem Büro-Safe Juwelen im Wert von 1,3 Millionen Euro gefunden wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, EL MUNDO, eldiario.es und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Luxuriöse Juwelen, darunter Stücke mit Diamanten, Smaragden und Saphiren aus Sambia und Thailand, wurden in Zapateros Büro-Safe gefunden und von einem gerichtlich bestellten Juwelier geschätzt.
Richter Calama leitete eine gesonderte Untersuchung ein, nachdem keinerlei Zolldokumente, Einfuhrrechnungen oder Steuerzahlungen für die Juwelen gefunden wurden, die die Schwelle von 150.000 Euro für strafbaren Schmuggel bei weitem überschreiten.
Daten vom Telefon des venezolanischen Geschäftsmanns Rodolfo Reyes, die die US-Heimatschutzbehörde im März 2026 übergab, zeigen Gespräche, die auf Zapateros Beteiligung an der 53-Millionen-Euro-Fluglinien-Rettung hindeuten.
PSOE-Vertreter beschreiben einen tiefen emotionalen Schlag; die Partei organisiert keine öffentlichen Auftritte mehr für Zapatero, während die Koalitionspartner Klarheit fordern.
Der frühere Ministerpräsident soll am nächsten Mittwoch vor Gericht erscheinen, wo er Unterlagen einreichen kann, um dem Verdacht illegaler Herkunft entgegenzutreten.
- 23.05.Richter Calama eröffnet eine separate Untersuchung gegen Zapatero wegen möglichen Steuerbetrugs und Schmuggels im Zusammenhang mit den Juwelen.
- 9.06.Ansorena schätzt gemeinsam mit dem Spanischen Gemmologischen Institut den Wert der Juwelen auf rund 1,3 Millionen Euro.
- 17.06.Zapatero soll vor der Audiencia Nacional in Madrid aussagen.
Eine verborgene Sammlung luxuriöser Juwelen
Das spanische Politik-Establishment steht unter Schock, nachdem die Behörden ein hochkarätiges Juwelenversteck im Büro-Safe des ehemaligen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero entdeckten. Eine gerichtlich angeordnete Schätzung durch den Madrider Juwelier Ansorena in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Gemmologischen Institut bezifferte den Wert der Stücke auf über 1,3 Millionen Euro. Von EL MUNDO konsultierte Gemmologen gehen jedoch davon aus, dass der tatsächliche Marktwert unter Berücksichtigung der Herstellungskosten und Markenmargen doppelt so hoch sein könnte.
Die Sammlung umfasst eine Weißgold-Halskette aus Sambia mit Diamanten und Smaragden, die auf 278.000 Euro geschätzt wird, eine thailändische 18-karätige Weißgold-Halskette mit 13 Saphiren im Wert von 220.000 Euro sowie mehrere Armbänder, Ringe und Ohrringe mit Edelsteinbesatz. Die Juwelen wurden im Tresor von Zapateros Geschäftsbüro aufbewahrt; ihre Herkunft ist nicht dokumentiert.
„Die Einfuhr, der Besitz oder der Umlauf von Schmuckstücken im Inland, deren Gesamtwert rund 1.323.915 Euro beträgt, ohne dass die Zahlung von Zöllen, Sondersteuern oder Abgaben im Zusammenhang mit deren Einfuhr nachgewiesen wird, stellt ein objektives Indiz dafür dar, dass diese Waren unter Umgehung der erforderlichen Zollkontrollen in das Zollgebiet der Europäischen Union gelangt sein könnten.“
Ein Gericht fokussiert zwei mögliche Straftaten
Richter José Luis Calama von der spanischen Audiencia Nacional eröffnete einen separaten Teil des Plus-Ultra-Falls, um gegen Zapatero wegen des Verdachts auf Steuerbetrug und Schmuggel zu ermitteln. Die Untersuchung geht auf das Fehlen jeglicher Zolldokumente, Einfuhrrechnungen oder eines Nachweises der Zahlung der 21%igen Mehrwertsteuer zurück, die auf solche importierten Luxusgüter erhoben wird. Nach spanischem Recht können nicht deklarierte Importe im Wert von mehr als 150.000 Euro als Schmuggel gelten, und die Nichtzahlung von Einfuhrsteuern kann zu Anklagen wegen Steuerbetrugs führen.
Die parallelen Ermittlungen gewannen an Fahrt, nachdem die US-Heimatschutzbehörde (Homeland Security Investigations) am 18. März 2026 das Mobiltelefon des venezolanischen Geschäftsmanns Rodolfo Reyes, des früheren Mehrheitseigentümers der Fluggesellschaft Plus Ultra, an die spanische Polizei übergab. Gespräche auf dem Gerät deuten darauf hin, dass Zapatero möglicherweise an Bemühungen beteiligt war, die öffentliche Rettung von Plus Ultra in Höhe von 53 Millionen Euro im Jahr 2021 außerhalb offizieller Kanäle zu sichern.
PSOE distanziert sich von einem ehemaligen moralischen Leitbild
Die Entdeckung hat die Basis der Sozialistischen Partei tief erschüttert. Eine Parteiquelle beschrieb, wie „Militante weinten, einfache Leute, die an Zapatero glaubten“ und stellte fest, dass die emotionale Bindung zu ihm der stärkste verbindende Faden der Partei gewesen sei. Seit die Juwelen ans Licht kamen, wird es keine Kundgebungen, Ehrungen oder öffentlichen Auftritte des Ex-Parteichefs mehr geben; er hielt sich bereits von den offiziellen Veranstaltungen während des Besuchs von Papst Leo XIV. fern.
Zapateros Sprecher Luis Arroyo gab zunächst an, die Sammlung sei zwischen 30.000 und 50.000 Euro wert, und entschuldigte sich später für den „Fehler“ – eine Fehleinschätzung, die Parteimitglieder noch immer nicht fassen können. Die PSOE-Führung schweigt, während die Koalitionspartner der Regierung – über Gesundheitsministerin Mónica García – Aufklärung fordern.
„Zapatero sagte, seine Juwelen seien 50.000 Euro wert, und jetzt sind sie 26 Mal mehr wert. Sagen Sie mir nicht, dass die Preise nicht steigen!“
Wie es weitergeht
Zapatero soll am Mittwoch, den 17. Juni, vor Richter Calama aussagen – ein Termin, der nach Ansicht des gesamten politischen Spektrums Erklärungen erfordert. Er hat die Möglichkeit, Unterlagen vorzulegen, die den Verdacht einer illegalen Herkunft ausräumen könnten. Aber das Fehlen einer Papierspur für eine so wertvolle Sammlung bringt den früheren Ministerpräsidenten in die schwerwiegendste juristische Bedrängnis, der je ein spanischer Ex-Regierungschef in der demokratischen Ära ausgesetzt war.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaSextaJuan Fernández-Miranda cuestiona que Zapatero sea un "faro moral": "Salió de la Moncloa cuando su partido no lo quería después de un tijeretazo a las pensiones"
- EL MUNDOEl PSOE se ve arrastrado por la "mentira" de las joyas de Zapatero ante la peor semana para Sánchez: "La militancia llora"
- eldiario.esEl viaje de la prueba clave contra Zapatero: de EEUU a la Audiencia Nacional
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLÁngel Expósito: El tesoro de ZP... ¿Qué vergüenza!
- José Luis Rodríguez Zapatero
- Ehemaliger Ministerpräsident Spaniens, der im Zusammenhang mit einem in seinem Büro-Safe gefundenen Juwelenfund wegen Steuerbetrugs und Schmuggels untersucht wird
- José Luis Calama
- Richter der spanischen Audiencia Nacional, der die Plus-Ultra-Untersuchung und die separate Juwelenermittlung leitet
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der oppositionellen Volkspartei (PP), der Zapateros Juwelenbewertung während des Skandals verspottete
- Pedro Sánchez
- Derzeitiger Ministerpräsident Spaniens und Vorsitzender der Sozialistischen Partei (PSOE), der Zapatero öffentlich als moralische Referenz umarmte
- Luis Arroyo
- Zapateros Sprecher, der zunächst angab, die Juwelen seien 30.000 bis 50.000 Euro wert, und sich später für den Fehler entschuldigte
- Rodolfo Reyes
- Venezolanischer Geschäftsmann und ehemaliger Mehrheitseigentümer von Plus Ultra; sein Mobiltelefon enthielt Gespräche, die auf Zapateros Beteiligung an der staatlichen Rettung der Fluggesellschaft hindeuten
- Orte
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