
Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert Ostjapan – Erschütterungen in Tokio zu spüren
Ein Erdbeben der Stärke 5,9 erschütterte in der Nacht die südliche Präfektur Ibaraki in 70 Kilometern Tiefe und löste starke Erschütterungen in Tokio und Zentraljapan aus, ohne einen Tsunami auszulösen.
Erschütterungen in ganz Ost- und Zentraljapan zu spüren
Ein Erdbeben der Stärke 5,9 erschütterte Ostjapan in der Nacht von Samstag auf Sonntag Ortszeit und löste starke Erschütterungen in der Hauptstadt Tokio aus. Die Bodenbewegungen erstreckten sich über ein großes Gebiet, das nordöstliche und zentrale Regionen des Landes umfasste. In Tokio spürten die Bewohner in Wohn- und Geschäftsgebäuden in den Nachtstunden deutliche Erschütterungen. Die seismischen Wellen breiteten sich vom Epizentrum über mehrere Präfekturen im östlichen Honshu aus. Die örtlichen Behörden überwachten die Lage in den betroffenen städtischen Gebieten, während die Erschütterungen nachließen.
Epizentrumstiefe und Tsunami-Einschätzung
Das Epizentrum des Erdbebens lag im südlichen Teil der Präfektur Ibaraki in Ostjapan. Die Aufzeichnungen ergaben eine Herdtiefe von etwa 70 Kilometern unter der Oberfläche. Nach dem Beben bewertete die Japanische Meteorologische Agentur mögliche Gefahren für die Pazifikküste. Die Agentur bestätigte, dass von dem Erdbeben keine Tsunami-Gefahr für die japanischen Küstengebiete ausging. Daher wurden keine Tsunami-Warnungen oder Evakuierungsempfehlungen für die Küstengemeinden herausgegeben.
- Kumamoto (Ende Juli 2026)
- 7.1 M
- Ibaraki (22. August 2026)
- 5.9 M
Regionale seismische Aktivität
Das Beben in Ibaraki folgte auf ein früheres Erdbeben, das Ende Juli 2026 Südwestjapan erschütterte. Dieses Ereignis hatte eine Stärke von 7,1 in der Präfektur Kumamoto auf der Insel Kyushu. Das Erdbeben Ende Juli verursachte Gebäudeeinstürze und forderte fast 40 Todesopfer in der südwestlichen Region. Im Gegensatz zu den flacheren Auswirkungen in Kumamoto lag das Epizentrum des Bebens am Samstag in Ibaraki in einer Tiefe von 70 Kilometern in Ostjapan. Die Messstationen im ganzen Land verfolgen weiterhin die seismischen Aufzeichnungen nach beiden Ereignissen.


