
Berlins designierte Regierende Bürgermeisterin Elif Eralp bestätigt Linksbündnis mit Alexis Tsipras nach Wahlsieg
Die designierte Regierende Bürgermeisterin Elif Eralp von der Linken dankte dem EL.A.S.-Vorsitzenden Alexis Tsipras für seine Solidarität und nannte ihren Berliner Wahlsieg einen Beleg dafür, dass der Aufstieg der extremen Rechten nicht unvermeidlich sei.
Berliner Wahl und offizieller Schriftwechsel
Elif Eralp, die Kandidatin der Linken, die die Berliner Abgeordnetenhauswahl gewann und damit zur Regierenden Bürgermeisterin der deutschen Hauptstadt gewählt wurde, antwortete am 2. Oktober 2026 förmlich auf einen Glückwunschbrief von Alexis Tsipras. Tsipras hatte sich zunächst an Eralp gewandt, um ihr nach dem Sieg der Linken bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl zu gratulieren, was die offizielle Antwort aus der deutschen Hauptstadt auslöste. Der Austausch wurde durch Erklärungen aus dem Büro von Tsipras in der Amalias Avenue in Athen bestätigt. Eralp eröffnete ihren Brief mit dem Dank an den Präsidenten von EL.A.S. für seine unterstützenden Worte und für die Solidarität, die er nach dem Wahlergebnis in Berlin gezeigt habe. Die Kommunikation zwischen Berlin und Athen spiegelt die gewachsenen Beziehungen zwischen der deutschen Linkspartei und griechischen Politikern wider. Im Mittelpunkt des Schriftwechsels standen die politischen Folgen des Wahlergebnisses der Linken für die regionale Regierungsführung und die europäische Politik insgesamt.
Sicht auf die AfD und europäische politische Trends
Ein zentrales Thema des Briefes von Eralp war die weitere politische Dynamik in Deutschland und im übrigen Europa. Sie bewertete das regionale Wahlergebnis in Berlin vor dem Hintergrund der wachsenden Unterstützung für die Alternative für Deutschland. In ihrer Mitteilung bezeichnete die gewählte Bürgermeisterin das Ergebnis als ermutigendes Zeichen dafür, dass der Aufstieg der AfD in Deutschland und der extremen Rechten in Europa nicht unvermeidlich sei. Die Einschätzung deutete die Berliner Abgeordnetenhauswahl als Beleg dafür, dass linke Plattformen rechtsextremen Organisationen erfolgreich Boden abgewinnen können. Eralp stellte den Wahlsieg als Gegengewicht zu den sich verschiebenden politischen Kräfteverhältnissen in mehreren europäischen Ländern dar.
Wir sind dankbar, Freunde und Partner wie Sie zu haben, die unser Engagement für demokratische und linke Ideen teilen und eine Alternative zur neoliberalen Realität bieten wollen, in der wir leben.
Ideologische Übereinstimmung und wirtschaftliche Alternative
Über die Auseinandersetzung mit den Wahlkonkurrenten hinaus konzentrierte sich Eralps Antwort auf die ideologischen Gemeinsamkeiten, die ihre Partei mit Tsipras und EL.A.S. verbinden. Sie verwies auf ihr gemeinsames Eintreten für demokratische Regierungsführung und linke Prinzipien als Grundlage ihrer politischen Beziehung. Den in Athen veröffentlichten Angaben zufolge betonte die neu gewählte Bürgermeisterin die Notwendigkeit, eine greifbare Alternative zum derzeitigen neoliberalen Rahmen der europäischen Wirtschaftspolitik zu formulieren. Diese gemeinsame ideologische Sicht bildete die Grundlage ihrer Botschaft an Tsipras. In der Mitteilung hieß es, grenzüberschreitende politische Solidarität bleibe unerlässlich, um strukturelle politische Alternativen in europäischen Kommunen und Staaten zu präsentieren.
Pläne für eine langfristige bilaterale Zusammenarbeit
Zum Abschluss ihrer Botschaft wandte sich Eralp der künftigen Beziehung zwischen der Berliner Stadtregierung und dem politischen Netzwerk von Tsipras in Griechenland zu. Sie brachte ausdrücklich ihren Wunsch zum Ausdruck, die institutionelle und politische Zusammenarbeit mit EL.A.S. auszuweiten, und betonte, dass diese Zusammenarbeit langfristig angelegt sein sollte. Die Kontaktaufnahme aus Berlin deutet auf die Absicht hin, regelmäßige Gespräche und abgestimmte Positionen zu den sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen beider Länder aufrechtzuerhalten. Vertreter der Amalias Avenue merkten an, dass die Botschaft in einem kooperativen Ton endete, der darauf abzielt, die internationalen Beziehungen zwischen demokratischen Linksbewegungen zu stärken. Der Dialog setzt die Parameter für die weitere Zusammenarbeit der beiden politischen Akteure in der kommenden Zeit.
- Die Linke-Kandidatin Elif Eralp gewinnt die Wahl und wird Regierende Bürgermeisterin von Berlin.
- Alexis Tsipras sendet Elif Eralp einen förmlichen Brief mit Solidaritätsbekundung und Glückwünschen.
- Elif Eralp veröffentlicht eine offizielle Antwort, in der sie eine langfristige Zusammenarbeit zwischen der Linken und EL.A.S. vorschlägt.


