Wirtschaft · Cerreto d'Esi und Rom
Electrolux setzt 1.700 Entlassungen und Werksschließung für 50 Tage aus, nachdem Rom den Plan als „inakzeptabel“ bezeichnete
Der schwedische Haushaltsgerätehersteller hat zugestimmt, die Entlassung von 1.700 Mitarbeitern sowie die Schließung seines Werks in Cerreto d'Esi für 50 Tage auszusetzen, nachdem die italienische Regierung den Plan als inakzeptabel zurückgewiesen und eine Alternative gefordert hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Repubblica.it, ANSA.it, Rai news und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Unternehmen schlug 1.700 Entlassungen und die Schließung des Werks in Cerreto d'Esi vor, einer Fabrik für Dunstabzugshauben in der Region Marken.
Beim Mimit-Treffen am 15. Juni erklärte Minister Adolfo Urso den Plan für unannehmbar und forderte einen neuen, gemeinsamen Ansatz, unterstützt von regionalen Führungskräften.
Electrolux stimmte zu, einseitige Entlassungsverfahren und die Werksschließung für 50 Tage einzufrieren, um Gespräche über eine alternative Lösung zu ermöglichen.
De Palma von der Fiom-Cgil nannte es eine „Waffenruhe“; Sperti von der Uilm sah einen ersten Schritt, betonte aber, dass die Situation nicht gelöst sei, und die Cisl warnte vor leeren Versprechungen.
Die Verhandlungen werden intensiv fortgesetzt mit dem Ziel, bis zum 6. oder 7. August, vor der traditionellen Sommerpause, eine tragfähige Einigung zu erzielen.
- 25.05.Erstes Treffen im Mimit: Electrolux stellt der italienischen Regierung und den Gewerkschaften seinen Umstrukturierungsplan vor.
- 15.06.Zweites Mimit-Treffen: Minister Urso lehnt den Plan ab, Electrolux stimmt einer 50-tägigen Aussetzung der Entlassungen und der Schließung zu.
- 6.08.Zieltermin für eine ausgehandelte Einigung vor der Sommerpause, wie von Minister Urso erklärt.
Der Plan und die Reaktion der Regierung
Electrolux hatte eine Umstrukturierung angekündigt, die rund 1.700 Arbeitsplätze betrifft, sowie die Schließung des Werks in Cerreto d'Esi in der Region Marken, in dem Dunstabzugshauben hergestellt werden. Bei einem Treffen im Ministerium für Unternehmen und Made in Italy (Mimit) am 15. Juni eröffnete Minister Adolfo Urso die Sitzung, indem er den Vorschlag als „unannehmbar und inakzeptabel, industriepolitisch defätistisch und aufgrund seiner sozialen Auswirkungen untragbar“ bezeichnete.
„Der vom Unternehmen vorgelegte Plan ist unannehmbar und inakzeptabel, industriepolitisch defätistisch und aufgrund seiner sozialen Auswirkungen untragbar.“
Urso bestand darauf, dass Electrolux nicht einseitig vorgehen dürfe, und forderte einen neuen, gemeinsamen Vorschlag, der Arbeitsplätze und Produktionskapazitäten schützt. Der Präsident der Region Marken, Francesco Acquaroli, erklärte, die Region sei bereit, jedes verfügbare Instrument einzusetzen, um die Beschäftigung und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Die Aussetzung
Auf die Forderungen des Ministers hin erklärte der CEO von Electrolux Italien, Massimiliano Ranieri, dass das Unternehmen während der Diskussion keine einseitigen Maßnahmen ergreifen werde, und stimmte der Erarbeitung eines gemeinsamen Weges zu. Das Ergebnis war eine 50-tägige Aussetzung des kollektiven Entlassungsverfahrens und der geplanten Werksschließung. Dieser Zeitraum soll für intensive Gespräche zwischen dem Unternehmen, den Gewerkschaften, der Regierung und den regionalen Behörden genutzt werden.
„Die Situation ist noch nicht endgültig geklärt, aber der Plan ist ausgesetzt und das Unternehmen wird keine einseitigen Maßnahmen einleiten. Ich denke, das ist ein erster Schritt nach vorne, den wir mit vorsichtigem Optimismus begrüßen können.“
Gewerkschaftsreaktion: „Waffenruhe“
Gewerkschaftsführer begrüßten den Stopp, warnten jedoch, dass der Kampf noch lange nicht vorbei sei. Der Sekretär der Fiom-Cgil, Michele De Palma, bezeichnete dies als „Waffenruhe“ und betonte, dass die Arbeiter mobilisiert bleiben müssten. Er merkte an, dass das Unternehmen ursprünglich bereit gewesen sei, Mobilitätsverfahren in Cerreto d'Esi einzuleiten, aber der gemeinsame Druck von Gewerkschaften, Regierung und Institutionen habe einen Kurswechsel erzwungen.
„Wir haben sie gestoppt, ihr habt sie gestoppt, aber es ist eine Waffenruhe zwischen uns und Electrolux.“
Der Generalsekretär der Fim Cisl, Ferdinando Uliano, sagte, das am Verhandlungstisch gegebene politische Versprechen sei bedeutsam, müsse sich aber an der Umsetzung messen lassen. Der neue Generalsekretär der Uilm, Davide Sperti, sprach von einem „ersten Schritt nach vorne“. Ein Vertreter der Cisl warnte vor einem „Theater“, bei dem Versprechungen gemacht würden, um die Arbeiter anschließend allein zu lassen.
Wie es weitergeht
Das 50-tägige Zeitfenster zielt auf eine ausgehandelte Einigung vor der Sommerpause im August ab, mit einem anvisierten Datum um den 6. bis 7. August. Der Minister hat einen straffen Zeitplan für Folgetreffen gefordert, und alle Regionalregierungen mit Electrolux-Werken haben finanzielle Unterstützung für einen Alternativplan zugesagt. Das Unternehmen verwies jedoch auf einen stagnierenden europäischen Markt, die Präferenz für Billigprodukte und die wachsende Konkurrenz durch asiatische Hersteller als strukturelle Herausforderungen, die angegangen werden müssten, um die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen.
„Zwei Prinzipien dürfen nicht in Frage gestellt werden: die Sicherung der Beschäftigung und der Schutz der produktiven und industriellen Kapazität, die dieser Standort repräsentiert.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La Repubblica.itDe Palma: "Necessario un patto nazionale per salvare l'industria
- ANSA.itElectrolux, Acquaroli 'salvaguardare occupazione e competitività del sito' - Notizie
- Rai newsElectrolux: sospeso il piano licenziamenti
- Il Fatto Quotidiano"C'è una tregua armata": i lavoratori di Electrolux dopo la sospensione dei licenziamenti | Il Fatto Quotidiano.it
- Adolfo Urso
- Italienischer Minister für Unternehmen und Made in Italy, leitete das Mimit-Treffen
- Francesco Acquaroli
- Präsident der Region Marken, nahm am Mimit-Treffen teil
- Michele De Palma
- Sekretär der Fiom-Cgil, bezeichnete die Aussetzung als „Waffenruhe“
- Davide Sperti
- Neu ernannter Generalsekretär der Uilm, Nachfolger von Rocco Palombella
- Ferdinando Uliano
- Generalsekretär der Fim Cisl, sagte, das politische Engagement müsse sich an der Umsetzung messen lassen
- Massimiliano Ranieri
- CEO von Electrolux Italia, vertrat das Unternehmen am Mimit-Verhandlungstisch
- Luca Ciriani
- Italienischer Minister für die Beziehungen zum Parlament, nahm am Mimit-Treffen teil
- Orte
- Rom
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