
EKAB-Rettungssanitäterin in Ano Syros erstochen: Paar sagt, sie habe versucht, es zu berauben; auch Mietstreit wird untersucht
Eine 41-jährige EKAB-Rettungssanitäterin starb, nachdem sie bei einer Auseinandersetzung in einem Haus in Ano Syros in den Rücken gestochen worden war. Das dort lebende Paar sagt, sie sei gekommen, um es zu berauben; andere Quellen deuten auf einen Streit über ausstehende Miete hin.
Eine 41-jährige Rettungssanitäterin des griechischen nationalen Rettungsdienstes (EKAB) starb am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, nachdem sie bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung im Bezirk Ano Syros der Insel Syros in den Rücken gestochen worden war. Die Frau, Mutter von zwei Kindern, befand sich auf einem Sommerauftrag auf der Insel, als sie ein Haus besuchte, das von einem Paar in den Dreißigern bewohnt wurde. Was als verbaler Streit begann, eskalierte zu einem körperlichen Angriff, der ihr eine tödliche Messerwunde am Schulterblatt zufügte. Sie konnte noch eine kurze Strecke fliehen, bevor sie zusammenbrach; Sanitäter brachten sie eilig ins Krankenhaus von Syros, wo die Ärzte sie nicht mehr retten konnten.
Widersprüchliche Darstellungen tauchen auf
Zwei stark unterschiedliche Versionen des Motivs sind bekannt geworden. Das festgenommene Paar behauptet, das Opfer sei mit bedecktem Gesicht, chirurgischen Handschuhen und einem Messer in ihrem Haus erschienen und habe die 30-jährige Mieterin bei einem versuchten Raubüberfall an einen Stuhl gefesselt. Der Ehemann sagt, er sei während des Kampfes zurückgekehrt, habe sie entwaffnet und in Notwehr erstochen. Zerbrochene Stuhlteile, die vor dem Haus gefunden wurden, werden im Rahmen der Ermittlungen untersucht.
Eine Kollegin von EKAB Syros ist tot durch eine mörderische Tat mit einem Messer. Das Schockierende ist, dass die Frau eine Mitretterin aus dem EKAB-Sektor Syros ist. Sie wurde von einem Mann außer Dienst erstochen, nichts mit der Arbeit zu tun. Eine große Tragödie.
Im Gegensatz dazu deuten mehrere Medienberichte unter Berufung auf Polizeiquellen darauf hin, dass das Opfer das Anwesen aufsuchte, um drei Monate ausstehende Miete einzutreiben, die die Mieter ihr angeblich schuldeten. Dieser Version zufolge wurde der Streit um die Rückstände handgreiflich, und der männliche Mieter stach auf sie ein. Das Opfer trug bei der Einlieferung ins Krankenhaus noch ihre EKAB-Uniform.
Der Angriff und seine Folgen
Zeugen berichteten den Behörden, dass das Paar die verletzte Frau nach der Messerattacke die Straße entlang verfolgte und Gegenstände nach ihr warf, bis sie zusammenbrach. Der Angriff ereignete sich gegen 17:20 Uhr, und das Opfer wurde kurz nach der Einlieferung im Krankenhaus für tot erklärt. Der genaue Ablauf wird noch untersucht; die Polizei sammelt Zeugenaussagen und forensische Beweise, um zu klären, welche Version zutrifft.
- Das Opfer trifft am Haus in Ano Syros ein; Streit mit der 30-jährigen Mieterin beginnt.
- Der Ehemann der Mieterin erscheint und sticht dem Opfer in den Rücken.
- Das Opfer flieht, verfolgt von dem Paar, das Gegenstände wirft; sie bricht in kurzer Entfernung zusammen.
- Ein EKAB-Krankenwagen bringt das Opfer ins Krankenhaus von Syros.
- Ärzte erklären das Opfer trotz Wiederbelebungsversuchen für tot.
Hintergrund des Opfers
Kollegen und Gewerkschaftsvertreter identifizierten das Opfer als Rettungssanitäterin des EKAB Attika, die sich im Urlaub oder auf einer vorübergehenden Sommerstationierung auf Syros, ihrem Herkunftsort, befand. Sie war Mutter von zwei Kindern. Michalis Giannakos, Präsident der Gewerkschaft der öffentlichen Krankenhausangestellten POEDIN, beschrieb das Personal des Krankenhauses von Syros als am Boden zerstört und stellte fest, dass das Opfer in ihrer Dienstuniform und mit Handschuhen eingeliefert wurde.
Ermittlungen laufen
Die Sicherheitspolizei von Syros hat das Paar in Gewahrsam genommen und behandelt den Fall als Tötungsdelikt. Die Beamten gleichen die Notwehrbehauptung des Paares mit physischen Beweisen ab, darunter das Messer, der zerbrochene Stuhl und etwaige Zeugenaussagen. Die Widersprüche zwischen der Raubversion und der Theorie der ausstehenden Miete sind noch nicht geklärt, und die Behörden haben noch keine formellen Anklagen erhoben.


