Quellen im Innenministerium erklärten, es bestehe keine unmittelbare Gefahr; das OCC leitete die Warnung routinemäßig an die staatlichen Sicherheitskräfte weiter. Spaniens Warnstufe 4 gilt seit dem 17. Oktober 2023.
Die von El País zitierte Warnung des Büros für Cybersicherheitskoordination nennt Aufrufe zu Angriffen mit Sprengstoff, Messern oder Fahrzeugen auf Polizisten und Demonstranten in Spanien, Frankreich, Italien und Portugal.
Newtral identifizierte etwa zwanzig TikTok-Profile, die am 18. und 19. Oktober begannen, junge Spanier anzuwerben, um am Samstag, 24. Oktober, französische Proteste in Madrid, Barcelona, Valencia, Alicante und Bilbao nachzuahmen.
Die portugiesische Kriminalpolizei teilte DN mit, sie habe keine Kenntnis von Drohungen bei Protesten in Portugal; der SIS hatte DN zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht geantwortet.
Das spanische Innenministerium hat auf einer mit dem Islamischen Staat (Daesch) verbundenen Website Botschaften entdeckt, die zu Angriffen auf Polizisten und Demonstranten bei Kundgebungen in mehreren europäischen Ländern aufrufen, darunter Spanien. Laut einer Informationswarnung des Büros für Cybersicherheitskoordination (OCC), das dem Ministerium untersteht, schlagen die Beiträge den Einsatz von Sprengstoff, Messern oder Fahrzeugen bei Versammlungen und Straßenauseinandersetzungen vor. El País, nach eigenen Angaben im Besitz des internen Dokuments, berichtete, einige Botschaften enthielten auch Hinweise, wie solche Angriffe ausgeführt werden könnten. Die Warnung hebt Frankreich hervor, wo die hohe Beteiligung als seltene und wertvolle Gelegenheit beschrieben wird, Demonstranten ins Visier zu nehmen; zudem würden Polizisten bei Auseinandersetzungen zu leichten Zielen.
Quellen im Innenministerium erklärten, es bestehe keine unmittelbare Gefahr; das OCC habe die Warnung als Routinevorgang an die staatlichen Sicherheitskräfte weitergeleitet. Spanien hält seine Terrorismuswarnstufe seit dem 17. Oktober 2023 auf Stufe 4, genannt „reforzado“ (verstärkt), als das Ministerium die Maßnahme nach der Eskalation der Spannungen im Nahen Osten infolge der Hamas-Angriffe und der israelischen Militärreaktion ergriff. Zahlen des Ministeriums für 2026 zeigen, dass die Nationalpolizei und die Guardia Civil 47 Operationen in 23 Provinzen durchführten, die zu 86 Festnahmen führten. Das Ministerium erklärt, die Beobachtung sozialer Netzwerke zur Bekämpfung des Dschihadismus sei dauerhaft und umfasse das OCC, das Zentrum für Terrorismus- und Organisierte-Kriminalitätsbekämpfung (CITCO) sowie die staatlichen Sicherheitskräfte.
LaSexta berichtete über die Analyse von Newtral, die etwa zwanzig TikTok-Profile identifizierte, die am 18. und 19. Oktober begannen, junge Spanier anzuwerben. Die Profile rufen dazu auf, die Proteste am Samstag, 24. Oktober, in Städten wie Madrid, Barcelona, Valencia, Alicante und Bilbao nach dem Vorbild der Demonstrationen in Frankreich zu wiederholen. Nutzer werden in WhatsApp- und Telegram-Gruppen weitergeleitet, in denen Anweisungen geteilt werden. Laut LaSexta zielt die Rekrutierung darauf ab, Demonstrationen oder Kundgebungen zu stören und sogar die in Frankreich beobachteten Plünderungen nachzuahmen. Die Überwachung des Ministeriums sucht gezielt auf TikTok und Telegram nach Anzeichen für Rekrutierung oder Angriffsplanung.
El País berichtete, Portugal gehöre neben Spanien, Frankreich und Italien zu den Ländern, die in der internen Warnung genannt werden. Die portugiesische Kriminalpolizei teilte DN mit, sie habe keine Kenntnis von Drohungen bei Protesten in Portugal und werde nur bei forensischen Arbeiten zu Meldungen über Eigentumskriminalität tätig. Der portugiesische Nachrichtendienst SIS hatte DN zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht geantwortet. Dem Bericht von El País zufolge enthalten die Botschaften keine konkreten Pläne, Termine oder Orte für Anschläge, ebenso wenig die Kommentare auf der Seite. Quellen aus der Terrorismusbekämpfung sagten El Mundo, es handle sich um allgemeine Aufstachelung und nicht um einen in Vorbereitung befindlichen Anschlag; die Beobachtung solcher Räume sei wichtig, weil sie die individuelle Radikalisierung fördern könnten.
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Das spanische Innenministerium hat auf einer mit dem Islamischen Staat verbundenen Website Beiträge gefunden, die zu Angriffen auf Polizisten und Demonstranten mit Sprengstoff, Messern oder Fahrzeugen aufrufen. Die Behörden sehen keine unmittelbare Gefahr.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, SAPO, La Libre.be und weiteren Medien. Veröffentlicht .