Konflikte · Labège
Frankreich erhebt Anklage gegen in Belarus geborenen Mann wegen Spionage für Russland bei einem Drohnenlieferanten für die ukrainische Armee
Ein 48-jähriger in Belarus geborener Mann wurde am 3. Juni festgenommen, als er einen Prototyp im Werk von Delair filmte, das Drohnen an die französischen und ukrainischen Streitkräfte liefert; er soll das Video an Russland gesendet haben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, 20minutes, RFI und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein 48-jähriger in Belarus geborener Mann wurde am 3. Juni 2026 dabei erwischt, wie er einen Drohnenprototyp im Werk in Labège aufnahm.
Ermittler der DGSI stellten fest, dass der Verdächtige das Filmmaterial an einen Kontakt in Russland weitergeleitet hatte.
Zwei Tage nach der Festnahme leiteten die Pariser Staatsanwälte ein Ermittlungsverfahren ein und erhoben Anklage wegen Weitergabe von Informationen an eine ausländische Macht und krimineller Verschwörung.
Kurz vor der Festnahme wurde die Delair-Fabrik mit Molotow-Cocktails angegriffen, die nicht explodierten, was ein separates Ermittlungsverfahren auslöste.
Das Unternehmen mit Sitz in Toulouse liefert Drohnen an die französische und ukrainische Armee; sein Umsatz verdreifachte sich während des Krieges in drei Jahren auf 50 Millionen Euro.
- 1.06.Delair-Fabrik mit Molotow-Cocktails angegriffen, die nicht explodierten.
- 3.06.Verdächtiger festgenommen, während er einen Drohnenprototyp im Werk in Labège filmte.
- 5.06.Pariser Ermittlungsverfahren eingeleitet; Verdächtiger angeklagt wegen Weitergabe von Informationen an Russland und Verschwörung.
Der Vorfall
Ein 48-jähriger in Belarus geborener Mann wurde am 3. Juni 2026 außerhalb der Delair-Fabrik in Labège bei Toulouse festgenommen, während er einen militärischen Drohnenprototyp filmte. Die Pariser Staatsanwaltschaft bestätigte, dass er kurz darauf in Untersuchungshaft genommen wurde. Der Mann, der in Spanien lebte, wird beschuldigt, ein Unternehmen ins Visier genommen zu haben, das sowohl die französischen als auch die ukrainischen Streitkräfte ausrüstet. Seine Festnahme reiht sich in ein Muster von Versuchen ausländischer Einmischung ein.
Ermittlungen und Anklage
Die DGSI, Frankreichs Inlandsgeheimdienst, stellte fest, dass der Verdächtige das aufgenommene Video an einen Kontakt in Russland gesendet hatte. Zwei Tage nach der Festnahme, am 5. Juni, leitete der Pariser Staatsanwalt ein Ermittlungsverfahren wegen Straftaten gegen die grundlegenden Interessen der Nation ein. Ihm wird vorgeworfen, Informationen an eine ausländische Macht (Russland) weitergegeben und eine kriminelle Verschwörung begangen zu haben. Der Vorwurf der Weitergabe von Informationen an einen ausländischen Staat kann mit einer Höchststrafe von 15 Jahren Gefängnis geahndet werden.
Delair und der Krieg in der Ukraine
Delair, vor fünfzehn Jahren gegründet, beschäftigt 250 Mitarbeiter und erwartet für 2025 einen Umsatz von 50 Millionen Euro. Das Unternehmen mit Sitz in Toulouse hat mehrere Generationen von Luft- und Unterwasserdrohnen entwickelt, die für Verteidigung, Sicherheit und industrielle Überwachung eingesetzt werden, mit mehr als 3.000 weltweit eingesetzten Geräten. Seine Drohnen werden im Ukraine-Konflikt umfassend eingesetzt. Der Firmenpräsident Bastien Mancini wies darauf hin, dass der Umsatz in drei Jahren von 10 Millionen auf 50 Millionen Euro gestiegen sei, angetrieben auch durch die Nachfrage aus der Ukraine.
Fabrik mit Molotow-Cocktails angegriffen
Nur wenige Tage vor der Festnahme wurde dasselbe Werk in Labège mit Molotow-Cocktails angegriffen. Nach Angaben einer mit dem Fall vertrauten Person detonierten die Brandsätze nicht. Der Staatsanwalt von Toulouse, David Charmatz, leitete ein separates Ermittlungsverfahren wegen „Zerstörung durch Mittel, die für Personen gefährlich sind“ ein. Es ist noch unklar, ob der Brandanschlag mit dem Spionagefall zusammenhängt.
„Die zuständigen Behörden haben den Fall übernommen, wir haben keinen Kommentar. Unsere Aktivitäten wurden durch diese Ereignisse nicht beeinträchtigt … wir haben alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit von Vermögenswerten und Personen in unserem Unternehmen zu verstärken.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Notícias ao MinutoFabricante francesa de drones alvo de tentativa de espionagem para Rússia
- 20minutesUn homme accusé d'avoir espionné une usine française de drones pour la Russie, arrêté
- 20minutesUn homme accusé d'espionnage pour la Russie arrêté en France, la vaillance de Kiev saluée
- RFIDetienen a un hombre acusado de espiar para Rusia a una fábrica francesa de drones
- Bastien Mancini
- Präsident und Mitbegründer von Delair
- David Charmatz
- Staatsanwalt von Toulouse
- Stéphane Douce
- Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Delair
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