StrangDer Krieg in der Ukraine und seine Grenzen

Sicherheit · Omsk, Beresniki und Belgorod

Ukrainische Drohnen treffen Werk in Omsk und Ozon-Lager tief im Inneren Russlands

Drohnen trafen am Samstag, 24. Oktober, ein Kautschukwerk, dessen Materialien in Raketentreibstoff fließen, sowie ein Ozon-Lager in Omsk, während die Region Perm und Belgorod am Sonntag Opfer meldeten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, Libertatea, polsatnews.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Omsk, Beresniki, Belgorod, Togliatti · Russland
Wie es dazu kam
  1. 6.07.Drohnen treffen die Raffinerie Omsk, die größte Russlands; die Verarbeitung wurde Berichten zufolge am nächsten Tag eingestellt
  2. 8.10.Der Generalstab der Ukraine bestätigt einen Angriff auf die Raffinerie Omsk, bei dem Berichten zufolge FP-1-Drohnen eingesetzt wurden
  3. 24.10.Drohnen treffen das Werk Omski Kauczuk und ein Ozon-Verteilzentrum; der örtliche Flughafen wird vorübergehend geschlossen

Angriffe auf Omsk

Ukrainische Drohnen griffen am Samstag, 24. Oktober, die sibirische Stadt Omsk an, wie lokale Behörden und ukrainische Monitoring-Kanäle berichten. Gouverneur Vitaly Khotsenko erklärte, die Luftabwehr wehre den Angriff ab, und feindliche Drohnen hätten das nördliche Industriegebiet der Stadt erreicht. Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz, der Gouverneur machte jedoch keine Angaben zu den Schäden. Berichten zufolge liegt Omsk etwa 2.500 bis mehr als 2.800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Der örtliche Flughafen wurde vorübergehend geschlossen, die Bewohner wurden vor möglichen Störungen des Mobilfunks gewarnt.

Kautschukwerk und Ozon-Lager

Die ukrainischen Monitoring-Kanäle Exilenova+ und Supernova+ meldeten, das Werk Omski Kauczuk sei getroffen worden und ein großer Brand ausgebrochen. Das Werk produziert täglich etwa 2.000 Tonnen Produkt, darunter Synthesekautschuk, Phenol und Aceton; laut Deutsche Welle fließen seine Polymerbindemittel in Feststoffraketentreibstoff für Iskander-M-, Topol-M- und Jars-Raketen. Supernova+ erklärte, die Drohnen hätten die Produktionseinheiten D-3 und D-5 getroffen, wobei D-3 mit der Herstellung von MTBE, einem Benzinzusatz, verbunden sei. Exilenova+ berichtete zudem von einem Angriff auf ein Ozon-Verteilzentrum mit einer Fläche von etwa 107.000 Quadratmetern. Ozon bestätigte, dass eine seiner Anlagen in Omsk betroffen sei; Mitarbeiter seien evakuiert worden und ein Feuer ausgebrochen, einige Bestellungen würden storniert, andere von anderen Standorten aus versandt.

Nächtliche Angriffe in ganz Russland

Russische Lokalbehörden erklärten, die Luftabwehr habe in der Nacht 616 ukrainische Drohnen über etwa 20 Regionen abgeschossen; der Angriff habe auch die Wasser- und Stromversorgung auf der Krim unterbrochen. Herabfallende Trümmer hätten Brände und mehrere Verletzte verursacht, hieß es weiter. In Togliatti in der Oblast Samara wurde am Samstagmorgen ein petrochemisches Werk angegriffen, über dem Gelände war Rauch zu sehen. Der Generalstab der Ukraine erklärte, das Werk Tolyattikauchuk sei in der Nacht zum 24. Oktober getroffen worden, es habe eine Explosion und einen Brand gegeben; seine Produktion fließe in Feststoffraketentreibstoff für taktische und ballistische Raketen.

Region Perm und Belgorod am Sonntag

Am Sonntag, 25. Oktober, erklärten die Behörden der Region Perm, fünf Menschen seien bei einem Drohnenangriff auf ein Industrieunternehmen verletzt worden. Der ukrainische Kanal Blyskavka nannte als Ziel das Werk Avisma in Beresniki, das Titan, Titanlegierungen und metallisches Magnesium für Militärflugzeuge und Triebwerke herstellt und unter westlichen Sanktionen steht. Gouverneur Dmitry Machonin verkündete den Angriff über den staatlichen Messenger MAX, machte aber keine Angaben zu den Schäden. In der Nacht zum Sonntag wurden auch Drohnenangriffe auf die Oblast Belgorod gemeldet; dort seien nach Behördenangaben eine Person getötet und 14 verletzt worden, acht Gewerbeobjekte und mehr als 30 Wohngebäude seien beschädigt worden.

Von regionalen Behörden gemeldete Opfer am 25. Oktober 2026Personen
Region Perm, Verletzte
5 Personen
Oblast Belgorod, Getötete
1 Personen
Oblast Belgorod, Verletzte
14 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Ein Muster tiefer Schläge

Omsk war bereits zuvor getroffen worden. Am 6. Juli 2026 trafen Drohnen die Raffinerie Omsk, Reuters meldete einen Brand, Branchenquellen zufolge wurde die Verarbeitung am nächsten Tag eingestellt. Der Generalstab der Ukraine bestätigte am 8. Oktober einen Angriff auf dieselbe Raffinerie, bei dem laut dem Drohnenhersteller Fire Point FP-1-Drohnen eingesetzt wurden. Ozon hat seit Ende August Brände in Verteilzentren in mehreren Regionen gemeldet, darunter Samara, Orenburg, Krasnodar und Machatschkala, wie EFE berichtet. Libertatea berichtete, Ozon und Wildberries seien wiederholt Ziel von Angriffen gewesen, und ihre weiteren Ökosysteme machten etwa 8,5 % des russischen BIP aus.

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  1. 24.10Drohnen treffen Gummikombinat Omsk und Ozon-Hub am 24. Oktober
  2. 24.10Anlage in Perm beschädigt, fünf Arbeiter verletzt; Belgorod meldet drei Tote

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