Konflikte · Aleksin, Kiew und Elektrostal
Ukrainische Drohnen treffen Wildberries-Hub in Aleksin – Kampagne trifft über 20 Lagerhäuser in ganz Russland
Eine ukrainische Drohne traf in der Nacht ein Wildberries-Logistikzentrum in Aleksin in der Region Tula. Dies ist Teil einer Kampagne, die seit Mitte Juli mehr als 20 Lagerhäuser des Einzelhändlers getroffen und sein größtes Verteilzentrum bei Moskau zerstört hat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, Deutsche Welle, Polska Agencja Prasowa SA und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Eine Drohne stürzte in der Nacht vom 4. auf den 5. August in das Aleksin-Sortierzentrum (194.500 m²) und verletzte eine Person; die Mitarbeiter wurden evakuiert und die Lieferströme umgeleitet.
Seit Mitte Juli 2026 wurden mehr als 20 Wildberries-Lagerhäuser in ganz Russland getroffen, darunter 12 der 15 größten Verteilzentren, so Agentstno.
Der Elektrostal-Hub bei Moskau (250.000 m²) brannte vollständig nieder; der gesamte Lagerverlust wird von Agentstno auf 860.000 m² (15 %) oder von Verstka auf über 1,5 Millionen m² (27 %) geschätzt.
Die Reparaturkosten werden auf fast 60 Milliarden Rubel geschätzt; die Verluste der Händlerpartner liegen je nach Quelle zwischen 215 und 300 Milliarden Rubel.
Zelensky sagte, die Lagerhäuser hätten sanktionierte Komponenten für die Produktion von Drohnen und Navigationsausrüstung geliefert; Wildberries entfernte nach Beginn der Angriffe das Label „Alles für SVO“, das mehr als 200.000 Produkte umfasste.
Russische Streitkräfte griffen Kiew am frühen 5. August an, töteten eine Person und verletzten 24; am Vortag forderten Angriffe auf Chekhov fünf Tote und etwa zehn Verletzte.
- 18.07.Ukraine beginnt mit Angriffen auf die Wildberries-Logistikinfrastruktur
- 31.07.Wildberries-Lager in Zelenodolsk von Drohnen angegriffen
- 4.08.Angriffe auf Chekhov (5 Tote, ~10 Verletzte), Gebiete Leningrad und Twer
- 5.08.Aleksin-Hub getroffen; Kiew angegriffen (1 Toter, 24 Verletzte)
Nächtlicher Angriff auf Aleksin-Hub
Eine ukrainische Drohne stürzte in der Nacht vom 4. auf den 5. August in ein Wildberries-Sortierzentrum in Aleksin in der Region Tula und löste einen Großbrand aus. Der Gouverneur der Region Tula, Dmitry Milyayev, teilte auf Telegram mit, dass eine Person verletzt wurde und die Rettungskräfte vor Ort im Einsatz seien. Das Lager umfasst nach Angaben des unabhängigen russischen Portals Astra und des ukrainischen Überwachungskanals Exilenova+ rund 194.500 Quadratmeter und ist damit eine der größten Anlagen des Unternehmens. Videoaufnahmen zeigten eine massive Rauchwolke über dem Komplex. Wildberries bestätigte den Angriff in einem separaten Telegram-Beitrag und erklärte, die Mitarbeiter seien evakuiert und die Lieferströme umgeleitet worden.
Milyayev berichtete, dass auch zwei Wohngebäude im Bezirk Venev und zwei Industrieanlagen in Novomoskovsk und im Gebiet Uzlovaya beschädigt wurden. Er sagte, die russischen Streitkräfte hätten in der Nacht 107 ukrainische Drohnen in der Region abgefangen. Ein weiterer Drohnenangriff wurde in Zelenodolsk in Tatarstan gemeldet, wo nach dem Absturz von Trümmern auf ein ziviles Gebäude ein Feuer ausbrach; der ukrainische Kanal Supernova+ identifizierte das Ziel als ein weiteres Wildberries-Lager, das bereits am 31. Juli getroffen worden war.
Eine Kampagne gegen die „russische Amazon“
Seit Mitte Juli 2026 greift die Ukraine systematisch die Logistikinfrastruktur von Wildberries in ganz Russland an. Bis zum Morgen des 5. August waren nach Angaben der Deutschen Welle mehr als 20 Lagerhäuser des Unternehmens getroffen worden. Das unabhängige Portal Agentstno berichtete, dass bis Anfang August 12 der 15 größten Verteilzentren von Wildberries betroffen waren, sieben seien noch immer nicht wieder in Betrieb. Die Plattform hält einen Marktanteil von 45 % am russischen E-Commerce-Markt, so die Kommersant unter Berufung auf Daten des russischen Forschungsinstituts Euler.
Der größte Einzelverlust war der Hub in Elektrostal bei Moskau mit 250.000 Quadratmetern, der niederbrannte. Nach Berechnungen von Verstka, die von Digi24 zitiert werden, übersteigt die Gesamtfläche der angegriffenen Lagerhäuser 1,5 Millionen Quadratmeter, was 27 % der gesamten Lagerkapazität der Plattform entspricht. Die Deutsche Welle bezifferte den Verlust unter Berufung auf Agentstno auf mindestens 15 %, also etwa 860.000 Quadratmeter.
Wirtschaftliche Folgen und Vertragsänderungen
Experten schätzen die Reparaturkosten auf fast 60 Milliarden Rubel, nahezu ein Drittel des Jahresgewinns des Unternehmens. Die Verluste für Händlerpartner, die Waren in den betroffenen Anlagen lagerten, sind noch höher und werden je nach Quelle auf 215 bis 300 Milliarden Rubel geschätzt. Wildberries beabsichtigt jedoch nicht, diese Kosten zu tragen: Anfang Juli änderte das Unternehmen seine Verträge mit Verkäufern, um die Haftung für Folgen von Waffen, militärischer Ausrüstung, Drohnen, Munition, Beschuss und Explosionen auszuschließen.
Präsident Volodymyr Zelensky rechtfertigte die Angriffe mit der Rolle der Lagerhäuser in der militärischen Versorgungskette Russlands.
„Sie wurden vom Aggressor genutzt, um die Versorgung mit sanktionierten Komponenten für die Produktion von Drohnen und Navigationsausrüstung sicherzustellen.“
Die Wildberries-Gründerin Tatiana Kim nannte die Angriffe „einen Akt des internationalen Terrorismus“. Nach Beginn der Angriffe entfernte Wildberries das Label „Alles für SVO“ von seiner Website, unter dem mehr als 200.000 Produkte gelistet waren, obwohl militärisch bestimmte Güter wie Körperschutz weiterhin erhältlich blieben, berichtete Digi24.
- Reparaturkosten
- 60 Milliarden Rubel
- Händlerverluste (niedrig)
- 215 Milliarden Rubel
- Händlerverluste (hoch)
- 300 Milliarden Rubel
Daten aus dem Artikeltext
Angriffe auf beiden Seiten
Russische Streitkräfte griffen Kiew am frühen 5. August aus der Luft an, töteten eine Person und verletzten 24, mit schweren Gebäudeschäden in mehreren Bezirken der 3-Millionen-Stadt. Am Vortag hatten ukrainische Angriffe eine Industriezone in Chekhov in der Region Moskau getroffen, wobei fünf Tote und etwa zehn Verletzte zu beklagen waren, wie Europa Press berichtete. Angriffe wurden auch in der Region Leningrad (Krasny Bor) und Twer gemeldet, ohne Opfer.
Der Militärexperte Gustav Gressel sagte dem Focus, er sehe hinter den Lagerhausangriffen eine gezielte Kampagne gegen die russische Rüstungsindustrie. Die Ukraine hält daran fest, dass E-Commerce-Einrichtungen legitime Ziele seien, da sie der Versorgung der russischen Armee an der Front dienten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- N-tvRusslands größter Online-Marktplatz: Warum Kiew den Versandhändler Wildberries attackiert
- Deutsche WellePor que Ucrânia está atacando a "Amazon russa"?
- Polska Agencja Prasowa SAПошкоджено ще один логістичний центр Wildberries у Росії
- Digi24Ucraina a aruncat în aer încă un depozit al "Amazonului rusesc" în aer. Numărul centrelor distruse a ajuns la 20
- Dmitry Milyayev
- Gouverneur der Region Tula, bestätigte den Drohnenangriff auf die Wildberries-Anlage in Aleksin
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, sagte, Wildberries-Lagerhäuser seien genutzt worden, um sanktionierte Komponenten für die Drohnenproduktion zu liefern
- Orte
- Kiew, Elektrostal
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