
Beschädigte Drohne auf Feld im Kreis Vaslui 30 km von der moldauischen Grenze gefunden
Rumänische Behörden und Anti-Terror-Spezialisten des Geheimdienstes wurden am Dienstag nach Viișoara entsandt, nachdem ein Anwohner eine beschädigte Drohne auf einem Feld 30 Kilometer von Moldau entfernt gefunden hatte.
Entdeckung in Vaslui
Am Dienstagmorgen, dem 1. September 2026, wurde eine beschädigte Drohne auf einem freien Feld in der Gemeinde Viișoara im rumänischen Kreis Vaslui entdeckt. Der Fundort liegt etwa 30 Kilometer von der Grenze zur Republik Moldau entfernt. Ein Anwohner sichtete das Fluggerät und alarmierte um 10:15 Uhr die örtliche Polizei. Die Behörden bestätigten, dass es bei dem Vorfall keine Verletzten gab.
Nach der ersten Meldung sperrten örtliche Polizeibeamte und Gendarmen den Bereich um die Absturzstelle ab. Der Präfekt des Kreises Vaslui, Andrei Șerban, erklärte, dass der Rumänische Geheimdienst (SRI) alarmiert wurde und ein Anti-Terror- und Sprengstoffteam zur Untersuchung der Trümmer entsandte.
Um 10:15 Uhr wurde der Leiter der Polizeistation Viișoara, innerhalb der Polizeiinspektion des Kreises Vaslui, telefonisch benachrichtigt, dass ein beschädigtes Drohnengerät auf einem freien Feld außerhalb der Ortschaft gefunden worden sei.
Sicherheitsmaßnahmen und Ermittlungen
Ermittler untersuchen die Trümmer, um das genaue Modell des Fluggeräts zu identifizieren und zu überprüfen, ob es eine explosive Nutzlast trug. Der Fall wurde formell an die Staatsanwaltschaft beim Berufungsgericht Iași übergeben, die ein Verfahren zur Klärung der Umstände des Eindringens der Drohne in rumänisches Hoheitsgebiet einleitete.
Spezialteams des Geheimdienstes und der Polizei riegelten das Gebiet ab, um unbefugten Zutritt während der technischen Überprüfungen zu verhindern. Das Verteidigungsministerium prüft, ob das Fluggerät an nächtlichen Militäroperationen entlang der ukrainischen Grenze beteiligt war oder ob es unentdeckt von militärischen Radarsystemen flog, bevor es abstürzte.
- Trümmer einer unbekannten Drohne landen in einem Privathof in Ciușlea, was eine 150-Meter-Sicherheitszone auslöst.
- Rumänisches Radar erfasst Drohnen nahe Periprava; zwei spanische F-18 und ein Puma Socat-Hubschrauber starten zur Überwachung des Luftraums.
- Russische Drohnenangriffe treffen den ukrainischen Hafen Orlivka und erzwingen die Einstellung des Donau-Fährverkehrs.
- Die Polizei in Viișoara erhält eine telefonische Meldung über eine beschädigte Drohne auf einem Feld im Kreis Vaslui.
Nächtliche Luftraumüberwachung und Donauangriffe
Die Entdeckung in Vaslui folgte auf eine Nacht mit Luftaktivität nahe der rumänisch-ukrainischen Grenze. Kurz vor Mitternacht erfassten rumänische Militärradargeräte Drohnen im Gebiet Vâlcove nahe der rumänischen Grenzgemeinde Periprava. Daraufhin starteten zwei spanische F-18-Kampfjets der Luftwaffe, die auf dem Luftwaffenstützpunkt Mihail Kogălniceanu in Constanța stationiert sind, zur Überwachung des Luftraums, begleitet von einem Puma Socat-Hubschrauber der rumänischen Armee.
Jenseits der Grenze geriet der ukrainische Donauhafen Orlivka in der Nacht unter heftige russische Drohnenangriffe. Die Bombardierung zwang rumänische und ukrainische Behörden, den Fährverkehr über die Donau zwischen beiden Ländern einzustellen.
Frühere Trümmerfunde im Kreis Vrancea
Der Absturz in Viișoara folgt auf einen früheren Vorfall mit unbemanntem Luftgerät auf rumänischem Boden. Eine Woche zuvor waren Trümmer eines unbekannten Flugobjekts in einen Privathof in Ciușlea im Kreis Vrancea gefallen.
Dieser Fund veranlasste die örtlichen Behörden, einen 150-Meter-Sicherheitsbereich einzurichten und mehrere Anwohner zu evakuieren. Laurențiu Diaconu, Bürgermeister der Gemeinde Garoafa, bestätigte, dass Anwohner einen lauten Knall gehört hatten, bevor sie die Trümmer fanden. Personal des Verteidigungsministeriums wurde entsandt, um zu prüfen, ob diese Fragmente mit einer Drohne übereinstimmten, die zuvor über dem Kreis Galați verfolgt worden war.


